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Thema: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

  1. #11
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Hallo Elisabeth,

    "Deine" 3 Fragen finde ich auch elementar. Werden aber leider im Artikel nicht angesprochen (weder von Pro-Seite noch von der Contra-Seite).
    Nur: Legt der Professor wirklich den Finger in die Wunde? Unser!? Lieblingsargument hinterfragt er? Also die Lokführer-Argumentation von ihm ist ja wirklich dämlich. Erkärung kommt nächste Woche; bin müde.

    Ich finde es tragisch, dass ein Professor mit solchen Ansichten an einer Fachhochschule für Pflege (u.a.) doziert.
    Hier wäre er mir lieber:
    http://wiki.muenster.org/index.php/%...K%C3%A4fige%22

    Viele Grüsse,
    Pierre

  2. #12
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Wahrnehmung und Interpreatation der wahrnehmung sind ja immer indidviduell. Du kennst die gesamte Studie- ich nicht. Und ich sehe in der Aussage von Osterbrink lediglich eine gewollte Provokation der Pflegekräfte mal darüber nachzudenken, wofür sie Geld verlangen. Man beachte: wir haben net 1,2 Mill. Fachpflegekräfte. Net wenige haben 3 Jahre gelernt und schmieren z.B. auf jedwede Rötung, egal welche Ursache, immer noch Zinksalben drauf. Der Pflegeprozess wird net als Arbeitsinstrument gesehen sondern für den MDK werden Blätter ausgefüllt. ... Ich könnte diese Liste endlos weiter führen. Warum sollen diese Leute, die sich über das füttern, waschen, trocken legen definerien,für die Empathie das allerwichtisgte ist am Beruf und wissenschaftliche Erkenntnisse abgelehnt werden, mehr Geld verdienen?

    Ich bin der Meinung, einige bekommen viel zu wenig und viele bekommen leider zuviel.

    Aber wie geschrieben, ich kenne Osterbrinks Studie net.

    Elisabeth

  3. #13
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Moin,
    @ Elisabeth - die Studie "Projekt - Bilder der Pflege" hat Pierre unter Beitrag 20 als Anhang eingestellt.
    Gruß
    Geändert von Hanno H. Endres (14.03.2012 um 11:20 Uhr) Grund: Link verbessert

  4. #14
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Danke für die Info. Hab mich jetzt also eingelesen und würde sagen: taktisch net gerade klug gewählte Vergleiche.

    Einguppierung Ärzte: http://www.pc-gehalt.de/Tarifvertrag...ruppierung.htm

    http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/bund/
    http://www.aekno.de/downloads/aekno/...g-mfa-2011.pdf
    http://www.pc-gehalt.de/Tarifvertrag...VA-Pflege8.htm

    Denkbar wäre sicher auch ein Vergleich mit anderen sozialen Berufen gewesen. Hier gibt es ja bekanntlich eine Parallele: häufigeres Auftreten von Burnout. Dann musst aber wieder die Ausbildungszeit anders berechnen. Stichwort: Studium.

    Das Hauptproblem in der Pflege: einige verdienen in jedem Fall zu wenig und viele verdienen im Verhältnis zu ihrer tatsächlichen Kompetenz zu viel- bleibt aber bestehen. Viellicht hätte Osterbrink dies mehr in den Vordergrund rücken sollen. Das ist aber net Anliegen seines Projektes. Ihm geht es um die Außendarstellung unserer Berufsgruppe udn warum keiner in die Pflege will. Demonstrativ die schlechte bezahlung vor sich hertragen ist eben Blödsinn, weill du in anderen Berufen net unbedingt schlechter verdienst.

    Einen kleinen Seitenhieb kann ich mir allerdings net verkneifen: man mag es kaum glauben, auch andere Berufe müssen für ihr Gehalt arbeiten udn darunter sind net wenige, die echt schuften müssen- inklusive WE, Nacht- und Feiertagsdienst. Und der Verdienst ist oft net besser als der in der Pflegebranche- wenn du Pech hast und im falschen Bundesland wohnst- vornehmlich die Länder, die um Berlin rum liegen- kann es durchaus auch darunter liegen.

