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Thema: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

  1. #51
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Hallo Elisabeth!
    Diesmal habe ich Probleme mit Abkürzungen: was heisst "fg"?
    Gruss Dieter
    :five:

  2. #52
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    danke, herr bassauer!

    da hätte ich auch selbst drauf kommen können....
    aber auch schade, denn irgendwie hatte ich mich schon gefreut, demnächst sowas ähnliches wie 'reg.nurse' auf meinem namensschild zu lesen...

    *gfg*

    madi
    Die Absicht bestimmt die Sicht.

  3. #53
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Dann schreiben Sie doch "Name, reg. Pflegekraft RbP" (wenn Sie registriert sind)
    Dieter
    :five:

  4. #54
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    Lächeln AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    gute neuigkeiten:

    in unserem krankenhaus wird die freiwillige registrierung jetzt auch von der pdl unterstützt!!!!

    ich glaube immer noch, das die freiw. registrierung ein guter, wenn nicht der weg zur eigenständigkeit und professionalisierung ist.

    wär schön, wenn noch mehr kollegen dafür sorgten, dass sie nicht zur totgeburt wird....

    gruss vom rhein, madi
    Die Absicht bestimmt die Sicht.

  5. #55
    Avatar von Schwester S.
    Schwester S. ist offline denn, es kann nur eine geben
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Ich finde die freiwillige Registrierung an sich schon sinnvoll, allerdings schrecken mich die Kosten immer noch ab; das "Kosten - NUTzen -Prinzip" stimmt da irgendwie nicht, finde ich.
    DEnn was ich nebenberuflich für meine Weiterbildung getan habe, kann ich doch immer durch Zertifikate nachweisen.
    Ist es außerdem nicht so, dass sich v.a. die PK registrieren lassen, die sowieso vorne weg sind an Motivation, Einsatz, Weiterbildung? Deren berufliche Motivation merkt man doch dann auch am beruflichen Lebenslauf, in dem evtl. Weiterbildung auf Weiterbildung folgen.Und natürlichan ihrer tgl. Arbeit.
    Verstehe mich nicht falsch, aber auf freiwilliger Basis Geld für etwas zu bezahlen, was nichtmal gefordert ist, sehe ich dann doch nicht ganz ein!
    Also entweder es ist Pflicht für alle oder die Kosten müssen runter!
    Warum kostet die Zweitregistrierung eigentlich das 4fache der Anmeldung???
    Hat man anfangs nicht viel mehr Arbeit mit meinen ganzen Daten??
    Oder will man die PK nicht gleich abschrecken??

    Was die PDLs anbetrifft, so ist es in unserem Haus so, dass sämtliche Weiterbildungen außerhalb der Klinikmauern in Freizeit und auf eigene Rechnung zu erfolgen haben. Das macht dann nochmal GEld aus, für einen Ausweis, der mich als "registriert" ausweist. Braucht's das wirklich??

    Schwester S., die übrigens hochmotiviert mitten in den Abschlußprüfungen der FWB steckt.....
    ...denn die Behandlung/ Pflege sollte nicht schlimmer sein als die Erkrankung selbst...

  6. #56
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    PC AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Hallo Sschwester S.,

    diese Argumentation ist schon häufig. Das eher die Motivierten anspringen, die sonst auch viel tun, ist sicher richtig. Dennoch möchte ich den Weg verteidigen.
    1. Es ist für die Pflege insgesamt berufspolitische sehr wichtig.
    2. Es ist für jeden selbst ein Qualitätskriterium, ob bei der Bewerbung oder bei Zielvereinbarungsgesprächen im Hause, oder auf der Station. Nach TVÖD sind bis zu 6-8% des Gehaltes leistungsorientiert auszugeben (auf dienächsten Jahre gestaffelt) Die Punkte könnte man als ein Kriterium zur Orientierung ansetzen. Wir planen so etwas.
    3. Wir sind sowieso fast alle nach Stellenbeschreibung verpflichtet unser Wissen auf dem aktuellen stand zu halten.
    Die Gebühren sind bei der Reregistrierung teuer, weil die Registrierungsstelle dann erstmalich die ganzen Fortbildungsbescheinigungen prüfen muß. Das ist ein hoher Personalaufwand.
    In England kostet es ca. 200€. Es darf niemand ohne arbeiten, und wenn man über 5 Jahre nich registriert war, kann man es nicht mehr werden. Es klappt.

