Umfrageergebnis anzeigen: Was haltet ihr von der Einführung eines Intensivtagebuches

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Ergebnis 71 bis 80 von 125

Thema: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

  1. #71
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    Daumen hoch AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Lieber Cengiz,
    erst einmal ein großes Lob (ist selten in der Pflege) für Deine Arbeit und den Versuch, Interesse für das Beatmungstagebuch zu wecken.

    Die von Dirk gemachten Anmerkungen unterstütze ich auch, zumal in vielen Kliniken (eigentlich in allen mir bekannten Kliniken) das Pflegepersonal unter sich als Anrede das vertraute Du benutzt - unabhängig jeglicher gesellschaftlicher Normen und Konventionen. Wenn diese KollegInnen dann einen Fragebogen mit der Anrede "Sie" von einer ihnen bekannten Pflegekraft erhalten, kann es passieren, dass der Fragebogen Unverständnis und Kopfschütteln erntet und somit eher negative Gefühle bestenfalls in der Form "naja, Facharbeit - na, da müssen wir ja mitmachen" auslöst (...und nach Baschluss der Facharbeit ist alles wieder vergessen...).
    Zur Projektgruppe: klasse Idee zur Einführung, aber vorher würde ich kurz in der PDL abklären, ob die Bereitschaft besteht, Zeit, Material und auch andere benötigete Ressourcen (Rechner, Berater,...) zur Verfügung zu stellen. Dies könnte als zusätzlicher Anreiz in Kurzform in den Fragebogen eingearbeitet werden.
    So, nun genug der langen Rede, ich jedenfalls freue mich auch über Deinen Mut, die Implementierung hier so ausführlich darzustellen. Natürlich würden mich auch Deine Erfolge oder Misserfolge interessieren.
    Viele liebe Grüße
    und weiter so
    - denn engagierte Pflegekräfte braucht das Land...
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  2. #72
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    Standard AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Hallo Cengiz !
    Irgendwie habe ich gestern schon geantwortet - aber der BEitrag ist wohl im Daten-Nirvana verschwunden.

    Habe gegoogelt und folgenden Text gefunden (auf neuro24.de)
    Voraussetzung für das Zustandekommen des oneiroiden Syndroms ist eine schon präpsychotisch vorhandene Neigung zur Phantastik. Häufiger handelt es sich um drogeninduzierte Zustände, die auch wieder vollständig abklingen. Beschrieben sind solche Zustände auch bei Polyradikulitiskranken, die auf der Intensivstation beatmet werden.
    Ich selber habe den Begriff auch im Rahmen meiner Ausbildung in einer PSychiatrischen Klinik kennengelernt.
    In einer spontanen Umfrage unter meinen Arbeitkollegen haben mir von 6 Kollegen 0 eine Antwort auf die Frage geben können was oneiroid ist.

    Literatur :
    Griffiths J, Fortune G, Barber V et al. The prevalence of post traumatic
    stress disorder in survivors of ICU treatment: a systematic review. Intensive
    Care Med 2007; 33 (9): 1506–1518

    Liebe Grüsse
    Dirk

  3. #73
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    Idee AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Hab hier mal was gefunden auf wiki.de (natürlich wie immer ohne Gewähr)

    Oneiroid-Syndrom
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
    Wechseln zu: Navigation, Suche

    Oneiroide sind komplexe Träume bei denen der Erlebende sich als wach empfindet und die er auch im Nachhinein nicht vom Wachzustand unterscheiden kann. Oneiroide treten auf, wenn Kranke bei funktionierendem Gehirn tage- oder wochenlang nicht ansprechbar sind.[1]
    Inhaltsverzeichnis
    [Verbergen]

    * 1 Wortbedeutung
    * 2 Beschreibung
    * 3 Ursachen und Häufigkeit
    * 4 Siehe auch
    * 5 Quelle

    Wortbedeutung [Bearbeiten]

    Das Wort Oneiroid kommt von dem griechischen Wort "oneiros", das "der Traum" heißt. Die Endsilbe -id ändert die Bedeutung des Wortes zu "wie der Traum" oder "etwas Traumähnliches". Der Begriff ist 1924 von Mayer-Gross, einem Heidelberger Psychopathologen, in die deutschsprachige Psychiatrie eingeführt worden.[1] [2]


    Beschreibung [Bearbeiten]

    Oneiroide sind komplexe Träume bei denen der Erlebende sich als wach empfindet und die er auch im Nachhinein nicht vom Wachzustand unterscheiden kann. Er nimmt aber während des oneiroiden Erlebens nicht die Außenwelt sondern ein Traumgeschehen wahr, an dem er aktiv oder passiv teilnimmt und das für ihn in ihrer Geschlossenheit den Charakter einer "anderen Welt" bekommt. Er nimmt das eigene Ich nahezu normal wahr, ist überwach, kann sich ungewöhnlich deutlich und genau daran erinnern, kann das Erlebnis aber meist nicht steuern. Die Bilder der Oneiroide haben intensive Farben.[3] [4] [2] [5] [1]

