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Thema: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

  1. #91
    Orbita ist offline registrierter Benutzer
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Was heißt hier Arroganz?
    Der Inhalt des Kommentares ist doch genau das, was ich meine!
    Wir brauchen ein Skill und Grademix. Ich verwehre mich aber gegen die Auffassung, daß aus jedem "Langzeitarbeitslosen, der sonst nicht irgendwie vermittelbar ist und aus der Sicht der schwindenden Zivildienstleistenden" einfach in die Pflege gesteckt wird.

    Sicher ist "Lebenserfahrung" in dem Beruf nicht zu verachten. Aber um fundamentierte Entscheidungen, vor allem in lebensbedrohlichen Situation auch kurzfristig (Beispiel anaphylaktische Reaktion") kompetent reagieren zu können.

    Seltsam, daß auf meine Aussage "dem deutschen nicht mächtig" gar nicht eingegangen wird.
    Diese arme Person war ja auch langzeitarbeitslos in ihrem Land. Da ging sie halt nach Deutschland, um dort zu arbeiten. Qualität? - braucht es ja eh nicht...

    und nochmals:
    Bachelor-Studiengang ist der Zugang zum ersten akademischen Grad. Dementsprechend müssen auch die Inhalte, Anforderungen und Kompetenzen sein.

    Ich versteh also diese propagantistische Agitation überhaupt nicht.
    Man sollte halt nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Und wenn sich die 50jährige, die in ihrem Beruf (aus welchem Grund auch immer) dann in ihrer neuen Rolle wohlt fühlt und niemand zu Schaden kommt...

    Es ist halt ein Unterschied, ob jemand von einem Angehörigen zu Hause gepflegt wird oder von einer gelernten Fachperson oder Akademiker.
    Nicht alleine deshalb schlägt sich dies dann auch in der Vergütung der Pflegestufe durch die Kasse nieder. Professionelle Pflegeorganisation werden höher von der Kasse vergütet als eine pflegende Angehörige.
    Worin das wohl begründet ist???

    Also:
    Nochmal in sich gehen, meinen Beitrag nochmal lesen und nochmal darüber nachdenken.
    Sicher ist er stellenweise provokativ - soll er auch sein, da er ja auch zum Nachdenken anregen soll.

    Durch Widerspruch entsteht Fortschritt



    Zitat Zitat von Elisabeth
    Bei so einer Arroganz geht mit glatt der Hut hoch. Ist man net intelligent genug um der Propaganda von Bild, RTL und Co. net auf den Leim zu gehen und die Parolen unreflektiert nachzuplappern?

    Pflege ist mehr als das bedienen können von medizinischen Geräten. Grundpflegerische Tätigkeiten werden schon seit Jahrtausenden von Angehörigen durchgeführt ohne das diese eine Ausbildung erhalten haben.

    In D werden aktuell immer noch mehr als 50% der Pflegebedürftigen in der Häuslichkeit versorgt ohne dass da ein Pflegedienst involviert ist. Wir reden hier net nur von den Alten.

    Pflege würde gut daran tun mal von ihrem zu hohen Ross runterzukommen damit sie net allzu tief fällt.

    Pflege muss bezahlbar bleiben. Deswegen braucht es ein durchlässiges Ausbildungsmodell von der Pflegehilfe über Pflegefachkraft bis hin zum Pflegeakademiker. Und diese entsprechend ausgebildeten Leute gehören nach Bedarf eingesetzt und net nach Quote.

    Bleibt das Problem: wer definiert die Kompetenzvoraussetzungen und kontrolliert diese? *grübel* Das war die Kammer. Ops- die wollen Pflegekräfte ja net. Tja dann... .

    Die Berufsentwicklung geht ganz klar in Richtung Kompetenzsmix. Wie der aussehen muss, dass muss Pflege bestimmen- mit einem Auge auf die finanziellen Möglichkeiten des Systems und der Klienten.

    Elisabeth

    PS Btw.- bei unserer Pflegeassistenten- Ausbildung waren nur langzeitarbeitslose Frauen und Männer dabei. Da gab es die ehemalige Ingenieurin die nach der Familienpause wieder einsteigen wollte. Da gab es denjenigen, der nach einer langen "Findungsphase" mit diversen Ausbildungsversuchen noch einmal eine Chance bekam und sie erfolgreich nutzte. Da gab es die Verkäuferin im Alter von 50+, die keinen Job mehr fand am Ort. Sie war lange krank gewesen und hatte danach keinen Job mehr finden können. Aber sie brachte eine Menge Lebenserfahrung mit, etwas, was in der Pflege net schadet und was so manchem Youngster fehlt. usw.

  2. #92
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Die "Fach"-Kompetenz eines Zivis/Bufdis, einer FSJlerin wird eigenartigerweise nie in Frage gestellt. Die gehen ohne jegliche Ausbildung zum Pat. und versorgen diesen. Und damit net genug. Sie werden auch im Bereich Krankenbeobachtung beschäftigt.

