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Thema: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

  1. #11
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von Pflegenden

    Hi Tobi Bo,
    Zitat Zitat von Tobi Bo
    wie bitte? warum nicht? ich kauf die hefte doch nicht zum spaß oder für das altpapier?!
    Diese Aussage, das das Lesen von Fachzeitschrifen (Abo) nicht mit Punkten "belohnt" wird, kam von H. Westerfellhaus während des Vortrages in Reutlingen.

    Bei uns werden auch noch keine "Billig-Schwestern" eingesetzt.
    Aber wer weiß, wie lange noch...
    Grüßle
    Andreas

  2. #12
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    Daumen hoch AW: freiwillige Registrierung von Pflegenden

    Zitat Zitat von Andreas Zowislo
    Hi Tobi Bo,

    Diese Aussage, das das Lesen von Fachzeitschrifen (Abo) nicht mit Punkten "belohnt" wird, kam von H. Westerfellhaus während des Vortrages in Reutlingen.
    Es ist sicherlich zu bedenken, dass wir am Anfang eines langen Prozesses stehen. Als professionell Pflegende müssen wir uns aber deutlich unsere Fachkompetenz in diesem Segment herausstellen. Ob und wie dann letztlich die einzelnen Punkte (Fortbildungen, Fachzeitschriften, Kongresse, e-learning etc.) zu erreichen sein werden, wird sich zeigen. Wichtig ist, dass die - noch freiwillige - Registrierung unter einem Dach, nämlich dem Dach des Deutschen Pflegerates gebündelt wurde. Ich verstehe das als Chance, den Weg in die Selbständigkeit und vor allem Selbstverwaltung der professionellen Pflege kompetent beschreiten.
    Rolf Dubb
    Landesbeauftragter DGF
    Baden-Württemberg

  3. #13
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    Pfeil AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) hat auf seiner Ratssitzung in der vergangenen Woche eine Reihe wichtiger Beschlüsse zur perspektivenreichen Fortentwicklung der Qualität und Professionalität in der deutschen Pflege gefasst.

    So wurden u.a. weitere, wichtige Beschlüsse zur Freiwilligen Registrierung für Pflegende verabschiedet: Die Freiwillige Registrierung wird nunmehr ausschließlich über den Deutschen Pflegerat abgewickelt.

    >>> weiter >>>

  4. #14
    Avatar von PICCOlina
    PICCOlina ist offline Freifrau und Mama der Eisfee
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Hallo,
    Auch ich habe mit der Registrierung so meine Probleme:
    15€ für die Erstreg. ist in Ordnung. Aber was brauchen die mein Schulabgangszeugnis??? (wo ist das bloß - schläft schon zwanzig Jahre in irgendeinem Karton )
    40 Punkte in zwei Jahren ist ok. Wenn es weniger Punkte wären, hätte man sich doch auch nicht genug fortgebildet, oder?
    Aber für jede weitere Reg. 60 € , das ist doch wohl ein schlechter Witz??
    Weiß jemand, ob das wenigstens steuerlich abzusetzen ist?

    Ich glaub nicht, das sich das so durchsetzen läßt.... obwohl es eine gute und notwendige Neuerung wäre....hm, was kosten doch gleich Fitness- Studios etc. im Jahr.
    noch mal nachdenken - anmelden - und zahlen scheint doch richtig zu sein, oder noch warten, um nicht eine von denen zu sein, die umsonst gezahlt haben, weil wieder nix draus wird

    Was sagt ihr???
    Gruß PICCOlina
    -- Anja`s Kids on Ice --
    www.eistheater.de

  5. #15
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    PC AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Hey Picco, klar ist die Reg. von der Steuer absetzbar, ebenso wie die Mitgliedschaft in einem Berufsverband/Gewerkschaft oder Fachliteratur/Fort- und Weiterbildungskosten.....

    Deine Argumente in allen Ehren, aber ich vermute das viele genau so zögern. Und dann wird wirklich mal wieder nichts draus...

    Wenn möglichst viele sich jetzt registrieren gehen wir einen wichtigen Weg für die Zukunft der Pflege in der BRD.

    Zu den Kosten/Folgekosten:
    Alle Beiträge sind mir auch prinzipiell lästig, ich kann die Hemmungen deswegen absolut nachvollziehen. Sollten wir aber nicht diesen relativ kleinen Obolus in Kauf nehmen um in Zukunft entsprechende Stärke als Berufsgruppe zu erreichen?
    Nebenbei betrachtet: Schon jetzt müssen sich Sachbearbeiter durch die Papiere der vielen Neuregistrierungen wühlen! Die Reregistrierung ist sicherlich nicht mit weniger Aufwand verbunden, eher mehr (noch mehr Papiere). Also sieh es als Bearbeitungsgebühr eines Amtes.

    Noch eine Argumentationshilfe:
    Schau dich in deinem pflegerischen Umfeld um und überlege wie sonst du du dein nettes Kollegium dazu bewegen möchtest sich regelmäßig den Neuerungen und Entwicklungen in der Pflege zu widmen. Ich möchte eigentlich auch nicht von Pflegern versorgt werden die irgend wann mal irgend eine Art von Ausbildung durchlaufen haben die nie irgend wo nachgewiesen wurde.
    Schon die aktuelle Diskussion über die vielen "Haushaltshilfen" die den inoffiziellen Markt der ambulanten Pflege überfluten sollte uns aufhorchen lassen!

    Es wird keine nachhaltige Qualitätssicherung in der Pflege geben ohne zertifizierte und organisierte Pflegekräfte!


    Gruß, T.

  6. #16
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    hallo zusammen,

    ambu's argumenten kann ich nur zustimmen.

    hoffentlich entsteht kein amtlicherregistrierungsbehördenmoloch...

