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Thema: "Krankenhaussterben"

  1. #91
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Hallo WomBat.
    Wertes Forum.
    Zitat Zitat von WomBat
    vielleicht eine Website mit entsprechenden Trauer-Daten?
    Weiter oben im Thread, am 23.12.04, hat Kollege Allgeier schon was verlinkt:
    http://www.kliniksterben.de/

    In mourning,
    HolBeu
    zwai - wir können auch anders!

  2. #92
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Hi, @all,
    klasse Link, fehlt nur noch die Trauermusik.
    Viele liebe Grüße
    fridolin

    P.S.: Zur Finanzierung der Seite wären Werbeanzeigen der "Krankenhaustotengräber" (=Ärzte) angebracht.
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  3. #93
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Danke, HolBeu, guter (aber trauriger) Link...

    WomBat, geht jetzt Karten kaufen...viele...

  4. #94
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    Pfeil AW: "Krankenhaussterben"

    Und hier kommt sie - die ultimative Webseite gegen die Gesundheitsreform:
    http://www.kliniken-in-not.de

    Leider auch bereits inhaltlich an einigen Stellen falsch - wir können den Patienten seit Jahren nur noch gestrestes Personal bieten - aber interessant gemacht mit netter Grafik...
    Warum nur meinen die Politiker, sie könnten alles besser und ohne auf das Fachwissen der vor Ort arbeitenden Bevölkerung zurück greifen zu müssen?

    Richtig ist, die durchschnittlcih dramatische finanzielle Lage der Kliniken - aber Ärzte verdienen, was sie nicht verdienen (bis zu 2300,00 € pro Manat mehr lt. Tarifvertrag Marburger Bund).
    Viele liebe Grüße
    der am System (ver-)zwaifelnde fridolin
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  5. #95
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    Frage AW: "Krankenhaussterben"

    Hallo Leute!

    Hier in diesem Thread wird kräftig über das Thema Krankenhaussterben und dessen Konsequenzen für die Mitarbeiter diskutiert. Hauptaugenmerke fallen immer wieder auf Entlassungen und Arbeitsverdichtung durch Reduktion der Personaldecke.
    An dieser Stelle eine Gegenfrage:

    Wie hat sich die Arbeitsverdichtung bzw. Arbeitsaufwand (immer mehr Schwerkranke und höhere Bettenbelegung) auf Intensivstationen in größeren Kliniken (Kliniken der Schwerpunkt- und Maximalversorgung) entwickelt?

    Kurze Erläuterung warum ich diese Frage stelle. Ich arbeite in einer Klinik am Rande des Rhein-Main-Gebiets, Bettenzahl knapp 700, unser Einzuggebiet, für das es gebaut wurde ca 220 000 Einwohner. Wie gesagt am Rande des Rhein-Main-Gebiets mit einigen großen Kliniken, aber auch wiederum am Rande des Waldes (nicht nur die Lage sondern auch der östlichen Region). Im Umkreis östlich, wie südlich, sind einige kleinere Kliniken, welche zum Teil zusammen geschlossen wurden oder von einem privaten Investor, dessen Name bereits mehrfach in diesem Thread genannt wurde, übernommen worden sind. Die Konsequenz, die Zusammenlegung hatte zur Folge das Abteilungen und somit Versorgungsbereiche geschlossen oder reduziert wurden, auf der anderen Seite eine gewisse Spezialierung einzelner Bereiche ergab(natürlich nur kosteneffiziente Disziplinen, wie man das halt von privaten Investoren her kennt). Somit hat sich unser Einzugsgebiet auf weitere 2 Landkreise indirekt erweitert.
    Nun meine Beobachtung seit dem diese Prozeße begonnen haben. Wir sind eine operative 10 Bettenstation (2 weiter ITS mit den Schwerpunkten Innere Medizin und Neurologie und Neurochirurgie) mit 9 Beatmungsplätzen. Bisher hatten wir einen jährliche Belegung von 83-93% (So der Schnitt der letzten 5 Jahre). Doch dieses Jahr ist es extrem, wir haben zur Zeit eine fast 100%ige Auslastung. Es werden immer mehr Schwerstkranke bei uns aufgenommen und behandelt, die sehr arbeitsintensiv sind. Es kommt immer wieder vor das OP´s abgestzt werden weil keine Kapazitäten bei uns auf Station frei sind, bzw. müssen Patienten verlegen die als Jojo-zurückkommen. Schaut man sich die Herkunft der Patienten an, stellt man fest das es mittlerweile einige Patienten sind die aus dem Zuständigkeitbereich der anderen Kliniken kommen.

    Ist dieser Trend in anderen größeren Kliniken ebenfalls zu beobachten?

    Gruß der Randbayer
    At a cardiac arrest, the first procedure is to take your own pulse

  6. #96
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Hallo Randbayer,

    ich glaube, darum ging es, geht es und wird es weiterhin gehen.
    Hammer trifft Nagel.

    WomBat

  7. #97
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    Breites Grinsen AW: "Krankenhaussterben"

    so kann es auch gehen;-)))

    http://www.aerztezeitung.de/docs/200....asp?cat=/news

    so long arnold

  8. #98
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Dann brauchen wir in den OP's wohl bald Springer für externe Aufgaben...!
    Traurig, worauf wir zugehen!

  9. #99
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    Breites Grinsen AW: "Krankenhaussterben"

    Ich denk da ehr an eine Kooperation mit einer Baumarktkette. Ist mit Sicherheit eine Maßnahme Op-Säle bzw .Kliniken vor dem finanziellen Ruin zu bewahren.
    Bsp.: OBI-Saal, Hornbach-Saal oder bauhaus-Saal ...

    Wie es in ähnlicher Weise in unseren Hochschulen Einzug gefunden hat.

    Aldi-Hörsaal


    Gruß der EDEKA-Randbayer
    At a cardiac arrest, the first procedure is to take your own pulse

  10. #100
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    Standard AW: "Krankenhaussterben"

    Auch eine Möglichkeit kleine Krankenhäuser vor dem Verkauf bzw. der Schließung zu retten.

    Bürger kaufen ihr Krankenhaus

    Meldung auf wdr.de vom 04.11.2006

    Gruß der Randbayer
    At a cardiac arrest, the first procedure is to take your own pulse

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