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Thema: Pflegenotstand

  1. #81
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    Standard AW: Pflegenotstand

    @Pericardinchen- du brauchst nix verändern. http://forum.zwai.net/showthread.php...=%FCberstunden . Wedel mit einem kleinen Obulus, bauchpinsele den MA und schon klappt es. Wenn net, dann bleibt dir immer noch die DA. Ist sogar gesetzlich abgedeckt da es sich logischwerweise nur um einen passageren Engpass handelt: kurzfristig högeren Pflegeaufwand, gerade mal einer mehr krank usw..

    Es ist so gewollt- keine Frage. Ändern kann es aber nur die Pflege selbst. Und ich denke, die wird nix ändern. Es widerspricht der Tradition der deutschen Pflege. Fliedner lässt grüßen.

    Elisabeth

  2. #82
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    Standard AW: Pflegenotstand

    Zitat Zitat von fridolin
    Zitat der Urlauberin Anke F.:

    Du hast recht.
    Verheizen kann man nur, was man hat...oder ist es bei Pflegepersonal etwa anders????
    Lässt sich Pflege etwa erpressen??? "Die armen Patienten..." - "Deine armen KollegInnen..."
    Sind Euch ähnliche Sprüche bekannt?

    Und wenn DU "NEIN" sagst, hast DU Schuldgefühle?

    Hier muss m.E,. nach Pflege dazu lernen und das "NEIN" -sagen erlernen - unbedingt!

    Gehört eigentlich zur Kompetenz...

    Viele liebe Grüße
    auch an die glückliche Urlauberin...
    fridolin
    Dies nennt man auch Gewissen und auch öffentliche Meinung sowohl als auch die Antinomie

  3. #83
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    Standard AW: Pflegenotstand

    Zitat Zitat von Sören Lösche
    Vieles davon ist richtig. Nur ich kenne kein Krankenhaus im Umfeld, welches Profit macht. ....... Führung hat sich durch Verzweifelungstaten abgelöst.
    Sören
    Wie in der freien Wirtschaft. Der nächste Manager wird mit Boluszahlungen geködert und zieht die Karre noch mehr in den Dreck bis das Haus schließen muß
    Glück Auf
    Martin
    Der ITS Opa

    Wird die Birne langsam dumm
    greife schnell zum Gingium

  4. #84
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    Standard AW: Pflegenotstand

    E braucht immer zwei zum Tango.

    Wir können uns heute wehren...wenn die noch Vorhandenen eine Linie finden. Und brav die Kammer unterstützen.

    Es bricht mir das Herz, dass diese Berufsgruppe so viele Jahre hat verstreichen lassen...bis sie z a g h a f t.... dort weitermacht, wo Agnes Karl hat müssen - aufhören. So ganz nebenbei, mir fehlt zunehmend jegliches Verständnis für Gejaule. Sehenden Augens in diese Situation hineingedüst....unpolitisch, die Anderen sollens richten, was geht mich das an, ich mach nur mein Job, ich kleines Licht, was soll ich denn verändern...

    Dabei auch noch schlecht gefpflegt, kein Bock auf "neues", schon gar nicht nach Evidenz, eher nach Rezepten gehandelt - so geht "Profession" nicht. Aua! und die Schlafbären von Pflegedirektionen, die blind BWL rufen, von Pflege NULL Ahnung und Lehrer, die sich knebeln lassen, Zeugs zu unterrichten, von dem sie nie etwa in der Praxis gesehen haben.

    Alle hätten sich wehren können. Sie taten es nicht.

    Vielleicht jetzt? Wäre Zeit. Nach Agnes mehr als 100 Jahre.

    WomBat, regt sich auch wieder ab.
    Pflegefachkräfte sind nicht teuer, sie sind unbezahlbar!

  5. #85
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    Standard AW: Pflegenotstand

    @WomBat- ducrh Zufall bin ich auf die Historie der deutschen Pflege gestoßen und es ist, als wenn mir Schuppen von den Augane fallen. Die deutsche Pflege hat zwar Karl kennen gelernt- aber das war es dann auch schon. Der Einfluss wird meines Erachtesn absolut überschätzt.
    Die Überzahl der Pflegekräfte waren zu ihrer Zeit an Mutterhäuser gebunden. Die Einstellung hat sich also kaum bis gar nicht verändert. Auch nicht, als diese Häuser sich von der Kirche gelöst haben. Nach wie vor braucht Pflege die "Mutter Oberin", die die Verantwortung übernimmt und der man die Schuld für all und jedes zuschieben kann.