    Wie interessiert sind unsere pflegedienstleitungen eigentlich an der freiw. registrierung?
    wer hier fördert, müsste auch dementsprechend gute innerbetriebliche fortbildung anbieten. und gute ibf-veranstaltungen würden selbstredend auch ausserhalb der arbeitszeit wahrgenommen.

    auch im interesse der qualität unserer arbeit ist es wichtig, dass auf alle kollegen registrierungs- und damit fortbildungsdruck ausgeübt wird.
    leider funktioniert dies ohne druck nur bei den eh schon engagierten kollegInnen.

    gruss vom rhein, madi
    Die Absicht bestimmt die Sicht.

  7. #17
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von Pflegenden

    Zitat Zitat von Tobi Bo
    freiwillig anzumelden und noch dafür zu bezahlen.

    Ja ich seh das genauso. Bezahlen? Wofür? Wertet mich dass in meiner Arbeit auf? kann ich dafür mehr Lohn verlangen? Qualifiziert mich das in irgend einer Form?

    Wenn schon sollte das staatlich verordnet sein, dann sollte es aber umsonst sein. Geld zu bezahlen um anschliessend Leistung erbringen zu dürfen/müssen macht wenig Sinn, jedenfalls vom Standpunkt der Logik her. Auf Leistung erfolgt normalerweise Bezahlung punkt!
    So muss argumentiert werden, wenn die Pflege ernst genommen werden will. Das Berufsbild der freiwilligen selbstaufopfernden Pflegenden trägt nicht gerade dazu bei unseren Stand in der Wirtschaft zu stärken.
    Jeder Maler weiss was seine Arbeit wert ist und wenn er zahlen müsste um arbeiten zu dürfen würde Er sehr sicher daheim bleiben .
    Wir müssen aufhören zu bitten, wir müssen fordern.....

    Die Idee is ja nicht schlecht, aber die Durchführung......

  8. #18
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    hallo zusammen,

    hallo skysurfer,
    meiner meinung nach ist die freiw. registrierung ein wichtiger beitrag zur emanzipation aller in der krankenpflege tätigen, nicht mehr und nicht weniger!
    es kann auch nicht darum gehen, durch nachgewiesene fortbildung forderungen nach höherem verdienst abzuleiten.
    in seiner profession auf dem neuesten stand zu sein, sollte für jeden selbstverständlich sein, und es ist in der 'freien wirtschaft' eher die regel als ausnahme, dass arbeitnehmer dies als ureigenes interesse erkannt haben.
    auch der von dir angesprochene maler wird nicht drumherum kommen, sich mit neuerungen in seinem arbeitsgebiet auseinanderzusetzen, immer wieder neu zu lernen.
    dazu gehört dann auch eigeninitiative, und (vielleicht) auch ein finanzieller beitrag von 60€ alle 2 jahre. (was mir anfänglich auch sehr teuer erschien)

    und bitte, nicht noch mehr staatlich verordnen....

    vereinte grüsse, madi
    Die Absicht bestimmt die Sicht.

  9. #19
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Tja das seh ich wirklich anders. Emanzipiert bin ich, oder ich bin es nicht! Dafür brauch ich nu wirklich keinen Wisch zuhaus und Geld ausgeben nochweniger.
    Wer sich in der Pflege emanzipieren will kann ja fortan an mein Bankkonto abdrücken, würd mich echt freuen. Ich schick Euch dann nen Wisch heim, dass Ihr registriert und emanzipiert seid.......

    PS: Personal mit Selbstvertrauen und Emanzipation finde ich halt nicht, wenn man für einen Berufsstand wirbt, dem so gut wie jegliche Kompetenz und Fähigkeit abgesprochen wird, von dem gesagt wird dass Er nur der Laufbursche und Zudiener der Ärzte sei. Da nützt es auch nichts immer mehr pflegende mit Studium auszubilden oder die Anforderungen an die Pflegeschüler zu erhöhen, um mehr Selbstwertgefühl hervorzurufen.
    wozu lern ich eigentlich den ganzen Kram und die langen Jahre, wenn ich nur Töpfe schleppen und Pillen zählen darf in good old Germany. Über uns lacht doch der Rest der Welt, zumindest was die Pflegenden betrifft. Dieses Bild hat die Mehrheit der Bevölkerung von uns.....leider leider... Unser Aufgabengebiet im Pflegealltag trägt doch nun wirklich nicht dazu bei sich zu emanzipieren oder Selbstbewußtsein zu fördern oder Siehst Du das anders?

    Nich böse sein aber der Zynismus musste jetzt sein.

  10. #20
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    allerdings sehe ich das völlig anders, skysurfer...

    - freiwillige registrierung ist viel mehr als ein 'wisch', sie weist nach, dass du auf dem laufenden bist.

    - es geht dabei eben nicht darum, immer mehr pflegende mit studium auszubilden, sondern darum, jeden in der pflege tätigen, also auch die kollegen auf der sog. 'normalstation' ständig in ihrem berufsfeld weiter zu qualifizieren.
    dass systematik und inhalt der ausbildung verändert werden müssen, ist ein anderes thema. fernziel muss hier meiner meinung nach die pflicht zur registrierung sein, ähnlich dem us-amerik. system.

    - auch in 'good old germany' können pflegende weitaus mehr tun als 'töpfe schleppen und pillen zählen'.
    leider begnügen sich zuviele? kollegen mit dem rückzug auf diese arbeiten, und pflegen bestenfalls noch ihr selbstmitleid.

    auf sachliche diskussionsbeiträge freut sich

    madi
    Die Absicht bestimmt die Sicht.

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