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Thema: "Krankenhaussterben"

  1. #101
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Es geht weiter mit dem Klinik sterben.

    Nun ist das Klinikum Offenbach insolvent.

    Das ehemals kommunale Krankenhaus soll nun in eine private Trägerschaft überführt werden - herrjemineoneoneoneeeeeee

    Um den Verkauf überhaupt bewerkstelligen zu können, werden noch einmal Millionen Euronen hinein gepumpt - natürlich aus öffentlichen Kassen (Land: 40 Mill.)
    Da wäre es doch besser, die Insolvenz durch diese Gelder abzuwenden und das Haus in kommunaler Trägerschaft zu erhalten, auch für die Beschäftigten!

    Leider geht die Bevölkerung nicht auf die Straße und veranstaltet einen für IHR Klinikum und zeigt den Verantwortlichen den A

    Viele liebe Grüße
    der für den Erhalt möglichst aller Kommunalen Klinken stehende
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  2. #102
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Vielen Dank, Fridolin!

    Hier noch ein schöner Kommentar von einem Redakteur der FR. Bitter, dass die FR bald von der Bildfläche verschwindet...

    http://www.fr-online.de/offenbach/ko...,20829048.html


    Herzliche Grüsse,
    Pierre

  3. #103
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Bei uns hier im Norden erwischt es gerade 4 Krankenhäuser der katholischen Kirche in Löningen, Cloppenburg, Emstek und Vechta. 2300 Mitarbeiter sind betroffen und müssen für das Missmanagement der vergangenen Jahre den Kopf hinhalten. Auch hier haben Helios und Konsorten wohl schon interesse bekundet. Die ganze Entwicklung macht mir Angst.


    http://www.nwzonline.de/cloppenburg/politik/weihnachtsgeld-abstimmung-bis-dienstag_a_1,0,3107896308.html[/url]

  4. #104
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Tja, leider trifft es auch unserer Klinik (2600 Beschäftigte).
    Im letzten Jahr wurde noch gerade eine schwarze Null geschrieben, für dieses Jahr ist ein Minus von ca. 4,5 Mill. Euro prognostiziert worden.
    Das bedeutet Einsparungen von ungefähr 7,3 Mill. Euro in den nächsten 2 Jahren.
    3 mal dürft Ihr raten, wer den Löwenanteil beitragen muss: Ärzte und Pflege.
    Und ALLE Politiker schauen bewusst weg! Sie wollten das so.
    Die Kassen der Krankenkassen fließen über!
    Was tun?
    Die Politiker auf ihre Unwählbarkeit bzgl. der Gesundheitspolitik hinweisen - ergo: PROTESTE bist der Arzt kommt....
    Ob da die Pflege wohl mitmacht?
    Viele liebe Grüße
    der wenn er könnte lieber heute in Rente gehen wollende
    fridolin
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  5. #105
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Es wird uns alle treffen...auch die Kliniken die heute noch eine "schwarze"null schreiben...
    Die DRG Einnahmen im Vergleich zu den Kosten/Löhnen machen es möglich...

    Eine Lösung habe ich natürlich auch nicht, außer, dass wir (d.h. auch unsere Berufsgruppe) uns äußern...und nicht nur leise beim morgendlichen Kaffee!

    so long arnold

  6. #106
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Lieber Arnold,
    ...und nicht nur leise beim morgendlichen Kaffee!
    ...und hier liegt, so glaube ich, unser Hautproblem!

    Ich behaupte: Pflege meckert lieber, als selbst für sich zu kämpfen und eine Motivation in Richtung "Kampf" ist kaum möglich.

    Als zusätzlichen Hemmschuh betrachte ich auch die KollegInnen, die es als Gottgewollt hinnehmen, wenn ihr Arbeitsvertrag nicht automatisch verlängert wird...

    Viele liebe Grüße
    fridolin
    ...geht jetzt zum PA- Treffen auch aus anderen Kliniken... mal sehen wie dort die Aktien stehen...
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  7. #107
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Genau das ist das Problem,

    der Organisationsgrad ist verschwindend gering. Ein Entschluss zu kämpfen, war bei uns noch nie zu erkennen. Daher sind wir eher fremdbesimmt.

    Sören
    wat mut dat mut

  8. #108
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Der hier abrufbare, gut 2 Jahre alte Bericht hat m.E. nach nichts an Aktualität verloren.
    (Hinweis: bitte nicht auf Hygiene und Arbeitsschutz achten, in dieser Hinsicht ist der Bericht eher negativ zu bewerten)

    Warum ich gerade hier diesen Bericht verlinkt habe?

    Weil aus meiner Sicht parallel zur Reduzierung der Anzahl der Krankenhäuser und -Betten auch eine Reduzierung der in der Pflege arbeitenden Menschen auf reine "Handlungsmaschinen" statt findet und die Pflegenden glauben, bis zu einem Alter von 60 Jahren resp. 67 Jahren den Beruf nicht aushalten zu können.

    Alternativen?
    Die in dem Bericht genannten sind doch absolute Mangelware und Glückssache.

    Somit verbleibt nur: Krankenpflege unter Stress bis der Tod uns scheidet - oder?

    Und was können Kliniken außer eben mehr Personal am Bett sonst noch tun um den Stress zu mildern?

    Denn ich befürchte, dass uns der Nachwuchs ausgeht und demnächst kaum noch Menschen den Pflegeberuf ergreifen möchten.
    Dann stehen die wenigen Kliniken, die noch übrig sind, ohne Pflegepersonal da und es kommen die asiatischen KollegInnen von rettungsmaus für 3,50 € pro Stunde (ih, bäh, Bezahlung unter dem geforderten Mindestlohn von 8,50 €).
    Bin gespannt auf Eure Meinungen.
    Viele liebe Grüße
    fridolin
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  9. #109
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    "CDU-Gesundheitsexperte Lothar Riebsamen hält gut jede fünfte Klinik in Deutschland für überflüssig. "
    siehe:
    https://www.bibliomed.de/news/-/content/detail/860122

    und das benötigen wir dann evtl. nicht mehr:
    "Dem Fachkräftemangel in der Pflege muss mit einer verbesserten und konsequenten Personalentwicklung begegnet werden."

    siehe:
    https://www.bibliomed.de/news/-/content/detail/860061

    hmmmarnold

  10. #110
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Ein zweites Problem sieht der CDU-Politiker in der Vergütungssystematik, die dafür sorge, dass kleinere Häuser unter sinkenden Preisen litten, wenn größere Kliniken Mehrleistungen erbrächten.
    Herr Riebsam irrt. Selbst große Kliniken können aufgrund fehlenden Tarifausgleichs kaum noch überleben.

    CDU-Gesundheitsexperte Lothar Riebsamen hält gut jede fünfte Klinik in Deutschland für überflüssig
    Jetzt muss ich aber doch Polemik betreiben:
    wer hierbei über ist, ist Herr Riebsam und seinesgleichen.
    Sind doch gerade in ländlichen Gebieten die Entfernungen zum nächsten Krankenhaus noch relativ hoch. Und wie soll die nicht motorisierte ältere Dame resp. Herr seine Liebste im nächsten, 50 Km entfernten Krankenhaus besuchen, wenn selbst der ÖPNV kaum ausgebaut ist??

    Viele liebe Grüße
    fridolin
    der schon lange der Meinung ist, dass Politiker nur werden darf, wer ein weltfremder, verrückter Träumer ist!
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