Seite 4 von 4 ErsteErste 1234
Ergebnis 31 bis 34 von 34

Thema: Schüler/in verweigert Zusammenarbeit mit PA

  1. #31
    Registriert seit
    12.2008
    Ort
    Marburg
    Beiträge
    149

    Standard AW: Schüler/in verweigert Zusammenarbeit mit PA

    Also um nochmal ins OT abzuschweifen, ich halt SchülerInnen auf einer IPS zu prüfen für eine extrem schlechte Idee. Nur zu gut sind mir noch die ersten Wochen auf der IPS in Erinnerung! Ich kam frisch nach dem "Examen" auf meine neue Station und hatte das Gefühl wieder im ersten Lehrjahr angekommen zu sein. Zu komplex erschienen mir die Abläufe, so oft hatte ich Angst etwas falsch zu machen und die Verantwortung schien mir unerträglich. So schnell wird aus einem standard post OP Patient etwas ganz anderes... und man schneidet das zum Teil gar nicht wirklich mit... Warum benötigt der Patient plötzlich eine NO-Beatmung, was ist überhaupt NO, was macht das überhaupt?! Pulmonaler Hypertonus?!
    Aber auch Fragen wie wie viel Kalium gibt man einem Patienten bei einem Kalium von 3,5? Warum belächelt mich der Doc wenn ich ihn das Frage?!
    Und nach jeder Schicht die bange Frage:"Habe ich aller richtig gemacht?"
    Sowas vergisst man aber im Alltagsgeschäft viel zu schnell, ich erwische mich ja manchmal selbst dabei, dass ich denke: Oh man, also wenn die/der DASS schon nicht packt....!

    Was macht ihr bei einer Prüfung, wenn der Patient plötzlich invasive Maßnahmen einfordert? Auch ein Überwachungspatient kann ja plötzlich einen Tubus benötigen, oder Reanimiert werden müssen (Sonst wäre er wohl kaum "überwachungspflichtig"... Was sind Ausschlusskriterien? Katecholamine? intermittierende NIV?

  2. #32
    Registriert seit
    11.2004
    Ort
    Hannover
    Beiträge
    672

    Standard AW: Schüler/in verweigert Zusammenarbeit mit PA

    Hallo Dave,

    ich halte die Bedinungen auf der ITS in aller Regel für gut in Bezug auf eine Prüfung. Der Patient muss immer sorgfälltig ausgewählt werden. Bei einer Verschlechterung des Zustandes (dürfte selten passieren) muss der Prüfling reagieren und abbrechen, Arzt und Schwester rufen. Einziger Nachteil ist, dass wenn es zu Beginn der Prüfung passiert, diese wiederholt werden muß. Ein Patient kurz vor der Verlegung ist schon ein geeigneter Prüfungspatient.
    Sören
    wat mut dat mut

  3. #33
    Registriert seit
    09.2004
    Ort
    Zu Hause
    Beiträge
    2.878

    Standard AW: Schüler/in verweigert Zusammenarbeit mit PA

    muss der Prüfling reagieren und abbrechen
    ...
    Eben nicht sondern adäquat reagieren und dem Praxisanleiter assistieren bei der Durchführung z.B. der CPR.
    Es wird die Prüfung nicht zwangsläufig deswegen abgebrochen.
    Und Sören hat recht: es kommt eben auf die sorgfältige Patientenauswahl an.
    Viele liebe Grüße
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  4. #34
    Registriert seit
    11.2004
    Ort
    Hannover
    Beiträge
    672

    PC AW: Schüler/in verweigert Zusammenarbeit mit PA

    Hallo Fridolin,

    du hast völlig Recht, ich habe mich falschausgedrückt. Ich meine auch, die Prüfung muss nicht abgebrochen werden. Es muß der ursprüngliche Plan situativ angepasst werden. Wie der Schüler mit der Situation umgeht kann dann auch bewertet werden.

    Lg
    Sören
    wat mut dat mut

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Re- Strukturierung der interdisziplinären Zusammenarbeit
    Von Skysurfer im Forum Anästhesiepflege / Intensivpflege
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 17.10.2007, 14:18

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •