Umfrageergebnis anzeigen: Geräte für NIV

Teilnehmer
25. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Maquet Servo i / Servo s

    7 28,00%
  • Dräger Evita XL / 4

    17 68,00%
  • Respironics BiPAP Vision

    5 20,00%
  • Airox Legendair

    3 12,00%
  • ResMed VPAP III ST

    0 0%
  • Dräger Carina

    2 8,00%
  • andere Intensivrespiratoren (ventilgesteuert)

    3 12,00%
  • andere Turbinengeräte (ResMed, Respironics, ...)

    5 20,00%
  • mechanische/pneumatische CPAP-Geräte (z.B. Dräger CF 800, ...)

    4 16,00%
Multiple-Choice-Umfrage.
Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: Geräte für die Nicht-invasive Ventilation (war: 'Erfahrungen mit Maquet Servo i')

  1. #1
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    Standard Erfahrungen mit Maquet Servo i

    Hallo zusammen,

    hab eine paar Fragen an euch zu Servo i, welche sich leider aus der Gebrauchanweisungen nicht so ganz ergeben:

    Der Trigger läßt sich als Drucktrigger (machen wir eh nicht) und als Flowtrigger einstellen, wobei der Trigger von 1 am "härtesten" ist und bei (glaub ich) max. 7 am leichtesten ist. Diese Zahlen spiegeln aber nicht einen Flowtrigger mit l/min. wieder, sondern sind nur Stufen im Flowtriggerbereich. Wie geht ihr damit um, welcher Pat. welcher Trigger? Z.B. bei hohen Querschnittsgelähmten im Gegensatz zum "normalen" Weaning-Pat.? Wir genutzen ein SchlauchinSchlauch-System aus Kunststoff, habt ihr da Erfahrungen mit Selbsttriggerung, weil der Trigger zu empfindlich ist?

    Thema "endinspiratorischer Zyklus": im invasiven Bereich von 1-70%, in der NIV von 10-70% wegen des Leckage-Problems.
    Welche Erfahrungen mit dem Pat.-Komfort/Akzeptanz habt ihr in beiden Bereichen mit den Einstellungen? Vor allem im NIV-Bereich, den wir als Pflegende vornehmlich steuern, gibt´s entgegen den theoretische Überlegungen eher Problem, wenn der Pat. die Inspiration abbrechen und in die Exspiration wechseln will. Da scheint es mit 30% leichter zu sein, als mit 70%, obwohl hier die Insp. ja eher vorbei sein sollte. Aber hier erscheint das "Abbrechen" strenger zu sein, als bei 30%?!? Hab´s mit Maske selbst schon ausprobiert. Wer weiss da Rat?

    Backup-Einstellung bei invasivem CPAP/DU:
    abgesehen von der DK über PEEP läßt sich die Backup-Beatmung (Frequenz, I:E,...) erst einstellen, wenn diese aktiv wird. Sollte man doch vorher einstellen können. Wie kann man das umgehen?

    Danke schon mal,

    Monty

  2. #2
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    Standard Geräte für die Nicht-invasive Ventilation (war: 'Erfahrungen mit Maquet Servo i')

    Hallo zusammen,

    zu meinem letzten Thema möchte ich noch ne Umfrage anstellen,
    vielleicht erklären sich die fehlenden Antworten wegen dem spezifischen Einsatz des Servo´s.

    Also meine Lieben, mit welchen Geräten wird bei euch CPAP bzw. NIV geatmet/beatmet:
    Mehrfachnennungen sind natürlich möglich!

    (Wenn ihr mit nicht genannten Geräten arbeitet, einfach als Antwort posten.)

    Gruß vom Alpenrand,

    Monty

    P.S. Hallo Moderatoren, kann leider die Umfrage nicht an mein eigentliches Thema anhängen. Geht nachträglich wohl nicht mehr, oder?
    Geändert von Monty (04.02.2009 um 11:12 Uhr)

  3. #3
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    Standard AW: Erfahrungen mit Maquet Servo i

    Hallo Monty !

