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Thema: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

  1. #51
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Na ja, jetzt bekommen wir ja Unterstützung aus dem Land des Lächelns.....damit haben wir dann alle Probleme gelöst....
    Jedenfalls sind die es gewöhnt, nicht über ihr Gehalt zu verhandeln! Ausserdem können diese armen Menschen(sklaven) dann mit 3,50Euro/Stunde abgespeist werden!


    Gruß
    Heike
    Wer zuletzt lacht stirbt fröhlich

  2. #52
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Zitat Zitat von fridolin
    .Und es wird nirgends genau nach Berufsgruppen aus differenziert; d.h. es können sowohl AltenpflegerInnen sowie pflegerische Hilfskräfte ohne Ausbildung mit erfasst sein oder eben nicht. Und es sind auch kaum glaubwürdige Zahlen über den Bereich der ambulant Pflegenden zu erhalten. ...
    Geht der Trend net eh in die Richtung alles auch offizell gleich zu machen. Stichwort: Verkürzung der Ausbildungsdauer bei "Berufs"-erfahrung, Zusammenlegen der Ausbildung von Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege... oder: Trennung der Pflege in Grundpflege- kann jeder- und Behandlungspflege >>> braucht eine Spezialisierung á la OTA, ATA, I-PK.

    Zitat Zitat von rettungsmaus
    ...Ausserdem können diese armen Menschen(sklaven) dann mit 3,50Euro/Stunde abgespeist werden! ...
    Das wage ich zu bezweifeln. In der Pflege gibt es einen Mindestlohn... für den übrigens leider auch net wenige deutsche Pflegekräfte arbeiten. Hier lohnt sich der Blick über die eigene Station hinaus. Aber nicht erschrecken.

    Elisabeth

  3. #53
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Solange Altenheime nicht im Tarifvertrag sind gibt es genügend Pflegende, die nicht mit einem Tariflohn rechnen können. Es handelt sich ja (so aus den zeitungen jedenfalls zu lesen) um Altenheime mit privaten Träger und gerade die zahlen des öfteren eben nicht nach Tarif! (Mindeslohn ist unabhängig von Tarif, ich weiß)
    Ausserdem hat auch ein KH Möglichkeiten Pflegende unter zu bezahlen: sie werden einfach als Pflegehelfer eingruppiert und fertig!
    Von ambulanten Diensten bzw. privaten Haushalten mal ganz abzusehen!

    Gruß
    Heike
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  4. #54
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Kennst du einen Arzt, der für den Lohn einer Pflegekraft arbeiten würde? Dumpinglöhne sind nur möglich, wenn man Arbeitskräfte findet, die für den ausgeschriebenen Lohn arbeiten.

    Und zu den Möglichkeiten eines KH- das Zauberwort heißt Haustarif mit eingefrorenen Löhnen, Reduzierung bzw. Abschaffung von Urlaubs- und Weihnachstgeld.

    Im Moment verdient Pflege noch genug. Wenn dem net so wäre, dann dürfte verdi und CO. sich kaum retten können vor Anträgen auf Mitgliedschaft. Auch hier sind die Ärzte uns weit voraus. Eindeutiges Rollenverständnis, Ärztekammer und MB machen viel möglich.

    Elisabeth

  5. #55
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Zitat Zitat von Elisabeth
    Kennst du einen Arzt, der für den Lohn einer Pflegekraft arbeiten würde? Dumpinglöhne sind nur möglich, wenn man Arbeitskräfte findet, die für den ausgeschriebenen Lohn arbeiten.
    Da gebe ich dir natürlich Recht, das wird so sein! Allerdings haben einige (so auch die ausländischen Kollegen) kaum eine andere Möglichkeit bzw. vieleicht auch nicht das "Standing" sich dagegen zu entscheiden.