    Elisabeth

  5. #15
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Das Hauptproblem in der Pflege: einige verdienen in jedem Fall zu wenig und viele verdienen im Verhältnis zu ihrer tatsächlichen Kompetenz zu viel- bleibt aber bestehen.
    Liebe Elisabeth,
    wie genau meinst Du die obige Aussage?
    Wenn Du die Kompetenz der Pflegenden in Beziehung zum Gehalt setzen möchtest, wäre ich zum besseren Verständnis für eine nähere Erklärung dankbar.
    Viele liebe Grüße
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  6. #16
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Liebe Elisabeth,

    ich glaube, wir reden aneinander vorbei.
    Bin aber immer noch müde; demnächst kommt aber eine längere Erläuterung.
    Hier möchte ich gern über seinen Kommentar in Die Schwester/der Pfleger reden; die Studie habe ich seperat eröffnet (Bilder der Pflege - Verbesserung der Aussendarstellung des Berufes "Krankenpflege").

    Wenn auf jeder Wunde Zinksalbe "geschmiert" wird, sollte von der Mehrheit im Team ein Veto kommen. Findet das tatsächlich irgendwo statt?
    Und selbst wenn es zahlreiche inkompetente Pflegekräfte gibt... Die Argumente und Erklärungen sind trotzdem eine einzige Katastrophe.
    Ausserdem sollte jede(r) bedenken, dass es in vielen Berufen Dilletanten gibt, aber niemand aus der eigenen Berufsgruppe argumentiert gegen sein Gehalt: Es gibt Lehrer, die sind didaktisch ungenügend; sollten dann allle anderen Lehrer sagen: "In unserem Berufszweig zeigen einige eine schlechte Leistung, bitte erhöht unseren Lohn nicht.
    Wie wäre es mal mit Förderung der schwachen (examinierten) Krankenpflegekräfte und wenn sie es dann trotzdem am Arbeitsplatz nicht auf die Reihe bekommen, heisst es "Adieu" bitte anderen Arbeitsplatz suchen?

    Was denkt Ihr über die Erklärung vom Professor über "Berufung", Argumentation mit den Lokführern und seine Erklärung an seine Student(inn)en? Die finde ich wahnsinnig... Wieso? Erklärung kommt, wenn nicht mehr so müde...

    Schöne sonnige Tage wünscht,
    Pierre

  7. #17
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Ich kann warten.

    Elisabeth

  8. #18
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Nur mal so zum Thema: wie stellen wir uns selber dar bzw. wie lassen wir uns vorführen:

    http://www.bmg.bund.de/pflege/ich-pflege-weil.html

    http://www.youtube.com/watch?v=FMKL2kVpkic

    Ich hoffe, ihr wart heute alle auch glücklich. Und wenn es um den Lohn geht... Gottes Dankbarkeit ist euch gewiss- alternativ muss ev. auch die Dankbarkeit des Pflegebedürftigen reichen. Und wenn ihr ein großes Herz habt, dann wird euch der Lohn egal sein. Hingabe udn Berufung ist alles. *zynismusoff*

    Und ihr wundert euch, warum Ostermann das "Gejammere" um zu wenig Lohn auseinanderpflückt? Der ist ja fast noch harmlos, wenn ich sehe, wo das BMG Pflege ansiedelt.

    (ist das jetzt das richtige Smiley für *grmpf*?)

    Elisabeth

    PS Mir tun die Kollegen leid, die die Aktion "Ich pflege weil..." mit professionellen Inhalten füllen wollten. Die gehen komplett unter.

  9. #19
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Wenn der Prof. Ostermann wenigstens das Gejammere auseinanderpflücken würde...
    Er spricht ja auch von Berufung und ist von der BMG-Aktion nicht weit entfernt. Aber ausführliches Statement kommt noch; habe momentan nicht die Zeit und Geduld dafür (siehe Uhrzeit, weiterhin müde... ).

    Hier auch noch eine Imagekampagne; da spricht auch noch der "alte" Gesundheitsminister von der 1,2%-Partei; für alle Nostalgiker... er wird ja bald von der Bildfläche verschwinden...

    http://www.youtube.com/watch?v=Q193j...eature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=7rw8M...eature=related

    Sonnige Tage!
    Pierre

  10. #20
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    Standard AW: Verdienen Pflegende zu wenig? (Kommentar von Prof. Ostermann)

    Pflegende verdienen für Ihre Leistung zu wenig.
    Punkt!

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...824359,00.html
    arnold

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