    Ich kann leider nur (versuchen) einen Teil Deiner Fragen zu beantworten:

    Wir setzen zur NIV Respironics BiPAP Vision ein, den Servo i oder Evita IV nur, wenn keines der anderen Geräte mehr "frei" ist.
    Auf unserer Station sind wir uns eigentlich alle einig darüber, dass die NIV mit dem Respironics BIPAP besser umsetzbar und auch für den Patienten komfortabler erscheint.
    Zum Trigger des Servo möchte ich sagen, dass die empfindlichste Einstellung, der rote Bereich ist (Flowtrigger) ... dieser sollte aber wohl nur Neonaten vorbehalten bleiben, da bereits kleine Erschütterungen des Systems einen Atemzug triggern können (Schnipp doch einfach mal spaßeshalber mit dem Finger dagegen ) ... je weiter man sich in den grünen Bereich bewegt, desto unsensibler wird der Flowtirgger .... erreicht man schließlich die Zahlen z.B. -1, -5, -10 usw. befindet man sich im Drucktriggerbereich ! Der Patient muss hier zur Triggerung jeweils einen Unterdruck von 1, 5, bzw. 10 mbar aufbringen ...Eine Einstellung von -10 ist also deutlich unsensibler und anstrengender für den Patienten, als eine Einstellung von -1 !
    Als Triggereinstellung verwenden wir eigentlich immer den grünen Bereich, also Flowtrigger ... lediglich bei der Beatmung nach dem Open Lung Concept findet der Drucktrigger verwendung, hier i.d.R. dann -2 mbar ....

    Hoffe das hilft Dir etwas weiter !? VG prometheus
    Geändert von prometheus (18.08.2013 um 12:54 Uhr)
    ____________



    Viele Grüße von prometheus


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  4. #4
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    Standard AW: Geräte für die Nicht-invasive Ventilation (war: 'Erfahrungen mit Maquet Servo i')

    Moin Prometheus

    Zitat Zitat von Prometheus
    lediglich bei der Beatmung nach dem Open Lung Concept findet der Drucktrigger verwendung, hier i.d.R. dann -2 mbar ....
    Wie wird dieses Vorgehen denn bei euch begründet?
    Tschau
    Dirk Jahnke

  5. #5
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    Standard AW: Geräte für die Nicht-invasive Ventilation (war: 'Erfahrungen mit Maquet Servo i')

    ... das ist eine berechtigte Frage !?

    Es entsteht wohl daraus, dass man während des eigentlichen Rekrutments/Blähens mögliche Störfaktoren jeglicher Art vermeiden möchte, so z.B. Selbsttriggerung oder Atmen des Patienten gegen einen maschinellen Hub (was nach meiner Erfahrung durchaus geschehen kann, wenn der Patient einen machinellen Hub triggert, selbst noch "etwas tun möchte" bzw. seine Intention zur In-/Exspiration noch nicht abgeschlossen hat, das Gerät aber (wegen der hohen Frequenz beim OLC) bereits den nächsten maschinellen Hub liefert ... dies kann allerdings nur geschehen, wenn die Patienten nicht tief sediert und relaxiert sind, was sie aber idR für das eigentliche Blähmanöver sind!
    ... nicht jedoch für die weitere Beatmung ... tief sediert dann schon ... aber nicht mehr relaxiert .... (Kann man das verstehen ? )

    Erhebe aber nicht den Anspruch, dass es sich hier um der Weisheits letzten Schluss handelt !

    VG prometheus
    ____________



    Viele Grüße von prometheus


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  6. #6
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    Standard AW: Geräte für die Nicht-invasive Ventilation (war: 'Erfahrungen mit Maquet Servo i')

    OK,

    soweit kann ich schon folgen, bzgl. im OLC. Ob´s den Zweck erfüllt? Ratlos!

    @prometheus:
    Im NIV-Modus gibt´s eh keinen einstellbaren Trigger, soweit Punkt eins meiner Frage.
    Wie stellt ihr denn im invasiven Modus den Trigger ein, abgesehen vom OLC?

    Getriggerten Gruß,

    Monty

  7. #7
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    Standard AW: Geräte für die Nicht-invasive Ventilation (war: 'Erfahrungen mit Maquet Servo i')

    Hallo Monty !

    Es macht eigentlich immer Sinn einen Trigger so empfindlich wie möglich einzustellen um das sogenannte "Fighten" des Patienten mit dem Respirator zu vermeiden ... das Gerät muss Einatmungsversuche des Patienten so schnell wie möglich erkennen um darauf reagieren zu können ! Nur so kann der Respirator mit dem Patienten optimal "synchronisiert" werden ...

    Es gibt aber noch einen weiteren Grund: Es ist möglich, dass Patienten sich allein an einem "unempfindlichen" Trigger, also z.B. auch ein Drucktrigger, erschöpfen ! - Das kann im Weaning von ganz besonderer Bedeutung sein !!!