    Grüße aus Hannover
    Sören

  7. #57
    Avatar von Schwester S.
    Schwester S. ist offline denn, es kann nur eine geben
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    [SIZE="2[I]"]Es ist für jeden selbst ein Qualitätskriterium, ob bei der Bewerbung oder bei Zielvereinbarungsgesprächen im Hause, oder auf der Station. Nach TVÖD sind bis zu 6-8% des Gehaltes leistungsorientiert auszugeben (auf dienächsten Jahre gestaffelt) Die Punkte könnte man als ein Kriterium zur Orientierung ansetzen. Wir planen so etwas.
    [/SIZE]


    Hallo Sören,
    ich könnte mir schon vorstellen, dass einem KH es bei Leistungsorientierung mehr darum geht, wie jemand dieses Wissen im Interesse des Klinikum einsetzt; soll heißen den Standarthefter aktualisiert, am QM mitmacht....usw.
    DAFÜR brauche ich letztendlich diese Registrierung nicht...

    3. Wir sind sowieso fast alle nach Stellenbeschreibung verpflichtet unser Wissen auf dem aktuellen stand zu halten.

    Wie gesagt, das könnte ich auch mit meinen Zertifikaten...

    Sören, dieses berufspolitische versteh ich auch nicht so ganz. Wie viele sind denn schon registriert und wieviele PP gibt es überhaupt?? Oder soll das damit erst herausgefunden werden??
    Ich vermute einfach, wenn man sich als Registrierter outet erntet man unter KOllegen v.a. folgende Reaktion: Sorry, aber dies ist meine Erfahrung.
    Engagement ist bis zu einem gewissen Punkt gut, aber eben irgendwann auch gut. Sicher heißt es dann gleich wieder: Hast du soviel Zei? UNd zuviel GEld?

    Wie gesagt, die Fortbildungen, die ich zum Punktesammlen brauche, kosten alle nicht wenig, werden leider zumeist nicht im Haus angeboten und fallsen damit voll zu meinen Lasten.
    Ob das der leistungsorientierte Tarif ausgleicht???

    Bin auf deine Gegenargumentation gespannt...
    Sabine
    ...denn die Behandlung/ Pflege sollte nicht schlimmer sein als die Erkrankung selbst...

  8. #58
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Die endlose Diskussion zur Freiwilligen Registrierung... . Ich bin dagegen.

    1. Das Argument, man müsse in Erfahrung bringen, wieviele Pflegekräfte es gibt ist schnell wiederlegt: ein Blick beim Bundesgesundheitsamt genügt. Die Statistiken dort sind im Gegensatz zum Statistischen Bundesamt an der Mitarbeiteranzahl interessiert. Das Statistische Bundesamt rechnet um in Vollzeitkraft.
    2. Das Argument, man wüßte nichts über die Altersstruktur- ebenfalls widerlegbar: Statistisches Taschenbuch Gesundheit- da gibst dazu Auskunft.
    3. Man weiß nichts über die Qualifikation... müßte man sich die Mühe machen und Qualitätsberichte ansehen. Ergo: Zahlen vorhanden.
    Mehr Ziele gibt die Freiwillige Registrierung m.E. nicht an.

    Zur Punktevergabe: Die Mitgliedschaft in einem Berufsverband bringt Punkte: Welcher Kompetenzzuwachs ist zu erwarten bei einer Aktivität, die sich auf das Beiträge zahlen beschränkt.
    Das Lesen einer Pflegezeitschrift bringt Punkte. Wir wissen alle, dass die Qualität mancher Veröffentlichungen doch sehr zu wünschen übrig läßt.
    Fernfortbildung: wer bestätigt mir eigentlich, dass ich mich zu Hause weiterbilde? Das Durcharbeiten der Manuskripte fällt dem einen leicht, dem anderen nicht- wie den Mehraufwand nachweisen?
    Über die Qualität der Fort- und Weiterbildungen wird nichts gesagt. Jeder, der sich berufen fühlt kann ein Seminar anbieten. Oder hab ich die Zertifizierungsanforderung für Bildungsanbieter überlesen?
    usw., usw., usw.

    Alles in allem ein Versuch einer Gruppe, die offensichtlich eher praxisfern und sehr idealisiert an die Sache herangegangen ist. Man gewinnt mittlerweile auch den Eindruck, dass man dort selbst nicht mehr so überzeugt ist von seiner Idee- ständig neue Vorgaben für die Punkte.

    Die Pflege hat bereits geantwortet. Laut Statistischem Bundesamt soll es 1,2 Mill. Pflegekräfte in allen Bereichen geben. Anfang des Jahres soll die Anzahl der Registrierten die 2000 gerade überstiegen haben.

    Wenn eine Registrierung, dann ordentlich: Pflicht und ein zertifiziertes Angebot. Und da brauchst keine Neuerfindung des Rades: bei den Docs, den Handwerkern und sogar den Psychotherapeuten gibst sowas schon- die Kammer. Ob wirs Kammer nennen oder anders ist dabei "wurscht". Der Inhalt zählt.