    Stellt sich die Frage: was macht man um die Leute aus der Abhängigkeit herasu zu holen. Sie selber sehen keinen Grund ihre Situation zu ändern. Jammern ist für sie wie das täglich Brot. Wenn du das nimmst, dann sterben sie.

    Muss also ein anderer Weg gesucht werden. Wie weckt man Neugier? Wie erhöht man das Selbstwirksamkeitsgefühl damit die Leute sich trauen selbständig Entscheidungen zu treffen?

    Wir bewegen uns zuviel in der amerikanischen theorie und haben dabei vergessen, dass die Entwicklung des Berufsverständnisses in D Anfang des 20.Jahrhunderst stehen geblieben ist. Solange diese Tatsache géleugnet wird, wird auch keine Kammer etwas verändern können.

    Elisabeth

  6. #86
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    Standard AW: Pflegenotstand

    @elisabeth
    Ich sehe das etwas anders, die Kirchenfürsten einschließlich der Oberin haben die Macht und das ist in den Mutterhäusern meist heute noch so.
    Wenn jemand in so einem Klima groß geworden ist, hat derjenige es schwer ein anderes Berufsbild zu finden.
    In einem christlichen Krankenhaus, welches fast nur aus Eigengewächsen besteht und wo der Vorsteher und der Chefarzt gleich neben dem lieben Gott thronen brauchst Du einen sehr langen Atem um etwas zu verändern, das hat mit Schuld auf die anderen schieben nichts zu tun.
    Meckern und Jammern tun die Kollegen mit Kadavergehorsam alle, aber in der Dienstbesprechung halten sie wie gelernt die Klappe.
    Selbst denken war dort schon immer verboten.

    LG Anke

  7. #87
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    Standard AW: Pflegenotstand

    Deine machtsrukturen fíndest du in jedem weltlichen Krankenhaus genauso wieder. Wobie hier die macht freiwillig nach oben abgegeben wird. Traditionen kannst net so schnell auslöschen- schon gar nicht, wenn die bestehende Struktur Sicherheit bietet.

    Du nennst es Kadavergehorsam- ich Obrigkeitshörigkeit. Was muss passieren, damit dieser abgelegt werden kann? Welche Hilfe brauchen die Kollegen um sich zu trauen, eigenverantwortlich entscheiden zu können?

    Elisabeth

  8. #88
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    Standard AW: Pflegenotstand

    Zitat Zitat von Elisabeth
    Du nennst es Kadavergehorsam- ich Obrigkeitshörigkeit. Was muss passieren, damit dieser abgelegt werden kann? Welche Hilfe brauchen die Kollegen um sich zu trauen, eigenverantwortlich entscheiden zu können?

    Elisabeth
    Uneingeschränkte Solidärität!!! Mehr nicht! Nur Solidarität!
    (nach "aussen"! Was innerhalb unserer Berufsgruppe im kleinen Kämmerchen diskutiert wird ist mal eine ganz andere Sache!!!)

    Es ist ein sch...Gefühl, wenn man sich vor die eigenen Leute stellt, sich umdreht und alle sind weg! Das muß sich ändern sonst braucht sich die "Basis" nicht wundern, wenn keiner mehr Bock hat sich vor die Leute zu stellen!

    Gruß
    Heike
    Wer zuletzt lacht stirbt fröhlich

  9. #89
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    Standard AW: Pflegenotstand

    Du brauchst nach außen keine Solidarität zeigen, wenn du sie nach innen nicht lebst. Die Obrigkeit ist nicht blöd.

    Elisabeth

  10. #90
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    Standard AW: Pflegenotstand

    Na ja, leider gibt es keinen Schalter: Solidarität

    Somit kann in den Kämmerchen offen diskutiert werden und nach aussen gibt es eine klare Linie. Wunschdenken, ich weiß. Diese Kämmerchen gibt es auf jeder Station. Nicht nur im Großen! Wenn den mal alle zusammenhalten würden kann die Obrigkeit nix machen.

    Gruß
    Heike
    Wer zuletzt lacht stirbt fröhlich

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