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Thema: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

  1. #81
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Hallo zusammen!

    Hat zufällig jemand aktuelle Informationen ob der Studiengang ICP weiter angeboten wird und wenn ja wann?.
    Gruß Tobi

  2. #82
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Hallo Tobi,
    klar...
    http://www.steinbeis-imea.de/index.php?id=7

    so long arnold

  3. #83
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Danke Arnold, aber das ist mir bekannt, leider steht da nicht zu welchem Semester, ob es jedes Jahr oder nur alle drei Jahre angeboten wird.

    Gruß Tobi

  4. #84
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Hallo Tobi,
    nach meinem Kenntnisstand soll es jährlich beginnen jeweils im Herbst...
    Am besten ne kurze email an Herr Merkle-er ist der richtige Ansprechpartner!
    so long arnold

  5. #85
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Pflege erreicht eine neue Dimension - Mittelbayerische.de
    Der Mangel an Pflegekräften ist seit Monaten ein Dauerthema im Gesundheitswesen – in Neumarkt und Parsberg steuert die Krankenhausleitung nun ganz gezielt dagegen an: Zum einen soll das Klinikum durch zusätzliche Ausbildungsangebote...
    Artikelbild
    Den vollständigen Artikel können Sie sich unter dieser Adresse anschauen:
    http://www.mittelbayerische.de/regio...neue_dime.html

  6. #86
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Steter Tropfen höhlt den Stein...

    Mal sehen, wie die Reaktionen so ausfallen.

    Servus,
    Monty
    Kein Puls, kein Ton, wir kommen schon!

  7. #87
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    in diesem zusammenhang vieleicht interessant:
    http://www.nursingtimes.net/nursing-...001744.article
    arnold

  8. #88
    Orbita ist offline registrierter Benutzer
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Das mit dem "Entwickeln des Berufes" ist halt so eine Sache.
    Da schlägt doch die Veränderung des Krankenpflegegesetzes ebenfalls eine riesige Kerbe in die Entwicklung - nur ist die Frage, in welche Richtung sich die Entwicklung bewegt...

    Auch die Veränderung der "Zugangsvoraussetzungen" und Aussagen wie "wir haben doch genug Langzeitarbeitslose, die kann man doch für Pflege ausbilden" sind ebenfalls nicht gerade förderlich.

    Betrachtet man sich dann noch, dass ein Abiturient sofort einen B.Sc oder ähnliches für Pflegewissenschaft, Pflegemanagement oder andere Fachrichtungen belegen kann, von der Pflege selbst nicht wirklich viel Ahnung hat und dann als Stationsleitung, Pflegedienstleitung oder ähnliches eingesetzt werden soll, stellt sich mir schon die Frage nach der Praxisorientierung.
    Wie Realitätsfremd will man sich in Deutschland denn noch entwickeln?
    Eine internationale Vergleichbarkeit ist sowiso nicht gegeben - weigern sich doch die entsprechenden Stellen z.B. in der Schweiz, die Bachelor-Absolventen so anzuerkennen, wie es der Bologna-Prozess fordert. Für die schweizerischen Bachelors hingegen wird internationale Anerkennung vorausgesetzt...

    Wir haben einfach keine gute Lobby und auch keine besonders starke Interessenvertretung.

    Bei meinem letzten Arbeitgeber in Deutschland wurde eine "examinierte Pflegekraft" für Station aus einem östlichen Nachbarland eingestellt - nicht wegen der Gleichberechtigung ausländischer Personen, sondern weil die für 800 € im Monat (brutto) 42 Stunden die Woche zur Arbeit geht.
    Dass dann die mündliche, schriftliche und sogar vom Oberarzt gezeigte Verordnung im Nachtdienst nicht umgesetzt werden konnte, weil die Mitarbeiterin einfach nicht der deutschen Sprache mächtig war, spielt dann eine kleine Rolle. So hat der Oberarzt dann selbst dem Patienten das Medikament oral verabreicht.

    Klasse Berufsentwicklung.
    Auch die alten Zöpfe der Kompetenzen sollte endlich einmal dingfest gemacht werden. Ist es in den Nachbarländern überall bereits gängig, dass die Pflegenden einen peripher-venösen Zugang legen, Infusionen anhängen, Medikamente i.v. spritzen, Antibose i.v. anhängen - ja sogar Blutprodukte verabreichen (Blutprodukte zählen in der Schweiz nicht als Organtransplantation sondern als Arzneimittelzubereitung, somit von der Pflegekraft verabreichbar).

    Es geht um gegenseitige Wertschätzung. Wir müssen dafür einstehen, dass unsere Ausbildung, auch bereits in der "Grundausbildung" wertvolle Inhalte hat, die für unsere Kunden (Patienten), als auch Dienstleister (Krankenhaus, Wohnheime,...) von unschätzbarem Wert sind.
    Hier sollte der Ansatzpunkt sein. Dann sollte es auch kein Problem sein, Tätigkeiten, die derzeit (oder auch mit dem einen oder anderen Studiengang Bachelor) "unter Aufsicht des Arztes" möglich sind, endlich auch eigenverantwortlich durchführbar werden.

