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Thema: Umgang mit Propofol

  1. #1
    cato-1 ist offline registrierter Benutzer
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    Standard Umgang mit Propofol

    Hallo
    Ich habe mal wieder ein Problem mit Propofol und würde gern mal die Meinung anderer dazu hören.
    Bis dato war es bei uns üblich die 50 ml Flasche Propofol mit einem Spike auf zu ziehen.Es gab ja mal Berichte von wegen Stempel ausstanzen und man sieht ihn nicht.
    Nun ist mal wieder der Sparteufel unterwegs und meint " das sei ja ein Einmalentnahmegefäß,und dafür bedarf es keinen Spike "
    Da nun einige Kollegen nicht die Kraft haben die 50 ml langsam mit der Perfusorspritze auf zu ziehen wird ersteinmal Luft in die Flasche gedrückt und dann läuft das Zeug ja fast von selbst.
    Meiner Meinung nach ist es Hygienisch nicht vertretbar die Perfusorspritze erst mit Luft zu füllen,und dann in die Flasche zu drücken.
    Dieser Vorgang wird von der Hygienefachkraft für richtig befunden.
    Ich bin auf eure Meinung dazu gespannt.
    Gruß aus dem Norden
    Cato-1

  2. #2
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    Standard AW: Umgang mit Propofol


  3. #3
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    Standard AW: Umgang mit Propofol

    Hallo cato,

    wenn du in die 50ml Flasche die Kanüle der Perfusorspritze einstichst und dann ein wenig "schräg" hälst, zieht sich immer etwas Luft mit ein. Wo ist das Problem? Ich habe mir, ehrlich gesagt, noch nie Gedanken dazu gemacht. Ohne diesen "Lufteinzug" bekommt, glaube ich, keiner so richtig das Propofol aufgezogen. Viel wichtiger erscheint mir in diesem Zusammenhang eher die Frage, wie lange liegt das Propofol aufgezogen im Zimmer.....

    Gruß
    Heike
    Wer zuletzt lacht stirbt fröhlich

  4. #4
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    Standard AW: Umgang mit Propofol

    Perfusorspritzen sind in der Regel etwas anders gearbeitet als einfache Spritzen.
    Es gibt keinen Berührungspunkt zwischen der Kolbeninnenwand und dem Stempel. Die Spritze "läuft" alleine auf dem Kolbenstopfen. Somit gibt es auch kein Problem, wenn der Stempel angefasst wird.
    Außerdem sind wir GuK`s und keine Bodybuilder. Somit bleibt nur der Weg, die Spritze zumindest Teilweise mit Umgebungsluft zu füllen.
    Eine (aus meiner Sicht sinnvolle) Alternative bietet die Fa. B. Braun. Sie liefert auf Wunsch die Spritzen auch mit "integriertem Partikelfilter 15 µm" aus.

    Viele liebe Grüße
    fridolin

    P.S.: Ich glaube, bei Propofol ist der hygienische Umgang, angefangen bei der Händedesinfektion über die Flächendesinfektion bis hin zur "Standzeit" von Systemen und so weiter viel wichtiger ist, als die Frage "mit Luft oder ohne".
    Natürlich gilt dies auch für den gesamten Umgang mit dem "i.v.-krams"...
    Geändert von fridolin (01.11.2012 um 17:51 Uhr) Grund: Schreibfehlerteufel...
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

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