    .... daher also beim Servo i nach Möglichkeit immer grüner Bereich - Flowtrigger

    VG von prometheus
    ____________



    Viele Grüße von prometheus


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  8. #8
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    Standard AW: Geräte für die Nicht-invasive Ventilation (war: 'Erfahrungen mit Maquet Servo i')

    Moin,Moin


    Nur das der Trigger meiner Meinung nach in einem Modi der freies atmen auf 2 Druckniveaus zulässt abhängig von der Situation eher unwichtig ist. Gerade bei einer aggressiven Beatmung mit hohen Drücken und Frequenzen steht hier doch das freie atmen im Vordergrund. Und gerade das kann ja nur vernünftig mit einem Flowtrigger funktionieren. Deshalb bin ich auch ein wenig verwirrt von eurer Umstellung bei OLC auf einen Drucktrigger

    Wenn Spontanatmung dann wenigstens mit Gasverschiebung und nicht gegen geschlossene Ventile.

    Bevorzuge selbst unter NIV Modi bei denen der Patient lediglich einen kontrollierten HUB anfordert und sich dann aufblasen lässt. Erlebe so mehr Toleranz als unter einer Druckunterstützung bei der der Patient die Exspiration aktiv einleiten muss. Gerade bei Leckage kann das ja problematisch sein.

    Mit den Richtigen Einstellungen habe ich auch schon mit einer EVITA1 eine gut tolerierte NIV im Modus CPPV eingestellt. (z.B. pmax 25 / flow > 60 l/min AZV max ,Af 8 , I:E 1:5, Trigger bei 0,5-1mbar -- Patient Triggert sich so je einen Hub für 1,25 sekunden. mit dem anheben der Frequenz kann die Inspirationszeit bei hoher AF verkürzt werden. Da die Triggerfrequenz über der eingestellten Af liegt wird nur getriggert beatmet. Das AZV steuere ich durch den pmax.) Gerade die Evita1 lässt sich auch im Alarmverhalten sehr gut ruhig stellen !

    Meist wird allerdings auch bei uns eine Evita4 genutzt. Angefangen haben wir aber Mitte der 90ér mit einem PLV100 von Respironics.(volumengesteuerte Luftpumpe) Bei reinem CPAP finde ich übrigens eine continuos Flow Variante (CF800) am elegantesten. Keine Ventilsteuerung durch den Patienten ! Mit der Evita und einer Nasenmaske oder der Totalfacemaske klappt das Prinzip ja auch ganz gut

    Zum Servo-i kann ich aber keine praktischen Erfahrungen beisteuern. Gerät gehört nicht zum Bestand.

    @Monty
    Am Servo-i kein Einstellbarer Trigger unter NIV ? Schafft es der Servo eine Leckage bei der Triggerung zu berücksichtigen. Das ist der Punkt der mich bei der Evita stört. Leckage über 15l/min - Fehltriggerung. Ist ein Problem bei der Totalfacemaske.
    Tschau
    Dirk Jahnke

  9. #9
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    Standard AW: Geräte für die Nicht-invasive Ventilation (war: 'Erfahrungen mit Maquet Servo i')

    Hallo,

    @ Dirk Jahnke:
    wie gesagt, kein Trigger einstellbar unter NIV, die Gebrauchsanweisung gibt hierzu auch nichts her. Die Leckage wird in % angegeben, max. Kompensation im Erw.-Modus 40l/min., Kinder 15l/min.
    Die Triggerung ist recht feinfühlig bzgl. der Inspiration, die Expiration ist da schon eher das Problem (auch aus Selbstversuchen). Deshalb auch die Frage nach der Dauer des endinspiratorischen Zyklus bei NIV und invasiver Beatmung. Diese macht bei der NIV bezüglich Expirationstriggerung einiges aus. Nur läßt sich die Selbstbeobachtung nicht immer auf die Pat. übertragen.

    Genauso wie das Thema Spontanatmung unter PCV bei ARDS oder ALI. Da erleichtert ein sensibler Trigger natürlich das "slow alveolar rcruitment", deshalb ist ein Drucktrigger bei lungenkranken Pat. nicht wirklich indiziert. Warum hat dann ein recht modernes Gerät noch eine solche Funktion?

    @prometheus:
    nicht umsonst wird die Triggeranzeige im vernünftigen Bereich grün!
    Nur beginnt auch schon bei 5 die mögliche Triggerung durch äußere Störung, die selbsttriggerung ab 7.
    Da sind Kunststoff-Einmalschläuche schon sehr anfällig.


    Gruß,
    Monty

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