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Thema: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

  1. #91
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    So weit ich weiß bekommen wir von den Krankenkassen "sichere Pflege" bezahlt. (Klassifikationsmodell: gefährliche Pflege, sichere Pflege, angemessene Pflege, optimale Pflege, nach Fiechtner und Meier)

    Diese beinnhaltet wirklich nur die Grundbedürfnisse. Wie immer diese auch definiert werden. Viel mehr als das üblich "sauber, satt ect." wird es wohl nicht sein. Habe die Definition leider nicht vorliegen. Vieleicht kennt sich damit hier jemand besser aus.

    Wir driften nur leider immer mehr in den Bereich "Gefährliche Pflege" ab Die Frage ist nur: Wer soll unseren Standard in Zukunft noch bezahlen. Ich muß leider Martin Recht geben. Wir werden kaum einen anderen Weg gehen als Prioritäten setzen bzw. deligierbare Aufgaben nicht nur annehmen (vom ärztlichen Dienst) sondern auch zu überlegen, welche Aufgaben wir deligieren können. Warum muß eine Schwester /Pfleger auf einer ITS immer noch selber Ausgaben schreiben, Material einräumen (nicht nur einmal sondern in 4 verschiedenen Stellen ) ect. Die Liste ist lang!!

    Gruß
    Heike
    Wer zuletzt lacht stirbt fröhlich

  2. #92
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Meiner Meinung ist ein Schlüssel von 1:3 und 1:4 nicht mehr tragbar. Unterstützung ist selten bis garnicht vorhanden und deswegen sehe ich z.B. auf Hochleistungsintensivstation kaum noch eine Ressource die Versorgung adäquat zu gewährleisten. Das Kind ist schon längst in den Brunnen gefallen. So viele grenzwertige Situationen, wie ich sie innerhalb der letzten 5 Jahre erlebte- gehen auf keine Kuhhaut mehr. Sei es nun auf einer Inneren, auf einer Chrurgischen oder einer Interdisziplinären IPS. Auf kleinen IPSen ist die Empathie gegenüber der KollegenInnen und Vorgesetzten höher, als gegenüber einem selbst und auch gegenüber der PatientenInnen. Das ist genau der Kasus Knacktus. Vorallem der innere Unfrieden verhindert sehr viel.

  3. #93
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Zitat Zitat von Pericardinchen
    Meiner Meinung ist ein Schlüssel von 1:3 und 1:4 nicht mehr tragbar...
    Ich bin völlig Deiner Meinung, Pericardinchen.

    Punkt. WomBat.

    PS
    Ich kann das NICHT akzeptieren. Wer sagt, 1 Schwester und 4 Intensivpatienten geht irgendwie...kann ich nicht ernst nehmen. Klar, Mini-Pflege geht. Das war es aber auch. Oder: Streng Primary Nursing. 1 PN, 2-3 Krankenpflegenden zum Ausführen wenn es um 4 Intensivpatienten geht.

    Verzeihung Allseits, die Patienten sind danach die Leidtragenden. Wer das nicht einsieht, ist Pflege-fachlich ziemlich daneben. Wer von Feuerwehrpflege, Warm-Satt-und vielleicht Gescheit-Überwacht spricht, der kann resignieren und sagen, "'s geht...irgendwie". Aber richtige Pflege ist das nicht. Weit davon entfernt. Und diese doofen Kategorien können die sich auch an den Hut stecken. Man muss heute einem Patienten sagen: Du bist dann besch-ssen dran. Punkt. Alles andere ist Magie, Wunschdenken und Wundersames.

    1 (Schwester) zu 4 (Intensivpatienten) heißt ganz konkret...ihr Sterberisiko ist erhöht, Lieber Patient
    Pflegefachkräfte sind nicht teuer, sie sind unbezahlbar!

