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Thema: Krankenschwester unter Mordverdacht

  1. #21
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    Beitrag Patiententötungen: Sehen - hören - schweigen?

    Krankenhäuser und Pflegeheime gelten als Orte der Fürsorge und des Schutzes. Gleichzeitig sind sie aber auch der ideale Tatort für unverdecktes Töten, wie die vor den siebziger Jahren nicht gekannte Häufung von bekannt gewordenen Patiententötungen zeigt.
    Nach einer Studie der Münsteraner Gerichtsmedizin kommt auf jedes aufgeklärte Tötungsdelikt mindestens ein unentdecktes.
    Prof. Dr. Karl-Heinz Beine hat sich als erster systematisch mit dem abgründigen Phänomen beschäftigt. In der WDR5-Redezeit berichtet Beine aus seiner zwanzigjährigen Erfahrung über die Psychologie der Täter.
    Das hochinteressante Interview bietet WDR5 als Stream an. (hhe)

    >>> zu WDR5.de >>>

  2. #22
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    Standard AW: Krankenschwester unter Mordverdacht

    Frühwarnsystem nach Mordserie in Charité

    Klinikpersonal kann Unregelmäßigkeiten, Mängel oder Beschwerden künftig ohne Furcht vor Sanktionen anonym mitteilen

    In allen Charité-Kliniken soll ein anonymes Frühwarnsystem eingerichtet werden, kündigte der Ärztliche Direktor der Charité, Professor Ulrich Frei, an. Mit diesem sogenannten CIRS (Critical Incident Reporting System) könne jeder Klinikbeschäftigte anonym Beschwerden, Bedenken und Kritik in den Charité-internen Computer-Briefkasten eingeben. Niemand müsse Sanktionen fürchten durch Meldung über kritische Ereignisse (critical incident) und Beinahe-Schäden (near-miss).

    [...]

    Um mysteriöse Todesfälle zu entdecken und aufzuklären, will die Charité zudem flächendeckend sogenannte Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen einführen: Einmal wöchentlich sollen die Mediziner in den universitären Kliniken über verstorbene Patienten sprechen.
    Aus der Berliner Morgenpost vom 23. März 2007

    -> http://www.morgenpost.de/content/200...in/890412.html

    Tötung von Patienten
    Serien ++ Dunkelziffer

    Serien
    Irene B. werden insgesamt acht Taten vorgeworfen. Pfleger Stephan L. (27) vom Krankenhaus Sonthofen (Bayern) hatte 2004 29 Tötungen zugegeben; seine Opfer waren 40 bis 92 Jahre alt. Altenpflegehelferin Michaela G. (27) wurde im Februar 2006 für insgesamt neun Tötungen im Altenstift Wachtberg-Berkum (Nordrhein-Westfalen) zu lebenslanger Haft verurteilt.

    Dunkelziffer
    "Unter Pathologen und Kripokommissaren gilt die Erkenntnis, dass etwa jeder zweite Mord aufgrund nicht durchgeführter Obduktionen nicht entdeckt wird", schreibt die Journalistin und Autorin Sabine Rückert in ihrem Buch "Tote haben keine Lobby". Besonders über 60-Jährige seien gefährdet, wenn etwa plötzliches Herzversagen keinen Verdacht hervorruft. pol

    Quelle:
    Aus der Berliner Morgenpost vom 23. März 2007
    Geändert von Hanno H. Endres (24.03.2007 um 13:06 Uhr) Grund: Threads zusammengeführt
    At a cardiac arrest, the first procedure is to take your own pulse

  3. #23
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    Standard AW: Krankenschwester unter Mordverdacht

    "Ich weiß, dass es nicht richtig war"
    Charité-Krankenschwester gesteht Mord an vier Patienten


    Berlin (RPO). Die wegen sechsfachen Mordes angeklagte Krankenschwester aus der Berliner Charité hat gestanden, vier Patienten getötet zu haben. Sie äußerte gegenüber den Angehörigen ihr Bedauern und betonte, im Sinne der sterbenskranken Patienten und letztlich zu deren Wohl gehandelt zu haben.
    -> http://www.rp-online.de/public/artic...schland/429279

  4. #24
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    Standard AW: Krankenschwester unter Mordverdacht

    Abend!

    Hier noch ein weiterer Artikel zu dem Thema http://www.spiegel.de/panorama/justi...477959,00.html

    Mfg Obs-Pfleger
    ..."Früher haben wir Obse immer mit doppel p in der Mitte geschrieben - Oppse halt".....