    Meist sind die erlebten Szenen bedrohlich und spiegeln das völlige Ausgeliefertsein an die Krankheit, die Umwelt und den bedrohlich nahen Tod wider. Sie gehen überwiegend mit negativen, oft angstvollen Gefühlen einher. Die drei dominierenden Themen sind dabei: Gefangener zu sein, etwas Falsches getan zu haben, um die Gefangenschaft zu rechtfertigen und das Thema Tod. Immer wieder scheint auch traumhaft verkleidet die eigene Biographie durch. Dabei werden oft dramatische Erinnerungen, die aber mit der Realität keinen Zusammenhang besitzen, berichtet.[3] [2] [5]

    * "In einem ersten noch auf der Intensivstation stattfindenden Gespräch wurde deutlich, dass V.S. so gut wie keine Erinnerung an die konkreten Geschehnisse auf der Intensivstation während der Beatmungszeit besaß. Stattdessen schilderte er, immer wieder von heftigem Weinen unterbrochen, großenteils dramatische Ereignisfolgen, die im Modus unbezweifelbarer Erlebniswirklichkeit erfahren wurden. Er betonte mehrfach, dass die geschilderten Erfahrungen nicht dem üblichen Traumerleben vergleichbar seien. Ungeachtet der Dramatik der Erfahrungen habe er alles wie sonst im Alltag erlebt. V.S. erzählte, er habe miterlebt, wie ihm freundschaftlich verbundene Nachbarn von vagabundierenden Soldaten in ihrem eigenen Haus erschossen worden seien. Erst seine Frau kann ihn bei einem Besuch davon überzeugen, dass diese Nachbarn noch leben und alles ein schrecklicher Alptraum war."[4]
    * Eine andere Erkrankte glaubte, den Tod des Sohnes erlebt zu haben, und begrüßte ihn, als er sie im Krankenhaus besuchte, mit ungläubigem Erstaunen: "Du lebst ja noch!"[4]

    Aufgrund der Realitätsnähe der Erlebnisse dauert es einige Zeit, bis die Betroffenen sich von der Irrealität der Erlebnisse überzeugen lassen.[4]
    Ursachen und Häufigkeit [Bearbeiten]

    Oneiroide treten auf, wenn Kranke bei funktionierendem Gehirn tagelang nicht ansprechbar sind.[3] [4] [2] [5] [1]

    Sie kommen beispielsweise bei Menschen vor, die an Polyradikulitis (Guillain-Barré-Syndrom) erkranken. Dabei handelt es sich um eine fortschreitende Lähmung. Bei intaktem Gehirn und damit bei vollem Bewusstsein lebt der Kranke in einem (fast) vollständig gelähmten Körper. Wenn die Lähmung schließlich auch die Atmung erfasst, so dass die Betroffenen künstlich beatmet werden müssen und nicht mehr sprechen können, verlieren sie ihre letzte verbliebene Möglichkeit, zu ihrer Umwelt Kontakt aufzunehmen. So korreliert bei der Polyradikulitis Guillain-Barré das vermehrte Träumen mit der Schwere der Deprivation infolge fortgeschrittener Tetraparese, künstlicher Beatmung und multipler Hirnnervenbeteiligung. Dementsprechend kommt es beim ausgeprägten Guillain-Barré-Syndrom in bis zu 95% der Fälle zu einem oneiroidalen Erleben.[3] [4] [2] [5] [1]

    Zu den Oneiroid-verursachenden Krankheiten zählen daneben komatöse Zustände, Locked-in-Syndrom beispielsweise bei einer Hirnstammischämie, traumatische, postoperative und Wochenbett-Psychosen, schwere Verbrennungen, Impfreaktionen, Hungerzustände, Enzephalitiden, Poliomyelitiden, Hirnverletzungen und Langzeitbeatmungen.[3] [4] [2] [5] [1]

    Nach einer Studie erlebten 25 von 68 Patienten (also 37%), die infolge eines schweren Traumas tagelang bewusstlos bzw. im Koma waren, typische Oneiroide. In einer weiteren Untersuchung hatten 24 (96%) von 25 langzeitbeatmeten Patienten Oneiroide. Mit größerer Lebensbedrohlichkeit der Erkrankung kommt es zu einer Zunahme der Häufigkeit der Oneiroide. [2]

