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Thema: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

  1. #101
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    Daumen runter AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Nichts gegen Diskussionen, gleichwohl sollte man beachten auf Niveau zu bleiben.

    Unterstützt bitte die Verbände und Akteure im aktuellen Anliegen zur freiw. Reg., bisher gab es noch keinen erfolgversprechenderen Ansatz als diesen!!

    Zur Erinnerung:
    Bei der freiwilligen Registirierung und bei angestrebter pflegerischer Selbstverwaltung geht es primär um die Erhöhung der Qualität und der Patientensicherheit in der Versorgung!!

    Gehet hin und mehret das Wissen dazu, zukünftige Patienten werden es Euch noch danken!

    Gruß, T.

    wer hier glaubt alles kaputt argumentieren zu müssen und selbst keine Aternativen aufzeigt und diese nachhaltig und nachweislich verfolgt ist in hohem Maße unredlich und dient noch nicht einmal kurzfristig sich selbst...

  2. #102
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    PC AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    An das Beuteltier,
    danke für die wahren gelassen ausgesprochenen Worte. Das Niveau war entglitten.
    Sören

  3. #103
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Wenn es um die Verbesserung der Versorgung des Pat. geht, dann bitte nicht mit halbherzigen Angeboten: du kannst... aber du musst nicht. Freiwillig ist halbherzig.
    Die Weiterbildungstendenz hängt nicht von den Fobipunkten ab. Und die Fobipunikte sind noch keine Garantie für Pflegequalität- zumal es keine Zertifizierung der entsprechenden Weiterbildungen gibt.

    Elisabeth (die sich auf Landesebene aktiv für eine Pflichtregistrierung einsetzt im Rahmen einer Pflegekammer)

  4. #104
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    Idee AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Hey Elisabeth,

    dann solltest du aber auch wissen das es nicht sonderlich produktiv ist öffentlich zarte Pflänzchen zu zertreten!!

    Über die Freiwilligkeit kann doch der Politik erst klar gemacht werden das die Pflege auch dahinter steht!

    Was ist denn das Problem derjenigen die eine Selbstverwaltung fordern:
    Das diese Don Quichotes sich von der Politik anhören müssen das die Pflege selbst das ja garnicht möchte.

    Also bitte: "one voice" (von mir aus auch "one love")

    frei nach dem rechtsgrundsatz: der Zeuge muss keinerlei Angaben machen die seine (Berufs)Angehörigen belasten würden...

    Gruß, T.

  5. #105
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Zitat Zitat von Tilmann Müller-Wolff

    Über die Freiwilligkeit kann doch der Politik erst klar gemacht werden das die Pflege auch dahinter steht!

    Was ist denn das Problem derjenigen die eine Selbstverwaltung fordern:
    Das diese Don Quichotes sich von der Politik anhören müssen das die Pflege selbst das ja garnicht möchte.
    Genau da liegt die Problematik. Wir weisen mit der Freiwilligkeit nach, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Pflegekräften gibt, die es Wert erachten ihre Weiterbildungen zum Politikum zu machen. Die Anzahl derer dürfte eher gering sein. Pflege spielt sich ja nur zu einem sehr geringen Teil auf einer Intensivabteilung ab. Quellen geben 20% aller Pflegekräfte an mit Weiterbildunsgtendenzen, einige weniger... wenige mehr. Das ist die Realität. Mit einer Freiwilligen Registrierung bekommen wir also keine Bewegung rein. Bei der eigenen Geldbörse hört bei vielen das Interesse nun mal auf.
    Pflege bewegt sich da nicht außerhalb der Gesellschaft, sie spiegelt sie wider: Veränderungen? Ja unbedingt und sofort... aber bitte nicht bei mir und auf meine Kosten.

    Deshalb: Veränderungen sind nur mit einer Pflichtregistrierung zu erreichen. Dafür sollten/ müssen wir kämpfen. Die Veränderungen im Gesundheitswesen fordern es geradezu heraus. Und da reicht es nicht, wenn der DPR sich stark macht- da brauchts auch Engagement vor Ort: Motivation auf dem kurzen Wege.

    Elisabeth

  6. #106
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Zitat Zitat von Elisabeth
    Und aus dem Grab wird wie Phönix aus der asche die Pflichtregistrierung aufsteigen. Der DPR denkt bereits drüber nach und hat sogar schon einen Namen für das neue Produkt: Nationales Berufsregister.
    Bleibt nur zu wünschen, dass der DPR auch das Rückgrat hat diese Forderung durchzusetzen.

    Und bis dahin warte ich ab und hoffe, dass die Registrierung dann auch die Qualität bringt die man sich erhofft. Die Zusammenarbeit des DPR mit dem Thieme Verlag scheinen da schon in die Richtung zu gehen: Zertfizierung von Weiterbildungen durch den DPR.
    Es kann nur besser werden.

    Elisabeth
    Wohl dem, der glaubt, durch Bürokratisierung wird es besser. Das ist ein Glaube der nur die Zahl der Bürokraten vermehrt. So löst man in Deutschland Probleme. Der Gesundheitsfond wirds zeigen. Derweil geht die Zahl der Arbeitsplätze runter. Der qualifizierten Mitarbeiter sowieso. Die Zahl der Schreibtischhocker nimmt zu (siehe DRG). Schafft Arbeit für Büroleute!! Die werden schon dafür sorgen, das ihr Job lange, lange erhalten bleibt. Derweil können die übriggebleibenen Malocher sehen wie sie die Arbeit geschafft bekommen und Punkte sammeln. Überdies dürfen sie auch noch die Bürokraten bezahlen.
    Schöne neue Pflege in Deutschland!

