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Thema: Viggo-Hygienekriterien ?

  1. #1
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    Standard Viggo-Hygienekriterien ?

    hallo!
    Betr.: Narkoseeinleitung:

    Ist es es eigentlich noch erlaubt - nach heutigen Hygienekriterien -
    eine beim zur Re-Op vorgesehenen Patienten, eine bei diesem
    liegende -mit Mandrin abgestöpselte- Venenverweilkanüle noch zur
    Narkoseeinleitung und Unterhaltung zu benutzen.

    Hierbei denke ich insbesondere an das - nun nicht mehr sterile -
    Zuspritzventil !

    Hierin könnten sich doch auch noch kleinste Medikamentenreste befinden
    ( verkeimt ! ? ! ), welche vielleicht dann weiter injiziert werden!

    ---

    Sollte man prophylaktisch, ggf. unabhängig davon, bei neu gelegten Viggos,
    das Zuspritzventil am Schluß mit NaCl 0,9 % freispritzen, insbes. wenn zuletzt Propfol injiziert wurde!

    Wie seht Ihr das ?; sehe ich diese Angelegenheit ein wenig zu kleinlich?
    Oder muß man jedesmal eine neue Viggo legen;
    oder bei schlechten Venen, Viggo bzw. Ventil desinfizieren??

    Bis bald
    Mungo

  2. #2
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    Standard AW: Viggo-Hygienekriterien ?

    Hallo,

    Zitat Zitat von mungo

    Hierin könnten sich doch auch noch kleinste Medikamentenreste befinden
    ( verkeimt ! ? ! ), welche vielleicht dann weiter injiziert werden!
    Sollte man nicht immer die Viggo nach einer Medikamentenapplikation durchspülen? Gefahr der Verklebung, Vermischung mit anderen Medikamenten?

    Ansonsten sehe ich keine Gefahr, wenn die Viggo nicht schon Wochen liegt.

    Grüße Groha
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.


  3. #3
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    Standard AW: Viggo-Hygienekriterien ?

    Sehe es genauso wie Groha.
    Sollte der Mandrin nicht durch seinen Verschlußmechanismus das Eintreten von Viechern verhindern könnte man ihn ja gleich weglassen, weil ich sonst bei JEDER Medikamentenapplikation eine neue Venenverweilkanüle legen müßte!

    Gruß von Rainer.
    ...not sleeping...but relaxed...

  4. #4
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    Standard AW: Viggo-Hygienekriterien ?

    Hallo!
    Bedingt durch unsere septische Chirurgie ("Reperaturwerkstatt" für versaute OP´s) haben wir viele Pat. die alle 48-72 h in den OP gehen. Da ist es die Regel, mit der noch liegenden Viggo nach Funktionstest einzuleiten und in Narkose eine neue Viggo zu legen. Erstens kommen in Narkose die Venen eh besser raus und zweitens kann man Punktionsorte wählen , die die Patienten nicht in ihrer Bewegung stören (Handrücken, -gelenk). So erspart man den Patienten mit häufigen OP´s und Antibiose auf Station ständiges Akupunktieren. Da müssen natürlich auch die Stationen mitspielen und die Viggo zwischen den OP sauber halten.
    Wegen Hygiene: Da lass ich das Zuspritzventil eher aus und benutzte einen Dreiwegehahn. Da wir eh´ nur TIVA´s machen, kommt die Einleitungsdosis oft aus dem Propofolperfusor über ein Loadingprogramm.
    Das mit den Medikamentenresten im Zuspritzventil macht mich aber schon nachdenklich, da werd´ ich zukünftig nach Narkoseende mehr drauf achten.

    Gemeinsam gegen die Betriebsblindheit!!!

    Monty
    Geändert von Monty (28.02.2006 um 17:43 Uhr)

  5. #5
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    Ausrufezeichen AW: Viggo-Hygienekriterien ?

    Hi, @all,
    schaut nach bei Robert-Koch-Institut
    das macht für die Hygiene mut....

    Hier der Link....

    http://www.rki.de/nn_226780/DE/Conte...efaesskat_Rili

    Viele sauberer Grüße
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  6. #6
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    Standard AW: Viggo-Hygienekriterien ?


  7. #7
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    Standard AW: Viggo-Hygienekriterien ?

    Danke, HHE.
    Das macht dann drai.
    Hatte vergessen, auf zwai zu schauen, da als oberster Hygienewächter der Bundesrepublick meines Erachtens noch das Robert-Koch-Institut arbeitet.

    Viele dankende Grüße
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
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