    Wenn schwer chronisch kranke Menschen danach gefragt werden, was ihre beeindruckendsten Erlebnisse in der Intensivstation waren, sind das in 44% der Fälle ihre Träume - also die Oneiroide. Über diese komplexen und beeindruckenden Träume haben einige Patienten dann auch ganze Bücher verfasst. Die Hilfsbereitschaft des Pflegepersonals wurden dagegen nur in 16%, die Entlassung in 4%, der erste Besuch der Familie in 4% oder die Leiden der Mitpatienten 4% der Fälle genannt.[2]
    Siehe auch [Bearbeiten]

    * Nahtoderfahrung

    Quelle [Bearbeiten]

    1. ↑ a b c d e f M. Schmidt-Degenhard: Die oneiroide Erlebnisform - Ein Bewältigungsversuch von Extremsituationen. Minisymposium "Zustände von Bewusstsein". SONDERBEITRÄGE / SPECIAL ARTICLES
    2. ↑ a b c d e f g h Michael Schröter-Kunhardt: Oneiroidales Erleben Bewusstloser. IN: Kammerer Thomas: Traumland Intensivstation: Veränderte Bewusstseinszustände und Koma: Interdisziplinäre Expeditionen. Books on Demand GmbH 2006
    3. ↑ a b c d e Michael Schröter-Kunhardt: Nah-Todeserfahrungen aus psychiatrisch-neurologischer Sicht. aus: Soeffner H-G, Knoblauch H (Hrsg.), Todesnähe: Interdisziplinäre Zugänge zu einem außergewöhnlichen Phänomen. Universitätsverlag Konstanz, Konstanz 1999, S. 65-99
    4. ↑ a b c d e f g Dr. phil. Joachim Nicolay: Nahtod-Erfahrungen in Beratung und Therapie. Report Psychologie 1/2005, S. 14-20
    5. ↑ a b c d e Högl, Stefan: Transzendenzerfahrungen. Nahtod-Erlebnisse im Spiegel von Wissenschaft und Religion. (Regensburg, Univ. Diss. 2006) Marburg: Tectum Verlag, 2006 ISBN 3-8288-9173-X ISBN 978-3-8288-9173-9 S.212
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  4. #74
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    Pfeil AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Hallo Ihrse,


    Und wieder einmal ein Treffer.... wenn man genau die richtigen Fragen stellt so scheint mir dass es einfacher wird Leute zu fragen was sie während der "Schlafenszeit" mitbekommen haben... Ich für mich muss auch dazu sagen dass man da manchmal bisserl Überwindung braucht um diese Fragen zu stellen (wenn wichtigere Sachen anstehen etc., Zeitfaktor etc...).

    Hatte heute einen Patienten der sich super stabilisiert hatte... War knapp 2 Wochen sediert und beatmet. Ist wahrscheinlich über eine Legionellenpneumonie in eine Sepsis gerutscht und zusätzlich bekam er Kammerflimmern bei einem akuten Myokardinfarkt, wurde reanimiert... Danach stieg die Niere aus.... Ich bin ne Woche nicht auf Station und er grinst die Pflegekräfte an und macht Späße und ist wirklich aufm aufsteigenden Ast.

    Heute frag ich ihn ob er denn noch etwas wisse von der Zeit in der er geschlafen hatte.

    Er erzählte mir von einem seltsamen Traum in dem er eingesperrt war wie Hühner. Dass hat ihn wohl sehr bedrückt. Auch hat er erzählt er wisse jetzt nachdem er wieder wach ist mehr über die Welt als vorher... er meinte es gäbe einige Aspekte die neu wären für ihn aber die er trotzdem zu kennen scheint...

    Das ist doch irgendwie skurril findet ihr nicht???


    Django
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  5. #75
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    Standard AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Zurück zu Oneiroid ..
    ich sehe immer noch ein kleines Problem bei der Benutzung dieser Vokabel.

    1. Frag mal bei Dir auf der Abteilung, wer dieses Wort kennt, und etwas damit anfangen kann ...
    2. Wenn ich dann wirklich googel, finde ich Deine Beschreibung (Problem bei Wiki ist ja immer, er schreibt, und wie zuverlässig ist der TExt), und da steht dann,
    dass Oneiroide treten auf, wenn Kranke bei funktionierendem Gehirn tagelang nicht ansprechbar sind
    Ich überprüfe das mit meinen Patienten, und finde viele Gründe, weshalb das nicht auf meinen Patienten zutreffen könnte.
    Letztlich ist es ein nichtmessbarer Zustand, der primär an uns vorbeigeht.

    Nur so ein Gedanke - letztlich musst Du wissen, wie Du Deine Kollegen/innen am besten erreichst.

