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Thema: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

  1. #111
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Zitat Zitat von Tilmann Müller-Wolff
    Hey Elisabeth,

    wie soll ich das nun wieder verstehen?

    Du forderst eine Verpflichtung aller Tätigen und denkst das geht ohne Kosten einher??

    Wenn du tatsächlich in der ehrenamtlichen Berufspolitik aktiv bist kannst du mir mal erklären wer oder was diese Aktivitten finanziert?
    Wer sollte denn deiner Meinung nach Weiter- und Fortbildungen zertifizieren, und das auch noch auf hohem Niveau und kostenlos??

    Zum Anderen ist die Strategie der "Freiwilligkeit" auch eine, der Berufsgruppe zu zeigen das Dinge von irgend wem mal angeschobewn werden müssen...

    Gruß, T.

    link dazu: http://www.pflegekammer.de/An%20alle...eutschland.pdf
    Wer sagt denn , das überhaupt zertifiziert werden muss? Wieso kann sich nicht jedes Krankenhaus selbst um die Fortbildung seiner Mitarbeiter kümmern?
    Warum brauchen wir wieder eine Institution? Zahlen soll bitte der, der sie auch will! Vielleicht die Krankenkassen?
    Gruß
    Johannes (im Dienst)

  2. #112
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    PC AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Zitat Zitat von johannes driessen
    Wer sagt denn , das überhaupt zertifiziert werden muss? Wieso kann sich nicht jedes Krankenhaus selbst um die Fortbildung seiner Mitarbeiter kümmern?
    Warum brauchen wir wieder eine Institution? Zahlen soll bitte der, der sie auch will! Vielleicht die Krankenkassen?
    Gruß
    Johannes (im Dienst)
    Wie das jahrelang ging, haben wir ja erlebt.
    Wir standen noch nie zuvor unter dem Druck, wie heute. Nur die Häuser, die hohe Qualität mit wenig Ressourcen erbringen werden überleben. Das fordert die Politik. Qualität muß überprüfbar sein, sogar die Patienten fordern dies. Wie soll das ohne Zertifizierung gehen?? Wie soll ein Haus ohne Zertifizierungen bestehen können? Warum sollen die Kassen unsere Fortbildungen finanzieren? Sie haben nur das Geld der Mitglieder. Die Versicherungen bezahlen auch nicht das Geld für Fortbildungen der KFZ-Werkstätten. Die müssen auch sich strecken, wenn sie am Markt bleiben wollen.
    Aus der Mühle kommen wir vorerst nicht heraus.
    Sören

  3. #113
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Die Argumentation zieht nicht. Das Outcome ist die Varaibale an der man erkennt, ob das Haus Qualität leistet oder nicht. Das Zertifizierungen und schöne Werbepapiere nichtssagend sind hat die Bevölkerung nebst Kassen längst erkannt.
    Um in deinem Beispiel zu bleiben: wenn dein Auto nach der Reperatut in einem zertifizierten Betrieb schnell wieder kaputt geht und du einen nicht zertifizierte Werkstatt aufsuchen musst. welche den Fehler dann aber restlos korrigiert: wo wirts du zukünftig hingegehen? Zum teuren, zertifizierten Mechaniker ohne Erfolg oder zum preiswerten, nicht zertifizierten Mechaniker mit aktivem Fachwissen und der Garantie das das Geld gut angelegt ist?

    Elisabeth

  4. #114
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    Schreiben AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Hey Johannes,

    ich dachte aus der Diskussion wären wir raus!?!

    Toll wenn es Häuser gibt in denen Fort- und Weiterbildung für alle Beteiligten gut geregelt scheint.

    Komisch nur das die überwiegende Zahl der AG und AN höhere Regelungen fordert und z.B. Richtlinien haben möchte.

    Ich denke das einzelne Krankenhäuser mit diesen Fragen schlichtweg überfordert sind, denn diese haben schliesslich das operative Tagesgeschäft zur Aufgabe!!

    Gruß, T.

  5. #115
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Zitat Zitat von Tilmann Müller-Wolff
    Hey Johannes,

    ich dachte aus der Diskussion wären wir raus!?!

    Toll wenn es Häuser gibt in denen Fort- und Weiterbildung für alle Beteiligten gut geregelt scheint.

    Komisch nur das die überwiegende Zahl der AG und AN höhere Regelungen fordert und z.B. Richtlinien haben möchte.

    Ich denke das einzelne Krankenhäuser mit diesen Fragen schlichtweg überfordert sind, denn diese haben schliesslich das operative Tagesgeschäft zur Aufgabe!!