    Elisabeth

  9. #59
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    PC AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Moin,
    genau die ganze Sache soll nur eine Vorstufe zur Kammer sein, um den Weg zu beschleunigen. Für mich ist dies typisch Pflege, ohne Zwang bewege ich mich nicht, und trete auch nicht im Interesse meines Berufsstandes in Vorleistung. Doch wenn der Weg mit der Registrierung (die Zertifizierungspflicht der Fortbildungen ist schon beschlossen) und der Pflegekammer jetzt nicht klappt, ist das das Ende für die Professionalisierung in der Pflege. Hr. Böhme hat in Die Schwester / Der Pfleger schon wieder im August geschrieben: Pflegen kann jeder! Das wird dann eben so kommen.
    Warum sind den die Veröffentlichungen in Fachzeitschriften nicht besser?? Es sind doch unsere Arbeiten, also sind wir schlecht.
    Zu den Daten. Es gibt diese Daten zu Pflegekräften in aktueller FDorm nicht über das Gesundheitsamt oder andere Behörden.
    Zu den Mitgliedschaften: Die Berufsverbände können nur stark sein, wenn sie viele zahlende und/oder aktive Mitglieder haben.
    Aus dem sonnigen Hannover
    Sören

  10. #60
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Hr. Böhme hat in Die Schwester / Der Pfleger schon wieder im August geschrieben: Pflegen kann jeder! Das wird dann eben so kommen.
    Und Herr Böhme hat sogar recht mit seiner Behauptung. Es wird übrigens nicht nur so kommen, es muss sogar so kommen.
    Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt: was ist denn Pflege? Wir wollen doch dem Angehörigen, der zu Hause liebvoll sein Familientmitglied pflegt (wäscht, füttert, trocken legt) nicht absprechen das er pflegt? Er tut es nach bestem Wissen und Gewissen (wie übrigens auch viele Pflegekräfte).

    Welche Qualifikation braucht es für welche Pflegemaßnahmen? Diese Antwort kann man bis dato nirgendwo finden. Woran mags liegen? Weil man dann den Pflegekräften erklären müßte, dass viele ihrer Leistungen eigentlich auch von billigerem Personal erbracht werden könnte.
    Diese Aufklärung erfolgt leider nicht von unseren Verbänden- diese Aufklärung erfolgt mittlerweile über das Finanzmangement der KKH. Und weil diese keine Unterschiede kennen zwischen der einfachen (Laien)grundpflege und therapeutischer Pflege (das kann ja sogar manch Pflegemanager nicht) wird schon mal ein bischen mehr Personal gekürzt als für den Pat. gut wäre.

    Pflege muss sich endlich besinnen auf die tatsächlich wichtigen Aufgaben, die nur sie erbringen können- Aufgaben, die eine Fachkompetenz erfordern. Und dann sind wir bei den Vorbehaltsaufgaben. Und diese könnten Pflegekammern oder ähnliche Instiitutionen festlegen.

    Die Politik ist daran eher wenig interessiert. Zu oft hat Pflege bewiesen, dass die Fachkompetenz doch eher dürftig ist. Skalen werden unvalidiert als aussagekräftige Checklisten zur Erfassung von Risiken angepriesen. Expertenstandards werden umformuliert mittels (Drehbuch)standards in "Rezeptvorgaben" für die angeblich individuelle Pflege. Die Standardisierungswut kennt kaum Grenzen. es amcht manchmal den Eindruck, als wolle man sich mit den Seitenanzahlen der Qualibücher gegenseitig übertrumpfen.

    Warum sind den die Veröffentlichungen in Fachzeitschriften nicht besser??
    Es wird viel als Studie vertrieben, was diesen Namen überhaupt nicht verdient. Pflegewissenschaftliche Abhandlungen finde ich in den gängigen Zeitschriften: Schwester/ Pflege oder Heilberufe kaum. Und wenn ich an die Werbungsteile in den Zeitungen denke... .

    Es gibt diese Daten zu Pflegekräften in aktueller FDorm nicht über das Gesundheitsamt oder andere Behörden.
    Wie aktuell sollen denn die Zahlen sein? Und wofür sollen denn die Zahlen genutzt werden?

    Zu den Verbänden. Wenn ich über die Aktivitäten meines Verbandes (Anhörung SVR) durch den Buschfunk etwas erfahre, dann stimmt da was nicht. Aber vielleicht ist der Verband ja auch eher an der Managementebene interessiert und braucht Mitglieder wie mich nur um den Vorstand finanzieren zu können. Meine Meinung vertritt mein Verband schon lange nicht mehr... ich bin zu seinem Glück nur zu träge auszutreten... oder vielleicht hoffe ich auf die große Wende.

    Elisabeth

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