    Liebe Grüsse

    Dirk

  6. #76
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    Standard AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Psychiatrie ist nicht meine Fachrichtung! Ich fand das Wort interessant und habe folgendes gefunden:

    http://www.lptw.de/archiv/vortrag/20...midt-degen.pdf

    Die oneiroid Erlebnisform
    http://www.denkwerk-hirnverletzung.c...lebnisform.pdf

    http://dr-bernd-soeken.de/Akustische...zinationen.pdf

    Es gab noch Hinweise auf eine Arbeit um 1928…

    Was mir nicht klar ist, ist ob das Wort noch "aktuell" ist oder eher historischen Charakter hat...?

    WomBat

  7. #77
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    Ausrufezeichen AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Zitat Zitat von Dirk Knück
    2. Wenn ich dann wirklich googel, finde ich Deine Beschreibung (Problem bei Wiki ist ja immer, er schreibt, und wie zuverlässig ist der TExt), und da steht dann,
    Ich überprüfe das mit meinen Patienten, und finde viele Gründe, weshalb das nicht auf meinen Patienten zutreffen könnte.
    Letztlich ist es ein nichtmessbarer Zustand, der primär an uns vorbeigeht.

    Nur so ein Gedanke - letztlich musst Du wissen, wie Du Deine Kollegen/innen am besten erreichst.

    Liebe Grüsse

    Dirk
    Ja eben... Wiki... Ich kann nur sagen der eine Link zu Thomas Kammerers "Traumland Intensivstation" habe ich ja auch schriftlich in seinem herausgegebenen Buch.. das übrigens saugut ist...

    Mich haben auch schon Leute angesprochen was das ist... Und genau dass will ich ja auch erreichen... Das die Leute sich interessieren, kümmern, nachfragen... In o.g. Artikel in dieser Liste... wird dies auch beschrieben

    Wenn schwer chronisch kranke Menschen danach gefragt werden, was ihre beeindruckendsten Erlebnisse in der Intensivstation waren, sind das in 44% der Fälle ihre Träume - also die Oneiroide. Über diese komplexen und beeindruckenden Träume haben einige Patienten dann auch ganze Bücher verfasst. Die Hilfsbereitschaft des Pflegepersonals wurden dagegen nur in 16%, die Entlassung in 4%, der erste Besuch der Familie in 4% oder die Leiden der Mitpatienten 4% der Fälle genannt.[2]

    Ich weiss nicht wie dass ankommen wird bei meinen Kollegen/innen... Die Zeit wirds bringen...

    Grüsse

    Cengiz
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  8. #78
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    Pfeil AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Zitat Zitat von WomBat
    Psychiatrie ist nicht meine Fachrichtung! Ich fand das Wort interessant und habe folgendes gefunden:

    http://www.lptw.de/archiv/vortrag/20...midt-degen.pdf

    Die oneiroid Erlebnisform
    http://www.denkwerk-hirnverletzung.c...lebnisform.pdf

    http://dr-bernd-soeken.de/Akustische...zinationen.pdf

    Es gab noch Hinweise auf eine Arbeit um 1928…

    Was mir nicht klar ist, ist ob das Wort noch "aktuell" ist oder eher historischen Charakter hat...?

    WomBat
    Hallo WomBat,

    bin immer wieder dankbar für deine Links 8-).. Wie gesagt ich hab den Begriff Oneiroid erstmals im Traumland Intensivstation von Thomas Kammerer gehört und er hat mich fasziniert.... Und wenn man dann liest (okay okay es ist wiki.de 8-) ) dass es für die ITS Patienten (44%) beeindruckende Erlebnisse sind... Kommt man doch ins Grübeln nicht wahr?
    PFLESCHER AUS LEIDESCHAFT

  9. #79
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    Standard AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Hoffen wir das die Kollegen nicht so genau nachfragen indem wir ihnen Fremdwörter anbieten und mit Studien schwenken, die möglichst hohe Zahlen enthalten und andere dafür verschweigen.

    *grübel* das erinnert mich an den Umgang mancher Pflegestudierter im Umgang mit der Basis. da wurde/ wird auch immer versucht möglichst einen Abstand herzustellen indem man sich in die höheren Gefilde der wissenschaftlichen Kommunikation "flüchtet". Wenn man als Klärchen- Normalschwester das erst mal erkannt hat, dann wird sogar eine Zusammenarbeit möglich... ein Theorie-Praxistransfer.

    Aber wie man hier im Forum schön erleben kann- es gibt den engagierten Kollegen, den man erreicht, wenn man ihn ernst nimmt. Hier ist eine interessante Diskussion um das Für und Wider um das Intensivtagebuch entstanden ... und das sogar mit Fremdworten. Methodenkompetenz gehört mit zum Berufsbild. