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Thema: Pflegenotstand

  1. #41
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    Standard AW: Pflegenotstand

    Lasst uns also auch unsere "harmoniesüchtigen" und ängstlichen Kollegen
    mobilisieren und motivieren!
    @all,
    ist ja richtig, aber wie?
    Wer weiß den Weg (wenn auch nicht den Königsweg) zur Kollegenmotivation?
    Nach 35 Jahren fast immer ergebnisloser Versuche gehen mir die Ideen langsam aus...

    Vielleicht hat Anke F. doch noch eine zündende Idee?

    Wir, die Engagierten, rennen uns einen Wolf und stoßen uns an den Mauern in den Köpfen auf allen Ebenen die Hörner ab.

    Und wenn wir dann versuchen, Leitungspositionen zu besetzten, legt man uns seitens der (geförderten) KollegInnen Hinkelsteine in den Weg...

    Nein, ich bin nicht frustriert, nur tief enttäuscht wo Pflege aufgrunddes Verhaltens der eigenen Berufangehörigen hin läuft - und dass wo im Augenblick Ärzte versuchen, die Oberhand zu gewinnen (Thema Ärztemangel).

    Mir fällt als Lösung nur die harte Tour ein:
    Pflegekammer gründen, Zwangsmitgliedschaft für jede examinierte Pflegekraft, und wer das nicht erfüllt, bekommt die Erlaubnis zur Ausübung des Pflegeberufes aberkannt. Natürlich dürfen Krankenhäuser diese KollegInnen auch nicht mehr weiter beschäftigen....

    Viele liebe Grüße
    der manchmal suuuperharte
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  2. #42
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    Standard AW: Pflegenotstand

    Huch, warum so defätistisch?

    Wünsche allen ein erholsames Wochenende!

  3. #43
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    Standard AW: Pflegenotstand

    @fridolin- ich befürchte dich enttäuschen zu müssen. Auch eine Kammer wird nix ändern.
    Die Sozialisation der Pflege in D erfolgt unter der Flagge "Helfen wollen". Es besteht eine starke Obrigkeitshörigkeit. Beides kolidiert mit der Vorstellung von einer Selbstverwaltung.

    Wie man das ändern kann? Keine Ahnung. Die Idee, die angloamerikanische Sichtweise auf Pflege zu lehren scheint jedenfalls nicht der richtige Weg gewesen zu sein.

    Elisabeth

  4. #44
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    Standard AW: Pflegenotstand

    Zitat Zitat von Anke F.
    Ach liebe streitsüchtigen Kollegen,
    nach 30 Jahren werde ich langsam müde
    weiter zu kämpfen.
    Ach Anke.
    Ich bin auch schon 30 Jahre auf ITS, aber wenn ich auhören würde zu kämpfen kann ich gleich in Rente gehen
    Glück Auf
    Martin
    Der ITS Opa

    Wird die Birne langsam dumm
    greife schnell zum Gingium

  5. #45
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    Standard AW: Pflegenotstand

    @fridolin

    Ich sehe bei uns nur die harte Tour, des Aufwachens der PDL, Geschäftsführung und Abteilungsleitung, Telefon zu Hause nicht mehr bedienen, geht auch mit Festnetz abmelden und neuer Handynummer nur für Freunde.
    Wir Teilzeitkräfte machen nicht eine Stunde mehr als im Vertrag steht. Dann steht die Karre schneller als die da oben gucken können. Leider haben viele meiner Kolleginnen Angst vor der eigenen Courage.
    Wir machen längst gefährliche Pflege, Überlastungsanzeigen geraten wieder unter Druck von oben. Wenn sich jemand krank meldet geht das Gemoser los und keiner sieht das System.
    Da bleibt nur an sich denken und sehen das man überlebt.
    Ich glaube das die Pflegekammer nicht aus dem Dilemma führt, vielleicht hilft ja nur der Gang auf die Straße.

    Morgen geht es wieder rund Spätschicht mit Arzt der Intensivmedizin noch nicht kennt.

    Anke

  6. #46
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    Standard AW: Pflegenotstand

    Die Basis gegen die Manager, die Pädagogen gegen die Basis, Pflegewissenschaftler gegen alle... oder anders: warum braucht Pflege immer ein Feindbild? Pflege zerfleischt sich selber in Grabenkämpfen. Die Gesundheitswirtschaft dürfte es freuen.

    Btw.- auf der Straße wirst alleine stehen. Man darf doch den Pat. nicht alleine lassen. *duckundweg*


    Elisabeth

  7. #47
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    Standard AW: Pflegenotstand

    Huch, warum so defätistisch?
    Wie? Ich will weder aufgeben, noch etwas schlecht reden...

    Ich suche neue, argumentative und strategische Ansätze zur Entwicklung einer "Pflegelobby", d.h. zur Vertretung der Pflegenden unter EINER Vereinigung.
    Hierzu fällt mir nichts anderes ein als die Pflegekammer.
    Und - um es noch einmal deutlich zu sagen: ich bin gegen Zwangsmaßnahmen.
    Es hilft nur nicht weiter. Man sehe sich doch nur den schlechten gewerkschaftlichen Organisationsgrad in der Pflege (ca. 8 bis 12 %) an.

    Pflegende benötigen anscheinen immer einen "Kümmerer", der auch nichts kosten darf, oder sie müssen gezwungen werden.
    Zumindest fällt mir nichts Anderes ein.

    Viele liebe Grüße
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  8. #48
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    Standard AW: Pflegenotstand

    @fridolin
    Ich gebe Dir recht, dass es irgendwie einen Zusammenschluss in der Pflege geben muss.
    Wenn ich aber bei uns von berufspoltik rede gucken mich alle verständnislos an.

    Bei uns hat 95 % der Kollegen davon noch nichts gehört und kann damit nichts anfangen, null Interesse. Darum haben es unsere Geschäftsleitung und PDL auch ganz leicht. Sie stellen ihre Sichtweise da und alle nicken.

    Ich freue mich in einer halben Stunde dem Pflegewahnsinn wieder gegenüber zustehen und fühl mich zum Kotzen

    Sichtlich genervte Anke ob einer schier ausweglosen Situation

  9. #49
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    Standard AW: Pflegenotstand

    Aber warum soll eine Zwangsmitgliedschaft etwas in den Köpfen bewegen? Sind da die Erwartungen an die Kammer nicht ein bisschen überzogen?

    Ich bin mittlerweile der Meinung, dass nach den Ursachen geschaut und das man dort ansetzen muss. Es kann doch nicht sein, dass wir ständig auf ausgetrampelten Pfaden rumrennen und net weiter kommen. Es reicht offensichtlich nicht, eine gute Pflegekraft zu sein um berufspolitisch was zu bewegen. Da müssen langsam aber sicher mal Profis mit ins Boot geholt werden. Ein Profi, der es schafft alle Ebenen an einen Tisch zu bekommen und der unterbindet, dass man sich gegenseitig an die Gurgel springt...die Basis dem Management, die Wissenschaftler der Pädagogik... .

    Elisabeth

  10. #50
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    Standard AW: Pflegenotstand

    Zitat Zitat von Anke F.
    Wenn ich aber bei uns von berufspoltik rede gucken mich alle verständnislos an.

    Bei uns hat 95 % der Kollegen davon noch nichts gehört und kann damit nichts anfangen, null Interesse.
    Geht mir genauso. Ich werde dann als Klugscheißer bezeichnet oder angenehmer als Revoluzer
    Glück Auf
    Martin
    Der ITS Opa

    Wird die Birne langsam dumm
    greife schnell zum Gingium

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