    Gruß
    Heike
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  6. #56
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Im Moment verdient Pflege noch genug. Wenn dem net so wäre, dann dürfte verdi und CO. sich kaum retten können vor Anträgen auf Mitgliedschaft.
    Oh, Elisabeth. Du unterschätzt die Leidensfähigkeit von Pflegenden. Ehe sie versuchen, an ihrer eigenen Situation etwas zu ändern, werden sie nur lauthals jammern: "...wir haben keine Lobby...." oder ähnlich.
    Und außerdem neigen Pflegende dann doch eher zur "Berufsflucht" als zum Ändern der eigenen Arbeitsumstände.

    Viele liebe Grüße
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  7. #57
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Das glaube ich auch. Eher gehen die Kollegen aus dem Beruf raus oder suchen sich Nischen (Unterricht ect.) als das sie gemeinsam nach Lösungen suchen.

    Gruß
    Heike
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  8. #58
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Zitat Zitat von fridolin
    Oh, Elisabeth. Du unterschätzt die Leidensfähigkeit von Pflegenden. Ehe sie versuchen, an ihrer eigenen Situation etwas zu ändern, werden sie nur lauthals jammern: "...wir haben keine Lobby...." oder ähnlich. ...
    Nix anderes hab ich geschrieben. *fg* Es ist noch net genug Druck im Kessel. Und ob der je entstehen wird... ich wage es zu bezweifeln. Wie du schon feststellst: da verlässt man halt den Beruf... oder ggf. auch das Land.

    Ergo: wirklich gravierende Veränderungen im Bereich Gehalt sind in D net zu erwarten. Wer mehr Geld will muss auswandern.

    Elisabeth

  9. #59
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Rettungsmaus: Für ausländische Pflegende sind wir ein Entwicklungsland und uninteressant, da die Anerkennung oft ca. 1 Jahr dauert oder garnicht möglich ist, obwohl akademisch und auch praktisch gut ausgebildet und wir uns nach wie vor fremdbestimmen lassen. Eine Selbstverwaltung wäre absolut up to date. Dann wandern sie eher in andere lukrativere Länder, wie England, USA und Australien oder Ähnliches aus.
    Elisabeth: Das Problem liegt immer an einem selbst und nicht nur an den Anderen.
    Solange jeder sich selbst der Nächste ist und die Macht des Einzelnen nicht erkennt, solange wird Deutschland ein Entwicklungsland bleiben. Darüber hinaus : " Was ist Pflege?" Gibt es in Deutschland dafür eine klare Definition oder sind es nur Versuche ?

    Der Pflegekräftenotstand ist unaufhaltsam und nicht mehr zu stoppen. Er wird eher noch schlimmer. Der Markt ist ausgequetscht wie eine Zitrone. Selbst der Einkauf aus anderen Ländern wird diesen Mangel nicht mehr ausgleichen können. Nicht die Herabsetzung der Zugangsvorraussetzungen wird das Los der Stunde sein. Auch wäre das mehrstufige System aus Holland durchaus interessant für Deutschland und ebenso angebracht. Aber auch das Schweizer Modell würde sehr viel mehr ermöglichen.

    Was soll ich sagen.?...die Herausforderung ist riesig.

  10. #60
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Also der Norden kann zur Zeit noch Kräfte abgeben. In unserem Haus wird kein Schüler übernommen oder von außen eingestellt, mangels Stellen. In der Umgebung ist es nicht viel anders. In der Stadt erlangen jährlich über 100 Pflegende das Examen. Da Problem hier ist eher die Verweildauer im Beruf. Viele wissen schon im Examen, dass sich nicht im Schichtdienst am Patienten arbeiten wollen. Die Arbeitsdichte und Stelllenwert etc. kommen hinzu. Wir werden hald politisch klein gehalten, damit wir nicht an Macht gewinnen. Somit wandern wir auch im Norden langsam auf ein Mangel hin. Wir werden allerdings noch massiv Betten abbauen. NRW soll 50.000 abbauen.
    Sören
    wat mut dat mut

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