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Thema: Fallbeispiel: Duschen!

  1. #21
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    Standard AW: Fallbeispiel: Duschen!

    Darüber hinaus

    http://www.ikbaunrw.de/AEnderungen-v...m-J.607.0.html

    Die am 31.12.2009 außer Kraft tretende Krankenhausbauverordnung entfällt ersatzlos.

    Derzeit ist eine Richtlinie für Brandschutz in Betreuungseinrichtungen in Bearbeitung, die voraussichtlich im nächsten Jahr in Kraft treten soll.

    Neue Erläuterungen zu den einzelnen Teilen der SBauVO wurden mit Ausnahme der Hochhausrichtlinie nicht erstellt,

    d.h. die Erläuterungen für die jeweiligen Verordnungen, soweit es denn welche gibt, gelten weiter fort.

    sprich, bei einer Beanstandung würde die alte Verodrnung zu Rate gezogen, im Sinne einer Richlinie.

  2. #22
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    Standard AW: Fallbeispiel: Duschen!

    Erstmal,

    Danke für das schöne Fallbeispiel.
    Eine Dusche auf Station ist schon was feines....schade das Wir sowas
    nicht haben.

    Zu Thema Tubustolleranz.
    Wie wäre es mit Codein in Tropfenform?
    Wir habe damit bei uns recht gute Erfahrungen gemacht.

  3. #23
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    Standard AW: Fallbeispiel: Duschen!

    Es geht nur um die Finanzen- um nix weiter. Und da zählt für die "Experten" offensichtlich Duschen und Toilettengang im Intensivtherapiebereich zum Luxus, den man einsparen kann.

    Aber wir kommen weit vom eigentlichen Thema weg.

    Fachkompetenz in der Pflege... zeigt sich auch im sinnvollen anwenden von Pflegekonzepten. Hier: Anwendung der Zentralen Ziele aus der BasStim in der Pflege.

    Kreativität ist hier gefordert. Anpassen der Pflegesituation an die Gegebenheiten vor Ort... dass beißt sich einfach mit den allseits beliebten Drehbuchstandards.

    Elisabeth

  4. #24
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    Standard AW: Fallbeispiel: Duschen!

    Lieber Peter,
    liebes Forum,
    Ist schon ein interessantes soziologisches Phänomen, wie wir alles als "unser" und "meins" betrachten. Meine Station, meine Dusche, meine Kleidung, meine Medikamente.
    Ich würde genau diese Verhaltensweise von KollegInnen noch von einer anderen Seite betrachtet wissen.
    Spricht sie doch auch für eine Idendifikation mit dem Arbeitsplatz. Leider läuft genau dieser eigentlich positive Effekt (...mein Arbeitsplatz ist toll und ich mache eine wichtige Arbeit...) oft in die falsche Richtung und das Endergebnis ist immer noch "unser" und "meins" aber "...mein Arbeitsplatz ist scheiße [sorry für das harte Wort] und ich mache eine unwichtige, nicht anerkannte Arbeit..." - und darum darfst Du lieber Patient diese Grenzen nicht überschreiten. Und tut es einer von uns für Dich, so ist er zu verteufeln, zu ächten und verbal ab zu strafen.

    Ich stimme mit Peter überein, dass das ein "interessantes soziologisches Phänomen" ist, ich glaube aber es geht viel tiefer und bedarf noch genauer Analysen warum Pflege oft so merkwürdig reagiert.
    Im Übrigen betrifft dies nicht nur Intensivstationen sondern das gesamte Pflegepersonal.
    Viele liebe Grüße
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  5. #25
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    Standard AW: Fallbeispiel: Duschen!

    Arztbesuch- wartefläche voll. Glaubst du, dass hier die Fachkräfte ihren Pausenraum öffnen?
    Toiletten in öffentlichen Gebäuden. Von 2 Toiletten ist eine defekt. Glaubst du, dass hier die Personaltoilette zu Verfügung gestellt wird?
    usw., usw., usw.

    Ich denke, es ist kein Pflegeproblem, wenn Räume die vom AG für Personal zur Verfügung gestellt werden auch ausschließlich von diesen genutzt werden.
    Da stellt sich dann eher andersherum die Frage: warum soll Pflege net das gleiche Recht wie andere AN haben?