    Gruß, T.
    Hey Tilmann,
    woher weisst Du das die überwiegende Zahl der AG (ich nehme an das heisst Arbeitgeber) und AN ( Arbeitnehmer) höhere Regelungen fordert? Mein AG gehört dann wohl zur Minderheit. Überfordert, könnte sein, aber das scheint mir erst einmal nur eine Annahme zu sein.
    Gruß
    Johannes

  6. #116
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Zitat Zitat von Sören Lösche
    Wie das jahrelang ging, haben wir ja erlebt.
    Wir standen noch nie zuvor unter dem Druck, wie heute. Nur die Häuser, die hohe Qualität mit wenig Ressourcen erbringen werden überleben. Das fordert die Politik. Qualität muß überprüfbar sein, sogar die Patienten fordern dies. Wie soll das ohne Zertifizierung gehen?? Wie soll ein Haus ohne Zertifizierungen bestehen können? Warum sollen die Kassen unsere Fortbildungen finanzieren? Sie haben nur das Geld der Mitglieder. Die Versicherungen bezahlen auch nicht das Geld für Fortbildungen der KFZ-Werkstätten. Die müssen auch sich strecken, wenn sie am Markt bleiben wollen.
    Aus der Mühle kommen wir vorerst nicht heraus.
    Sören

    Hallo,
    die Häuser zertifizeiren jetzt schon bestimmte Dinge ohne Potsdam. Ich meine wer etwas fordert, das Geld kostet, muss sich auch Gedanken darüber machen, woher das kommen soll. Es geht nicht um die 15 oder 60 €. Wobei zu hinterfragen bleibt, warum die Re-Registrierung so teuer ist? Es geht vielmehr um die Folgekosten. Seminarkosten,Teilnehmergebühren, Fahrtkosten und Unterbringung. Wer das alles fordert muss auch sagen, wie das bezahlt werden soll.

    Gruß
    johannes

  7. #117
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    hallo Johannes,
    ich will nicht meckern aber all deine Bemerkungen und Fragen sind in diesem Tread schon behandelt.
    Sören

  8. #118
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Hier noch einmal der Link zu dem Flyer zur aktuellen Registrierung.

    Es muss eine Diskussion um die Kosten geben.

    Wer trägt die Kosten für die Erstregistrierung, wer die Kosten für die weitere Registrierung und wer trägt die Kosten für die Fortbildungen, die dann in 2 Jahren 40 Fortbildungspunkte ergeben müssen?

    Wenn das alles auf den Pflegenden "hägen" bleibt, darf sich niemand über die Nicht-Registrierung der Pflegenden wundern.

    Ich meine, dass diese Kosten zu 100% vom Arbeitgeber zu finanzieren sind.

    Viele liebe Grüße
    denn Pflege kost` ja nix
    kann ein Jeder von der Straße fix

    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  9. #119
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Moin,
    bisher habe ich an der freiwilligen Registrierung teilgenommen - auf meine Kosten; allerdings werde ich mich im Dezember nicht wieder weiter registrieren, da ich nun ja Pflichtmitglied in der Pflegekammer in Niedersachsen bin und dort dann meine Fortbildungen "in welcher Art und Weise" auch immer nachweisen muss. Und ich bin nicht bereit doppelt für etwas zu zahlen. (Auch hat es bisher keinen meiner Arbeitgeber interessiert ob man sich registriert hat oder nicht; allerdings übernimmt mein derzeitiger Arbeitgeber zumindest Dienstbefreiung oder Kosten wenn man z.B. auf einen Kongress fährt).
    Gruß und ein schönes Wochenende,
    ostfriesland

  10. #120
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    Standard AW: freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden

    Hi, @ all.
    Hier sind m.E. nach zuerst der Gesetzber und dann die Tarifparteinen gefordert. Es müssen Regelwerke zur Finanzierung der FB und Kosten für die Pflegenden geschaffen werden.
    Sollte dies nicht geschehen, ist die Akzeptanz der lange geforderten Pflegekammer durch die Pflegenden sowie die sowieso geringe Akzeptanz bei der freiwillige Registrierung gefährdet.

    Es gibt viel zu tun - schieben wir es weg oder packen wir es an?

    Das bedeutet, dass die Pflegekammer selbst Druck auf die Politik zur Refinanzierung der den Pflegenden auferlegten Kosten machen muss - und dies schon im eigenen Interesse.
    Die freiwillige Registrierung macht aus meiner Sicht paralell zur Pflegekammer keinen Sinn und muss dann eingestellt werden.

    Und die Pflegenden müssen auch Druck aufbauen - nach dem Motto: Pflegekammer ist gut für und wenn die Kosten zu 100% durch z.b. die Arbeitgeber refinanziert werden.

    Geschieht dies nicht:
    gute Nacht Pflegekammer,
    auf Nimmerwiedersehen freiwillige Registrierung,
    ade Du schon lange gewollte Prüfungsabnahme durch die Pflegenden selbst.

    Viele liebe Grüße
    der noch nicht ganz die Re-Finanzierung abgeschreibende
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
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