  4. #94
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Moment,
    habe ich da etwas falsch verstanden?
    Das Konzept Primary Nursing geht m. W. nach doch nur mit gleich qualifizierten Mitarbeitern.
    Die primary nurse ist doch nur die aufnehmende, den Pflegeplan erstellende Pflegekraft, die secondary nurse ist die nach den Anweisungen des Pflegeplans weiter versorgende Pflegekraft.
    Jeder MA kann sowohl prinary nurse als auch secondary nurse sein.
    Sollte ich das Konzept falsch verstanden haben, so bitte ich dringend um Aufklärung.
    Sollte ich WomBat falsch verstanden haben, so bitte ich dringend um Aufklärung.
    Viele liebe Grüße
    der lieber aufgeklärte
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  5. #95
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    WomBat,

    ich verstehe dich voll und ganz. Ich kämpfe jeden Tag und jeden Tag gegen noch mehr Einsparungen bzw. versuche ich klar zu machen was die Pflege noch leisten kann und wo nun auch schluß mit lustig ist!! Eine 1:4 oder auch eine 1:3 Pflege von Intensivpatienten ist definitiv "gefährliche Pflege" oder auch, drastischer ausgedrückt, das ein oder andere Todesurteil von Patienten!!! Ganz klar!

    Bezahlt bekommen wir trotzdem nur "sichere Pflege"


    Wie kommen wir daraus? Wie wird die Zukunft aussehen? Wir versuchen gerade unsere Teilzietleute (vor allem "Muttis") über interessante Arbeitszeiten wieder in die Pflege zu locken. Es muß allerdings vertretbar sein. (kein WE/Feiertage arbeiten ist z.B. keine Option)
    Ich glaube wir müssen auf diesem Gebiet (Arbeitzeiten/Dienstplan) umdenken! Wir haben sehr viele gut aisgebildete Kollegen. Die müssen wir ihrgend wie wieder in die Pflege kriegen. Nachwuchs wird es in Zukunft immer weniger geben.

    Gruß
    Heike
    Wer zuletzt lacht stirbt fröhlich

  6. #96
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Zitat Zitat von WomBat


    Ich kann das NICHT akzeptieren. Wer sagt, 1 Schwester und 4 Intensivpatienten geht irgendwie...kann ich nicht ernst nehmen. Klar, Mini-Pflege geht. Das war es aber auch. Oder: Streng Primary Nursing. 1 PN, 2-3 Krankenpflegenden zum Ausführen wenn es um 4 Intensivpatienten geht.


    1 (Schwester) zu 4 (Intensivpatienten) heißt ganz konkret...ihr Sterberisiko ist erhöht, Lieber Patient
    Das ist doch aber so gewollt. Sowohl von der Politik wie auch den Einrichtungsträgern und Krankenkassen
    Glück Auf
    Martin
    Der ITS Opa

    Wird die Birne langsam dumm
    greife schnell zum Gingium

  7. #97
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Tja und die Pflegekräfte, die das noch unterstützen!

  8. #98
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Ic hglaube, das unterstützt niemand. Wir müssen es aber umsetzen. Und das Pflegekräfte sich noch nie solidarisiert haben, wird es wohl auch so bleiben. Die Sterberate scheint so toleriert zu werden.

    Sören
    wat mut dat mut

  9. #99
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    Zitat Zitat von Sören Lösche
    Ic hglaube, das unterstützt niemand. Wir müssen es aber umsetzen. Und das Pflegekräfte sich noch nie solidarisiert haben, wird es wohl auch so bleiben. Die Sterberate scheint so toleriert zu werden.

    Sören
    Wir können nur, wie ich schon mal schrieb, versuchen in unserem engen Stations- und Einrichtungsumfeld aus der Situation das beste zu machen, so das wir damit leben können und unser Spiegelbild noch ertragen können
    Glück Auf
    Martin
    Der ITS Opa

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  10. #100
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    Standard AW: Praxisanleitungen hier: Qualität GuK-SchülerInnen

    *neugierigbin* Wie wollt ihr nachweisen, dass die Mortalität in DEUTSCHEN Krankenhäusern steigt infolge des Personalmangels? Dasselbe gilt für die Verlängerung der Liegedauer und damit zusätzlich anfallende Ausgaben?

    Offiziell gibt es diese Probleme nicht. Und wenn du nichts nachweisen kannst, dann bleibt das das subjektive Empfinden des Einzelnen...oder noch schlimmer: das Versagen des Einzelnen.

    Das ganze hat also diesmal eher wenig mit der Solidaität der Pflegekräfte zu tun. Es ist die ganz natürliche Entwicklung. Sinkende Einnahmen in den Sozialkassen bringen nun mal eine Einschränkung der Leistungen mit sich. Und besser es verstirbt jemand "ganz leise" als das man öffentlich zugeben muss, die Leitungen des Gesundheitswesens müssen drastisch reduziert und limitiert werden.

    Elisabeth

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