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Thema: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

  1. #31
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Zitat Zitat von Tempo
    In der Intensivpflege arbeiten wir in einer grauzone, in der sich immer ärztliche und pflegerische Tätigkeiten vermischen. Wenn man da auf Prinzipien herumreitet kann das Arbeiten zur Qual werden. Ich breche mir keinen dabei ab, für den Arzt mal Blut abzunehmen, Viggos und Arterien zu legen, wenn dieser grade mal nicht kann. Dann weiß ich, es ist erledigt und ich muß nicht ständig hinterherlaufen ( was im Endeffekt nochmehr Stress bedeutet ).

    Super Einstellung!
    Genau das meine ich ja damit, natürlich vergisst keiner wer er ist, oder was seine Aufgebe ist. Nur hat mich immer gestört, das ich den Medizinern hinterhersekkeln durfte damit die ihre ungeliebten Tätigkeiten machen, ohne das ich die Möglichkeit gehabt hätte es selber zu tun!
    Jetzt sieht das halt anders aus, jetzt ist es per Definition meine Aufgabe. Was mich, wie Du richtig bemerkt hast nicht besser oder schlechter macht als Andere, das war auch nie meine Absicht so rüberzukommen.
    Eine Viggo legen kann jeder Er/Sie muss nur wissen worauf es ankommt, das verlangt höchstens Interesse und Willen zur Weiterbildung nicht aber ein Studium. Kalium wir bei uns im Übrigen nicht mit Perfusoren verabreicht, aber auch das kann jeder, wenn Er/Sie die nötige Ausbildung dafür hat, auch ohne Studium. Is nur die Frage wie bildet man aus und wieviel Personal will man dafür bereitstellen.........
    Greetz Sky

  2. #32
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Nur hat mich immer gestört, das ich den Medizinern hinterhersekkeln durfte damit die ihre ungeliebten Tätigkeiten machen, ohne das ich die Möglichkeit gehabt hätte es selber zu tun!
    Gestatte, das ich mir ein Lächeln nicht verkneifen kann:
    Welche Aufwertung: Ungeliebte Tätigkeiten übernehmen zu dürfen. *gggggggg*

    Das Prozedere habe meine jüngsten Kiddys auch sehr gut drauf: man muss nur kräftig genug seinen Unmut zum Ausdruck bringen, die Arbeit erst nach mehrmaligen Aufforderungen beginnen... da steigen die Chancen, dass es jemand anders macht. Unser "Herr des Hauses" (der nur am WE da ist) fällt regelmäßig drauf rein. *g*

    Elisabeth

  3. #33
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    Breites Grinsen AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Zitat Zitat von Elisabeth
    Gestatte, das ich mir ein Lächeln nicht verkneifen kann:
    Welche Aufwertung: Ungeliebte Tätigkeiten übernehmen zu dürfen. *gggggggg*

    Elisabeth
    Also von meiner Seite aus gesehen sind diese Tätigkeiten nicht ungeliebt, ich wüsste auch nicht wo ich etwas von Auf oder Abwertung geschrieben hätte. Das ist doch nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich weiss auch nicht warum hier alle so allergisch reagieren bei dem Thema. Wenn es Euch nicht stören würde solche Arbeiten nicht übernehmen zu dürfen, sollte es ja auch keine Auf oder Abwertung Eurer Arbeit darstellen, damit wäre Dieser Beitrag ja überflüssig oder nicht?
    Ich bin sicher nicht der Buhmann der Euch erzählt hat das Eure Pflege weniger Wert ist, nur weil es in Deutschland nicht zur Regel gehört Blut abzunehmen oder Viggos zu legen. Ich habe nur versucht zu zeigen wie´s bei uns so läuft und wer daraus solche Schlüsse zieht, zeigt doch das Er/Sie in irgendeiner Form ein Problem damit hat. Sonst kann ich solch eine Reaktion nicht verstehen.
    Grüssle Sky

  4. #34
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Moin Skysurfer!
    Vielleicht wirken Deine Beiträge manchmal ein wenig, sagen wir, unglücklich und befremdlich. Wenn ich dieselbigen durchlese schwingt so'n bißchen mit wie " hey, ihr armen Pflegesäcke in Deutschland, bei uns ist alles besser" (lächelvonobenherab)!! Man kann die beiden Staaten und deren Gesundheitssystheme nicht miteinander vergleichen. Wir sind auf dem Weg und vielleicht überholen wir euch ja irgendwann !
    Der Weg der Registrierung und die daraus resultierende Motivation Fortbildungen zu besuchen ist jedenfalls kein schlechter!