    Elisabeth

  6. #26
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    Standard AW: Fallbeispiel: Duschen!

    @ Fridolin
    "Selbstwirksamkeitserwartung" ist hier das Stichwort und Test gibt es unter www.coping.de ... meine These ist, das die SWE bei Pflegenden im Vergleich zu anderen Berufsgruppen geringer ist und andersherum: durch Steigerung der SWE auch die Zufriedenheit gesteigert werden kann.
    In Kopenhagen auf der EfCCNa-Konferenz war dazu ein interessanter Vortrag: Pflegenden, die die positive Teamarbeit betonen, geht es besser als denjenigen Pflegenden, die die Probleme und Mißstände hervorheben (unabhängig von der objektiven Anzahl von pos. / neg. Beispielen). Probleme haben wir alle, mit uns, unserem Arbeitgeber, den Gebäuden.... so what? Es wird nicht besser, wenn wir jammern, sondern das Beste draus machen. Nicht blauäugig, sondern einfach konstruktiv.
    Wie die Pflegewelt wohl wäre, wenn man einen Tag nicht jammern und lästern würde ...?
    Aber: ich will nicht jammern ;-)

    Schönen Abend
    Peter

  7. #27
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    Standard AW: Fallbeispiel: Duschen!

    Zitat Zitat von fridolin
    Und wenn dann doch einmal ein Pfleger (Ja, in der Regel sind das die Männer bei uns) so nett ist, mit einem Patienten die Personaldusche auf zu suchen, stößt er auf massiv incopliantes Personal.

    wenn ich ehrlich bin wollte ich auch nicht dass einer unsrer patienten die personaldusche benutzt.
    ich dusche tgl auf der arbeit um möglichst wenige keime mit nach hause zu bringen.
    und da wir alle kleine ferkel sind dürfte doch wohl jedem klar sein, dass die dusche nach benutzung durch einen patienten sicherlich nicht jedesmal eine grundreinigung erfährt... sei es durch zeitnot oder schlicht vergesslichkeit.

    davon mal abgesehen...
    unsere its hat garkeine duschen.

    da fällt mir noch was anderes ein.
    wie macht ihr das bei "problemkeimen"? duschen möglich??
    Haldol! Und der Pfleger fühlt sich wohl!

  8. #28
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    Standard AW: Fallbeispiel: Duschen!

    @Peter,
    @ Fridolin
    "Selbstwirksamkeitserwartung" ist hier das Stichwort und Test gibt es unter www.coping.de ... meine These ist, das die SWE bei Pflegenden im Vergleich zu anderen Berufsgruppen geringer ist und andersherum: durch Steigerung der SWE auch die Zufriedenheit gesteigert werden kann.
    In Kopenhagen auf der EfCCNa-Konferenz war dazu ein interessanter Vortrag: Pflegenden, die die positive Teamarbeit betonen, geht es besser als denjenigen Pflegenden, die die Probleme und Mißstände hervorheben (unabhängig von der objektiven Anzahl von pos. / neg. Beispielen). Probleme haben wir alle, mit uns, unserem Arbeitgeber, den Gebäuden.... so what? Es wird nicht besser, wenn wir jammern, sondern das Beste draus machen. Nicht blauäugig, sondern einfach konstruktiv.
    Wie die Pflegewelt wohl wäre, wenn man einen Tag nicht jammern und lästern würde ...?
    Aber: ich will nicht jammern ;-)

    Schönen Abend
    Peter
    haben wir hier ein kleines Kommunikationsproblem?
    Ich gehöre nicht zu der Gruppe der Jammerer sondern eher zu der "so what" Gruppe.
    Ich scheue mich aber auch nicht Missstände zu erkennen und zu benennen, egal wo.
    Mein Betrag sollte eher die Missstände in der eigenen Berufsgruppe ein wenig überspitzt darstellen und ging eher in die Richtung, die Gründe erforschen zu wollen, "warum Pflege oft so merkwürdig reagiert".

    @manuva
    davon mal abgesehen...
    unsere its hat garkeine duschen.
    ...jetzt würde mich aber brennend interessieren, wie Du ohne Dusch nach dem Dienst duscht...?
    Viele liebe Grüße
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
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