    Johannes

  7. #107
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    Streik AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Hallo Johannes,

    eine Voraussetzung Dinge zu ändern ist immer die konkrete Analyse des "ist" Zustand.
    Das hast du gemacht!!

    Weitere Voraussetzung ist, darauf aufbauend, gewisse Strukturen auch zu akzeptieren bzw. diese zu mindest zu tolerieren, um seiner Ziele Willen.

    Es gilt also immer sich Systeme nutzbar zu machen um im System Veränderungen voranzutreiben!

    Ich möchte in diesem Zusammenhang noch auf einen link verweisen:

    http://www.deutscher-pflegerat.de/pd...endfassung.doc

    Wenn im neuen "Sachverständigengutachten" auch nur ein Bruchteil dessen erscheinen wird was der DPR hier formuliert hat sind wir in der Pflege schon voran gekommen.

    Politik verstehen, dann Politik machen, das ist die Reihennfolge bitte...

  8. #108
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    PC AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Zitat Zitat von Elisabeth
    Genau da liegt die Problematik. Wir weisen mit der Freiwilligkeit nach, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Pflegekräften gibt, die es Wert erachten ihre Weiterbildungen zum Politikum zu machen. Die Anzahl derer dürfte eher gering sein. Pflege spielt sich ja nur zu einem sehr geringen Teil auf einer Intensivabteilung ab. Quellen geben 20% aller Pflegekräfte an mit Weiterbildunsgtendenzen, einige weniger... wenige mehr. Das ist die Realität. Mit einer Freiwilligen Registrierung bekommen wir also keine Bewegung rein. Bei der eigenen Geldbörse hört bei vielen das Interesse nun mal auf.
    Pflege bewegt sich da nicht außerhalb der Gesellschaft, sie spiegelt sie wider: Veränderungen? Ja unbedingt und sofort... aber bitte nicht bei mir und auf meine Kosten.

    Deshalb: Veränderungen sind nur mit einer Pflichtregistrierung zu erreichen. Dafür sollten/ müssen wir kämpfen. Die Veränderungen im Gesundheitswesen fordern es geradezu heraus. Und da reicht es nicht, wenn der DPR sich stark macht- da brauchts auch Engagement vor Ort: Motivation auf dem kurzen Wege.

    Elisabeth
    Hey Elisabeth,

    wie soll ich das nun wieder verstehen?

    Du forderst eine Verpflichtung aller Tätigen und denkst das geht ohne Kosten einher??

    Wenn du tatsächlich in der ehrenamtlichen Berufspolitik aktiv bist kannst du mir mal erklären wer oder was diese Aktivitten finanziert?
    Wer sollte denn deiner Meinung nach Weiter- und Fortbildungen zertifizieren, und das auch noch auf hohem Niveau und kostenlos??

    Zum Anderen ist die Strategie der "Freiwilligkeit" auch eine, der Berufsgruppe zu zeigen das Dinge von irgend wem mal angeschobewn werden müssen...

    Gruß, T.

    link dazu: http://www.pflegekammer.de/An%20alle...eutschland.pdf

  9. #109
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Wer sollte denn deiner Meinung nach Weiter- und Fortbildungen zertifizieren, und das auch noch auf hohem Niveau und kostenlos??
    Das leistet derzeit die Freiwillige Registrierung nicht. Bleibt die Frage, für welchen Verwaltungsapparat zahle ich da? *grübel* Stimmt- es ging ja erst mal nur um die Zahlenerhebung.

    Wer A sagt muss auch B sagen- keine Frage. Meine Erfahrungen decken sich mit deinen: Fobipunkte sind keine Garantie für Qualitätszuwachs.
    Mir geht es bei meinem Engagement auch nicht vordergründig ums "Punkte haschen". Ich möchte, dass es festgelegte Vorbehaltsaufgaben für Pflegekräfte gibt, die eine bestimmte Qualifikation voraus setzen. Dann macht Qualifikation auch Sinn- weil der AG gezwungen ist die entsprechenden Tätigkeiten nur von entsprechendem Personal ausführen zu lassen.

    Derzeit weisen wir leider nach, dass wir technisch gesehen alle Tätigkeiten durchführen können- sehr zur Freude der Kassen. Ists doch billig- nur das Handwerk zu sehen und das Fachwissen in der ärztl. Ebene anzusiedeln. Ein Bedarf für die Politik dies zu ändern ist also nicht zu erwarten- auch nicht wenn sich wenigstens 20 % der Pflegekräfte registrieren lassen.

    Elisabeth

  10. #110
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    Daumen hoch AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Und trotzdem sehe ich den Weg der freiw. Reg. als gewinnbringenden Ansatz, denn deine Argumente sprechen alle dafür, wenn man deine Schreibe lesen würde ohne die Sätze zu Fobi-Punkten und der freiw. Reg. könnten diese auch zur Bewerbung dieser genutzt werden...

    Ich zähle immer noch auf eine hohe Beteiligung und entsprechende Wirkungen.

    Bedenke:
    Wann hat es zuletzt innerhalb der Pflegenden in Deutschland überhaupt eine bundesweit wirksame Initiative gegeben die eine solch hohe Beteíligung und Diskussion (fachübergreifend, Verbandsübergreifend) ausgelöst hätte?

    Ich finde wir sind schon wieder ein gutes Stück weiter auf dem Weg ...
    (der ja auch ein Stück des Ziels darstellt)

    Gruß, T.

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