  5. #35
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    Breites Grinsen AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Zitat Zitat von Tempo
    Moin Skysurfer!
    Vielleicht wirken Deine Beiträge manchmal ein wenig, sagen wir, unglücklich und befremdlich. Wenn ich dieselbigen durchlese schwingt so'n bißchen mit wie " hey, ihr armen Pflegesäcke in Deutschland, bei uns ist alles besser" (lächelvonobenherab)!! Man kann die beiden Staaten und deren Gesundheitssystheme nicht miteinander vergleichen. Wir sind auf dem Weg und vielleicht überholen wir euch ja irgendwann
    Wenn es so rüberkommt tut es mir leid, aber geschrieben hab ich das nicht. Ich weiss wohl, das es in D ein Reizthema darstellt. Hab ja auch in D gearbeitet. Bin aber gern dabei, wenn es darum geht sich um schwierige Themen zu "zanken"
    Dann bewegt sich auch was, wenn alle dieselbe Meinung vertreten is ja langweilig.......
    Aber den hier, hab ich sicher nich gemacht is nicht meine Art Andere abzuwerten oder mich aufzuwerten.
    Falls Ihr uns in D "überholen" solltet, was auch immer damit gemeint ist, fänd ich das super! Villeicht heisst mein neuer Tätigkeitsbereich dann Deutschland????

  6. #36
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Wir befinden uns in Deutschland ja in einem gigantischen Reformprozess ; am Ende sind wir bestimmt überall wieder die einzig wahre Nummer 1 und das Maß aller pflegerischen Dinge !!!

  7. #37
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    Breites Grinsen AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Dein Wort in Gottes Ohren.....

  8. #38
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Zitat Zitat von Skysurfer
    Genau das meine ich ja damit, natürlich vergisst keiner wer er ist, oder was seine Aufgebe ist. Nur hat mich immer gestört, das ich den Medizinern hinterhersekkeln durfte damit die ihre ungeliebten Tätigkeiten machen, ohne das ich die Möglichkeit gehabt hätte es selber zu tun!

    ...
    ah ja. nur hat das leider nichts mit der freiwilligen registrierung zu tun!
    "Ich heiße Superfantastisch. Ich trinke Schampus mit Lachsfisch."

  9. #39
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    @ skysurfer
    Nur hat mich immer gestört, das ich den Medizinern hinterhersekkeln durfte damit die ihre ungeliebten Tätigkeiten machen, ohne das ich die Möglichkeit gehabt hätte es selber zu tun!
    Also von meiner Seite aus gesehen sind diese Tätigkeiten nicht ungeliebt, ich wüsste auch nicht wo ich etwas von Auf oder Abwertung geschrieben hätte.
    Um bei meinem Beispiel aus dem Alltag zu bleiben: mein Männe empfindet die Arbeiten auch nicht als ungeliebt. Sie müssen halt gemacht werden, wenn ein großer Haushalt laufen soll. Die Profitierenden sind meine Kiddys- sie haben mehr geliebte Freizeit.

    Elisabeth

  10. #40
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Warum ist es ein Reizthema in D? Wir machen Tätigkieten die in unseren Abrechnungen (mein Haus verwendet immer noch PPR zur Personalberechnung) nicht erscheinen. Für die grundpflegerischen Tätigkeiten bleibt immer weniger Zeit.

    Gehört dies zum Thema "Freiwllige Registrierung"? Ich meine schon. Es geht hier um Berufspolitik. Dazu müßte ich eine einheitliche Vorstellung vom Berufsbild haben und die haben wir m.E. bei weitem nicht. Was sollen die Inhalte der Schulungen sein? Oder geht es bei der ganzen Sache nur um die Erstellung eines Papiers ohne Hintergrund, ohne Zielorientierung? Derzeit kann ich mich des Eindruckes nicht erwähren, dass es primär um etwas anderes geht:

    Damit gibt es in Deutschland zum ersten Mal die Möglichkeit, ähnlich wie schon in anderen europäischen Ländern sowie in den USA und Australien, zuverlässige Daten über die Anzahl der in der Berufsgruppe Tätigen, deren Einsatzorte und Qualifikationen zu erheben.
    ...
    Durch dieses Projekt soll gegenüber der Gesellschaft und dem Gesetzgeber die Notwendigkeit und der Nutzen einer Registrierung von beruflich Pflegenden deutlich gemacht werden.
    ....
    Fachkompetenz
    Fachbezogen (z.B. Kontinenztrainig, Injektionen, Lagerung)
    Fachübergreifend (z.B. Qualitätsentwicklung, Pflegetheorien, Berufsrecht)
    Sozialkompetenz (z.B. Rhetorik, Kommunikation, Konfliktbewältigung)
    Methodenkompetenz (z.B. Gestaltung des Pflegeprozesses, Anleitung)
    .....
    50% der Fortbildungspunkte sollten im eigenen Fachgebiet, bzw. Arbeitsgebiet erworben werden, die anderen 50% fächerübergreifenden Themen gewidmet sein.
    Es gibt keine Vorgaben, wie in der vorherigen Version, dass die Punkte gleichmäßig in allen Kompetenzen verteilt sein müssen. Das es für fachkompetenz per se erst mal nur 1 Punkt pro 45 Minuten gibt, hat ja noch nichts zu sagen.
    Was meint: pflegerische Weiterbildung im Jahr? Da gibts 20 Punkte fürs Jahr. Was ist Pflege? Wieviel Stunden müssen sein? Und was sollen die Inhalte sein?
    Wohl dem der Pflege studiert- der bekommt 40 Punkte.

    Was soll da rauskommen? Sollen wir alle studieren? Was will man vergleichen? Äpfle mit Birnen?


    Elisabeth

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