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Thema: Assessment-Instrumente Pneumonierisiko

  1. #1
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    Standard Assessment-Instrumente Pneumonierisiko

    Hallo zusammen,

    mich würde mal interessieren, welches Assessment-Instrument Ihr zur
    Einschätzung des Pneumonierisikos einsetzt ?

    Schön wäre für mich auch zu wissen, warum und ob es sich um ein evidenzbasiertes Instrument handelt.

    - Schon jetzt vielen Dank für Eure Antworten !
    ____________



    Viele Grüße von prometheus


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  2. #2
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    Standard AW: Assessment-Instrumente Pneumonierisiko

    Gar nicht so einfach.

    siehe DIPLOMarbeit Irene Gspörer in Wien. 2009 war das.


    http://othes.univie.ac.at/6491/1/2009-08-30_0508746.pdf

    WomBat, siehe Inhaltsverzeichnis für Assessment
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  3. #3
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    Standard AW: Assessment-Instrumente Pneumonierisiko

    Können wir eigentlich auch Risiken feststellen ohne Skala und Co.?

    Bezogen auf den Link- es besteht kein Bedarf zur Entwicklung von immer neuen Assessmentinstrumenten. Es braucht eine entsprechende Ausbildung = Studium.

    Elisabeth

  4. #4
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    Standard AW: Assessment-Instrumente Pneumonierisiko

    .....nein bitte nicht schon wieder... wir hatten doch gesagt keine Grundsatzdiskussionen http://forum.zwai.net/showthread.php?t=2723
    ....bitte. Einfach auf die Frage antworten....bitte!

  5. #5
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    Standard AW: Assessment-Instrumente Pneumonierisiko

    Mal wieder Treffer und versenkt. Nun gut. Dann andere Frage.

    *neugierigbin* Wer benutzt solche Skalen (Pneumonieprophylaxe) im Alltag? Da müsste sich ja dann was finden lassen.

    Elisabeth

  6. #6
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    Standard AW: Assessment-Instrumente Pneumonierisiko

    kenne keine Klinik nur etwas Literatur:
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1...?dopt=Abstract
    arnold

  7. #7
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    Standard AW: Assessment-Instrumente Pneumonierisiko

    Hallo Arnold,

    .... aber geht es beim CURB-65 nicht eher um die Prognose einer bestehenden Pneumonie, als um die Einschätzung der Gefahr eines möglichen Erwerbs ?
    ____________



    Viele Grüße von prometheus


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  8. #8
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    Standard AW: Assessment-Instrumente Pneumonierisiko

    Danke WomBat für den Link zu der Studie.
    Mein Fazit nach Lesen der Studie:
    Es gibt bei uns immer noch die altbekannte Bienstein-Scala,
    als Maßnahmen wird viel tradiertes Wissen angewandt und eine effektive Überprüfung mittels wissenschaftlicher Studien fehlt immer noch.
    Zur Beruhigung: dies scheint nicht nur in Deutschland zu sein.
    Und nun kann die Berufspolitik wieder kommen....

    Viele liebe Grüße
    der von Berufs wegen politische
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  9. #9
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    Standard AW: Assessment-Instrumente Pneumonierisiko

    Ja, Fridolin!
    Der Begriff „Pneumonieprophylaxe“ wurde (und wird) inflationär gebraucht. Es wurde so in die Köpfe geklopft im Rahmen des Themas „Prophylaxen“ (in der G und K-Pflegeausbildung), wobei mir bis heute nicht klar ist, wieso die „Prophlylaxen“ (ohne jegliche Logik oder System….) sich so hartnäckig halten können. Weder passen sie thematisch zusammen, noch sind sie irgendwie „Pflege-Eigen“, den es gibt auch genügend Literatur aus der Medizin dazu. Das Gemeinsame das ich erkennen ist lediglich die Tatsache, dass alle „Pflegerische Prohphylaxen“ sich zunächst von einer medizinischen Diagnose ableiten. (Pneumonie-, Thrombose-, Dekukbitus-, Soor- und Parotitis usw.). Spätestens seit den Pflegediagnosen gibt es eine verbesserte Systematik und sinnvolle Klassikfikationsmöglichkeiten. Wieso kannten wir keine „Sturzprophylaxe“, keine Verwirrtheitsprophylaxe. Warum haben wir gerade den Dekubitus herausgesucht, obwohl es viele andere Hautschäden gibt, die durchaus im Rahmen von Pflegebedürftigkeit auftreten können?
    So nun zum Thema: wenn wir lediglich tradierte Maßnahmen der Pneumonieprophylaxe kennen, meist ohne jegliche Evidenz ihrer Wirksamkeit, dabei die Hygiene (eine der wichtigsten Maßnahmen) mehr oder weniger außen vor lassen (es sei denn, das RKI schubst uns), dann wundert es mich nicht, dass die Einschätzungskriterien (ob sie nun Krankenbeobachtung geschimpft werden oder Assessment) schwammig sind.

    WomBat
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  10. #10
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    Standard AW: Assessment-Instrumente Pneumonierisiko

    Ich kann dir gar nicht genug danken für deine Worte. Sie sind Balsam für meine Seele die sich gegen jegliche Checklisten etc. sträubt.

    Elisabeth

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