  5. #25
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    Standard AW: Krankenschwester unter Mordverdacht

    Zitat Zitat von Papuga
    Wenn das Team stimmt, kommt man einfach ins Gespräch zwischendurch. Sozialhygiene . Ausserdem gibt es Teambesprechungen. Für den Fall, dass was nicht stimmt, kann man bei der PDL oder MAV eine Supervision beantragen.
    Glückwunsch, wenn das in Deinem Haus möglich ist.
    Bei uns beispielsweise nicht.
    Ins Gespräch kommen zwischendurch? Ausserhalb der Pause eher selten und dann nur mal im Vorbeigehen im Flur...
    Teambesprechungen? Sind nur für Organisatorisches vorgesehen und finden alle 4-6 Wochen für 1,5 Stunden statt- mit maximal 1/4 des Teams...
    SUPERVISION? Wow, davon träumen wir nur! Das ist bei uns beispielsweise von Seiten der PDL überhaupt nicht gewünscht und auch nicht durch Nachdruck der MAV zu erreichen...

    Der Arbeitgeber sollte sich mal an die eigene Nase fassen, inwiefern er vielleicht zu solch einem (absolut indiskutablen und nicht zu entschuldigendem) Verhalten eines Mitarbeiters wie in der Charité beigetragen hat....
    Das war schon immer so, das war noch nie so und da könnt ja jeder kommen.....

  6. #26
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    Standard AW: Krankenschwester unter Mordverdacht

    Charité-Schwester soll auch zugeschlagen haben

    Die unter Mordverdacht stehende Krankenschwester der Berliner Charité soll auch Patienten geschlagen haben. Dies sagten übereinstimmend mehrere Arbeitskollegen der Angeklagten vor dem Berliner Landgericht aus. Zwei Krankenschwestern erwähnten Vorfälle, nach denen die 54-Jährige Patienten ruppig behandelt und angeschrien habe. Sie habe in den letzten Monaten überfordert gewirkt.
    Es sei ein schleichender Prozess gewesen, der möglicherweise auch mit der Scheidung der Angeklagten im vorigen Jahr zu tun gehabt habe, vermutete eine Zeugin. Der Ex-Mann, ein 65-jähriger Rentner, hatte die Aussage am Mittwoch verweigert. ... mehr
    Quelle: N24.de (25.04.2007)
    At a cardiac arrest, the first procedure is to take your own pulse

  7. #27
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    Standard AW: Krankenschwester unter Mordverdacht

    Ärztekammer empört über Charité-Personal

    Kollegen hatten beobachtet, wie die wegen Mordes angeklagte Krankenschwester Irene P. Patienten misshandelte. Und sie hatten den Verdacht, die Frau könnte für den Tod eines Patienten verantwortlich sein. Doch die Weitergabe dieser Informationen an Vorgesetzte blieb an der Berliner Charité ohne Konsequenzen. Irene B. tat weiter ihren Dienst. Dafür wird die Uniklinik jetzt scharf kritisiert.
    Die Tötung eines Patienten der Charité hätte vermutlich verhindert werden können, wenn die Verantwortlichen sofort reagiert hätten. Ein Dienstgespräch zwischen zwei Ärzten und der Stationsleiterin der Intensivstation in der Charité-Kardiologie am 27. September 2006 blieb jedoch ohne Konsequenzen. Ebenso wie zuvor Meldungen von Kollegen, die beobachtet hatten, wie Irene B. Patienten misshandelt hatte. ... mehr
    Quelle: Die Welt (27.04.2007)
    At a cardiac arrest, the first procedure is to take your own pulse

  8. #28
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    Standard AW: Krankenschwester unter Mordverdacht

    Zum Artikel
    CHARITÉ-PROZESS
    Die Abgründe der Schwester Irene
    bei spiegel.de http://www.spiegel.de/panorama/justi...490233,00.html
    Gruß

  9. #29
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    Standard AW: Krankenschwester unter Mordverdacht

    Charité-Schwester zu lebenslanger Haft verurteilt

    Wegen fünffachen Mordes an schwer kranken Patienten hat das Berliner Landgericht die Charité-Krankenschwester Irene B. zu lebenslanger Haft verurteilt. Die 54-Jährige hatte ihre Opfer durch Überdosen von Medikamenten getötet.
    -> http://www.spiegel.de/panorama/justi...491386,00.html

  10. #30
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    Standard AW: Krankenschwester unter Mordverdacht

    Ende Juni ist die 55jährige Irene B. wegen mehrfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
    Die ARD-Reportage "Schwester Tod" hat die Charite-Krankenschwester, ihre Kollegen und Vorgesetzen, die Angehörigen der Opfer und Kriminalbeamte während des Prozesses begleitet.

    Mittwoch, 4. Juli 2007, 21.45 Uhr im Ersten. (hhe)

    >>> zur Meldung bei daserste.de >>>

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