    Ich arbeite nun mittlerweile das 9. Jahr in der Schweiz - davon das letzte Jahr sogar als selbständig Pflegender. Hier erfahre ich eine Wertschätzung, wie ich sie mir auch mit Bachelor-Studium in Deutschland derzeit und die nächsten Jahr(zehnt)e nicht wirklich vorstellen kann.

    Qualität ist doch kaum mehr das Ziel. Es zählen die Kosten und die Einnahmen. Sicher sind Personalkosten ein nicht zu verachtender Faktor. Jedoch lässt sich durch motiviert arbeitendes qualifiziertes Personal auch sehr viel Einsparpotential entwickeln.

    Hier rufe ich eben den deutschen Pflegerat, den DBFK usw. auf, tätig zu werden und dem Beruf der Krankenpflege zu entsprechender Wertschätzung zu verhelfen.

    Oft höre ich von Patienten Aussagen wie "Die Pflegenden sind halt in manchen Bereichen doch die besseren Ärzte".
    Warum?
    Einfach zu begründen: Der Kontakt der Pflegenden zu den Kunden ist viel intensiver und umfangreicher. Selbst kleine Veränderungen im Zustand des Kunden können so bemerkt und an den Arzt weitergeleitet werden, wo dann im Normalfall eine Konsequenz erfolgt. Die Ärzte können sich ihren eigentlichen Tätigkeiten widmen: Untersuchen, Diagnostizieren, Befunden, Therapien einleiten.

    Blutentnahme, i.v.-Gaben, Antibiose, Infusionstherapie - alles ist durch die Pflege leistbar. Gelernt haben wir es ja.

    zum Stichwort Körperverletzung beim Einführen eines spitzen Gegenstandes in den menschlichen Körper:
    warum ist es bei einer Pflegekraft eine Körperverletzung, bei einem Arzt jedoch nicht?
    Es ist die gleiche mechanische Verrichtung...

    mit vielleicht doch ein paar Anregungen zum Nachdenken und Herzlichem Gruss
    Uwe
    dipl. Pflegefachmann HF (für Deutschland: dipl. Krankenpfleger)
    dipl. Rettungssanitäter HF (für Deutschland: Rettungsassistent)

  9. #89
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Zitat Zitat von Orbita
    ...
    Auch die Veränderung der "Zugangsvoraussetzungen" und Aussagen wie "wir haben doch genug Langzeitarbeitslose, die kann man doch für Pflege ausbilden" sind ebenfalls nicht gerade förderlich. ...
    Bei so einer Arroganz geht mit glatt der Hut hoch. Ist man net intelligent genug um der Propaganda von Bild, RTL und Co. net auf den Leim zu gehen und die Parolen unreflektiert nachzuplappern?

    Pflege ist mehr als das bedienen können von medizinischen Geräten. Grundpflegerische Tätigkeiten werden schon seit Jahrtausenden von Angehörigen durchgeführt ohne das diese eine Ausbildung erhalten haben.

    In D werden aktuell immer noch mehr als 50% der Pflegebedürftigen in der Häuslichkeit versorgt ohne dass da ein Pflegedienst involviert ist. Wir reden hier net nur von den Alten.

    Pflege würde gut daran tun mal von ihrem zu hohen Ross runterzukommen damit sie net allzu tief fällt.

    Pflege muss bezahlbar bleiben. Deswegen braucht es ein durchlässiges Ausbildungsmodell von der Pflegehilfe über Pflegefachkraft bis hin zum Pflegeakademiker. Und diese entsprechend ausgebildeten Leute gehören nach Bedarf eingesetzt und net nach Quote.

    Bleibt das Problem: wer definiert die Kompetenzvoraussetzungen und kontrolliert diese? *grübel* Das war die Kammer. Ops- die wollen Pflegekräfte ja net. Tja dann... .

    Die Berufsentwicklung geht ganz klar in Richtung Kompetenzsmix. Wie der aussehen muss, dass muss Pflege bestimmen- mit einem Auge auf die finanziellen Möglichkeiten des Systems und der Klienten.

    Elisabeth

    PS Btw.- bei unserer Pflegeassistenten- Ausbildung waren nur langzeitarbeitslose Frauen und Männer dabei. Da gab es die ehemalige Ingenieurin die nach der Familienpause wieder einsteigen wollte. Da gab es denjenigen, der nach einer langen "Findungsphase" mit diversen Ausbildungsversuchen noch einmal eine Chance bekam und sie erfolgreich nutzte. Da gab es die Verkäuferin im Alter von 50+, die keinen Job mehr fand am Ort. Sie war lange krank gewesen und hatte danach keinen Job mehr finden können. Aber sie brachte eine Menge Lebenserfahrung mit, etwas, was in der Pflege net schadet und was so manchem Youngster fehlt. usw.

  10. #90
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Jo, Elisabeth. Und zum PS (Pflegeassisstenten): z.T. unter 5 Euro / Std.
    Pflegefachkräfte sind nicht teuer, sie sind unbezahlbar!

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