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Thema: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

  1. #11
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    @Frogger,
    Ein konsequentes Smartphone-Verbot auf der Arbeit
    gibt es - schon zwangsweise, da ITS im Keller und Empfang nur in Fensternähe möglich...

    @rettungsmaus,
    Ich glaube, dass wir andere Ansätze in der praktischen Ausbildung brauchen.
    Das glaube ich auch. Nur - welche
    Ich verstehe zum Beispiel immer noch nicht warum kaum einer noch Interesse an der Fachweiterbildung hat.
    Ist bei uns anders. Aber Interesse??? War heute gerade im Unterricht in der FWB. Es war ein ständiges Gemurmel gerade der Kolleginnen unserer ITS. Thema: Umgang mit schwerstkranken, beatmeten Pat. am Beispiel des Artikels "Hurra, ich lebe noch" von Susanne Schneider.

    @Elisabeth,
    Vielleicht sollten wir weg kommen von der Vermittlung des reinen Handwerks.
    Sehe ich ähnlich. Doch ohne Grundmauern einen Turm zu bauen soll des Öfteren schon einmal schief gegangen sein...
    Also doch: irgendwie kommen wir um die Vermittlung von Basics nicht herum, oder?
    Mein praktischer Unterricht- nun schon über 30 Jahre her- enthielt explizit das Thema Krankenbeobachtung.
    War bei uns auch so - und ist es nicht auch heute noch so??

    Viele liebe Grüße
    der momentane "Gedankensammler"
    fridolin

    P.S.: Ich freue mich auf viele weitere Beiträge zu diesem Thema...
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  2. #12
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Ich hab net behauptet, dass du keine Basics vermitteln musst. Aber das man da elendiglich viel Zeit bei "Ringelpietz mit Anfassen" verbringen muss, will sich mir nicht erschließen.

    Die Praxis hab ich in der Praxis erlernt- bei den Spezialisten der Praxis.

    Elisabeth

  3. #13
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    @all
    Ich versuche vieles am direkten Beispiel weiterzuvermiitteln, dieses mit viel Fragen stellen und selber entwickeln lassen. Bei uns dürfen die GuK Schüler keine Medis ohne vorher zu zeigen verabreichen, auch nicht das Abführzäpfchen.

    Wenn ich z.B. einen Patienten mit Herzinfarkt versorge dann, frage ich alles übers Herz, was ist ein Infarkt, wie sieht der Patient aus, welche Symptome, welche Medis, welche Diagnostik. Hat jemand da gravierende Lücken im Bereich Anatomie und Physiologie, bekommt er nach einer kurzen Erklärung von mir den Auftrag, sich das bis zu einem bestimmten Datum nochmal anzugucken und dann frage ich erneut. Die meisten sind total froh wenn sie was lernen können und nur wenige finden das doof.
    Bei den FWB Schülern stelle ich meistens dann sehr überraschende Fragen z.B. warum sieht denn das EKG deines Patienten so komisch aus oder wenn ich mal eine merkwürdige BGA habe, genauso vertiefe ich das mit den Anwendugen in der Pflege, was könntest Du explizit hier machen, was ist ein no go.

    Hat bei uns mal jemand von den Schülern keinen Bock oder absolutes Desinteresse, gibt es ziemlich schnell ein Gespräch, die finden bei uns sowieso in einem regelmäßigen Turnus statt, am ersten Tag um die Erwartungen abzuklopfen und was sie für ihren Praxiskatalog noch dringend brauchen, Dann ein Zwischengespräch nach 4 Wochen sowie ein Abschlussgespräch mit der Beurteilung.
    Es wird dem Schüler auch immer eine Pflegekraft zugeordnet.

    LIebe grüße Anke F.

  4. #14
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Zitat Zitat von Anke F.
    ...
    Wenn ich z.B. einen Patienten mit Herzinfarkt versorge dann, frage ich alles übers Herz, was ist ein Infarkt, wie sieht der Patient aus, welche Symptome, welche Medis, welche Diagnostik. Hat jemand da gravierende Lücken im Bereich Anatomie und Physiologie, bekommt er nach einer kurzen Erklärung von mir den Auftrag, sich das bis zu einem bestimmten Datum nochmal anzugucken und dann frage ich erneut. Die meisten sind total froh wenn sie was lernen können und nur wenige finden das doof.
    Bei den FWB Schülern stelle ich meistens dann sehr überraschende Fragen z.B. warum sieht denn das EKG deines Patienten so komisch aus oder wenn ich mal eine merkwürdige BGA habe, genauso vertiefe ich das mit den Anwendugen in der Pflege, was könntest Du explizit hier machen, was ist ein no go.
    Und wenn dann jegliche grundpflegerische Tätigkeit auch nach dem gleichen Prinzip in der Praxis auf ALLEN Stationen vermittelt werden würde, dann dürfte man ev. auf Besserung hoffen.

    Elisabeth

  5. #15
    a.s. ist offline registrierter Benutzer
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Hallo alle zusammen!
    Bin noch neu hier, aber schon einige Jahre in der Intensivpflege und auch Mentor für unsere Schüler.
    Zu diesem Thema fällt mir allerlei ein,hier nur etwas davon.
    Neulich erst kam eine Schülerin im 3. Ausbildungsjahr zu uns und schon im Vorgespräch stellte sich heraus, daß sie gar nicht den Wunsch hatte auf eine ITS zu gehen.Es ist nun leider im Ausbildungsplan verankert,der leider recht unflexibel ist.Dafür "darf" sie nun aber gleich auch noch 8 Wochen bei uns bleiben, statt der üblichen 4. Sie hangelt sich also von Tag zu Tag und ich miuß ihr zugestehen, daß sie das tapfer macht.Muß das denn sein?Muß man die Schüler dazu zwingen,obwohl manch einer schon weiß,daß diese Form der Pflege nichts für ihn ist?
    Grüße und schöne Woche a.s.

  6. #16
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Erst einmal herzlich willkommen im besten Forum für ITS-Anästhesie-ler.
    Liebe a.s.,
    ich glaube Zwang ist ein sehr sehr schlechter Lehrmeister. Ich wenn die KollegInnen der Krankenpflegeschule normal pädagogisch gebildet sind, so wissen sie dies auch.
    Wäre da nicht Rücksichtnahme und ggf. ein Tausch mit einer anderen Schülerin nicht sinnvoll?
    Vielleicht ist eine Kontaktaufnahme mit der Schule unter Schilderung der Problematik hilfreich. Ich jedenfalls habe mit unserer Krankenpflegeschule keine Probleme. Das geht eben auf dem "kleinen" Dienstweg per Telefon in gegenseitiger Achtung partnerschaftlich.
    Möglicher Weise gibt es gute Gründe für den Einsatz bei Euch....

    Viele liebe Grüße
    und sehr viel Spaß
    in dem nettesten net,
    dem zwai.net.
    fridolin
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  7. #17
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    Welche Einsatzorte sieht das Curriculum vor?

    @a.s.- wie hat die Azubine es begründet? Warum wollte sie nicht auf die Intensiv, die ja sonst immer als der Höhepunkt der Ausbildung gesehen wird.

    Elisabeth

  8. #18
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Zitat Zitat von a.s.
    Muß man die Schüler dazu zwingen,obwohl manch einer schon weiß,daß diese Form der Pflege nichts für ihn ist?

    Ich denke, das große Lernangebot einer Intensivstation sollte für die Auszubildende eigentlich sehr wertvoll sein, auch wenn sie in dem Bereich später nicht arbeiten möchte.
    Geändert von Frogger (13.04.2013 um 13:47 Uhr)

  9. #19
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Hallo nochmal...
    Die Einsatzpläne in unserem Haus werden von unserem Pflegedienstleiter gemacht, der persönlich der Meinung ist,daß man als Schüler so viel wie möglich sehen sollte.
    Innerhalb der drei Jahren durchlaufen die Schüler bei uns im Haus alle vorhandenen Stationen, die Anästhesie und OP, die Intensivstationen.
    Dem schließe ich mich zum Teil an, denn wenn sich jemand gezwungen fühlt und den ersten Tag auch so beginnt, ist das ein schlechter Start. Unsere Schülerin hatte Berührungsängste...eigentlich ganz simple Sachen, wie die viele Technik und der Tagesablauf, aber es war für sie auch ungewohnt nicht mit den Pat. zu reden. Zudem kamen die teilweise schweren Krankheitsbilder, von Polytraumen über neurochirurgische Patienten, die zum Beispiel beidseits entdeckelt sind und ein schweres Krankheitsbild aufweisen.Angehörigengespräche zu führen in diesen Akutsituationen hat sie gar nicht fertig gebracht.Ich habe versucht sie langsam heranzuführen und schlußendlich bemerkt, daß sie sich mit der eigenen Gesundheit,möglichen Krankheiten und dem Sterben noch nie richtig auseinander gesetzt hatte.Davon war ich eigentlich ausgegangen, da sie schon im dritten und letzten Lehrjahr war.Aber vielleicht sollte ich mich öfter mal an meine Ausbildung zurückerinnern...irgendwie stumpft der Alltag einen ja doch ab...dennoch denke ich sollten die Schüler die Möglichkeit bekommen innerhalb der Ausbildung ihre Einsätze auch nach Interessen zu koordinieren.Ich für meinen Teil wollte in der Ausbildung nie auf einer Gyn arbeiten und würde es auch heute nicht unbedingt wollen.
    Ich werde mal einen günstigen Moment abpassen und ein Gespräch darüber mit unserer "Schülereinsatzleitung" in die Wege leiten.
    Vielen Dank für Eure Zuschriften und bis zum nächsten Mal a.s.

  10. #20
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Hallo,

    ich spreche mich ganz klar für einen zwingenden Einsatz ITS aus. Eine Ausbildung sollte nicht maßgeblich nach Vorlieben von derzeitigen Teilnehmern gestaltet werden sonder nach professionellen Gesichtspunkten. Wie will eine GuK ohne ITS Erfahrung Krisensituationen in anderen Bereichen wie z.B. Notfallversorgung fachkompetent schaffen? Für das Berufsbild gehören Schwerkranke und deren Betreuung zwingend dazu. Das Heranführen fällt unterschiedlich schwer aber es muss gelingen, um die Eignung für den Beruf zu zeigen. Selbst wenn die GuK nur amb. Pflege machen will, ist sie die einzige Fachkraft, die die Lage des Patienten im häuslichen Umfeld bewerten muss. Ohne ITS für mich ein no go!

    Sören
    wat mut dat mut

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