    Niemand will einen Langzeitarbeitslosen stante pede auf dei Intensivstation schicken und ihn dort selbstständig arbeiten lassen. Diese Vorstellung geistert nur in Köpfen rum, dei glauben, dass diese Hilfskräfte ihnen ihren Platz streitig machen könnten.

    Warum die häusliche Pflege durch Angehörige so wenig finanzielle Anerkennung findet? Ganz einfach- da wird erwartet, dass sie aus Nächstenliebe erbracht wird. Ist genauso mit der Mutter, die ihr Kind zuhause betreut. Ist auch net Arbeit, die net anerkannt wird. Das Elterngeld ist eigentlich ein Witz.

    Wieviel BAs braucht das Land? 100%ig net so viele wie es heute GuKs gibt.

    Und zur Pflegequalität- was ist das? Wer legt fest, was Pflegequalität ist?

    Und an solche Diskussionen, wieviel Deutsch eine Pflegekraft können muss, mag ich mich ehrlich net beteiligen. Ich finde selbst das Deutsch mancher Deutscher schon hinterfragenswert.
    Wenn solche Situationen wie in deinem Haus entstehen, dann sollte sie auch da individuell geklärt werden und keine Verallgemeinerung erfolgen.
    .

    Elisabeth

  3. #93
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    passt hier ganz gut:
    http://www.aerztezeitung.de/politik_...spx?sid=673065
    so long arnold

  4. #94
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Und wenn man dann die Kommentare des "Meisters der Schachtelsätze" liest, dann lann man sich ein Grinsen nur schwer verkneifen. Er, der angetreten war/ist, eine Verkammerung der Pflege zu verhindern, fordert eine nachweisbare Kompetenz bei Pflegekräften. Tja- net nur Pflege wird von der Realität überholt. Hin und wieder trifft es auch mal selbsternannte Spezialisten.

    Deshalb: http://www.dbfk.de/regionalverbaende...legekammer.pdf .

    Elisabeth

    PS Hier ist das mit der Kammer noch mal kurz erklärt: http://www.dbfk.de/download/download...ekammer-al.pdf

  5. #95
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Hallo,

    ich habe die Kommentare auf Ärztezeitung gelesen und schon wieder wird mir schlecht. Um irgend einen Mist zu übernehmen, bin ich gut genug, es rechtlich komplett zu übernehmen und damit auch abrechnen zu können bin ich zu doof.
    Ich sehe auch ein das wir ne höhere Qualifikation für eigenständige Medikamentengabe brauchen auf Master und Doctor Nurse Practioning Niveau.
    Die Rechtssprechung wird sich ändern...
    Jedoch haben wir erstmal vor der eigenen Tür zu kehren, was evidence basierte Pflege usw... angeht.

  6. #96
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Von dem "Herrn der Schachtelsätze" kannst nix anderes erwarten. Ein Blick auf seine Homepages http://www.lutzbarth.de/index.htm - so wie http://www.iqb-info.de/index.htm und seine Blogs: http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/ und http://blog-neuordnung-gesundheitsberufe.iqb-info.de/ dürfte aufzeigen, wes Geistes Kind er ist.

    Elisabeth

  7. #97
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    @Elisabeth,
    Und zur Pflegequalität- was ist das? Wer legt fest, was Pflegequalität ist?
    Na ganz einfach.
    Wir!

    Viele liebe Grüße
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
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  8. #98
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Bist du dir sícher, dass wir zu einer einheitlichen Meinung kommen würden? Der Kompetenzhorizont dürfte sehr unterschiedlich sein.
    Und wie wollen wir das dann garantieren? Per Checkliste und Drehbuchstandard? Welche Folgen solche Vorgaben haben, kann man aktuell schön beobachten.

    Und ganz wichtig- aber imer wieder gerne ignoriert- was will der Pflegebedürftige eigentlich selber?

    Elisabeth

  9. #99
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Hi, @all.
    Hast Du (Elisabeth) bzw. Ihr schon einmal über die Aufgaben einer Kammer nachgedacht?

    Und was ist mit der qualitativ hochwertigen GuK - Ausbildung?

    Wenn die Inhalte in der Praxis angewandt werden haben wir schon eine hohe Pflegequalität.
    Und da liegt leider auch der Hund begraben.

    Viele liebe Grüße
    fridolin
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  10. #100
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    Standard AW: Neuer Bachelor-Studiengang 'Intensive Care Practitioner'

    Zitat Zitat von fridolin
    Hi, @all.
    Hast Du (Elisabeth) bzw. Ihr schon einmal über die Aufgaben einer Kammer nachgedacht?

    Und was ist mit der qualitativ hochwertigen GuK - Ausbildung?

    Wenn die Inhalte in der Praxis angewandt werden haben wir schon eine hohe Pflegequalität.
    Und da liegt leider auch der Hund begraben.

    Viele liebe Grüße
    fridolin
    Hallo Fridolin,
    schätze mal Elisabeth hat sogar schon viel über eine Pflegekammer geschrieben
    ansonsten sollten wir nicht beim Thema bleiben?
    passt z.B. zu den Themen Pflegekammer...Qualität...usw...

    arnold

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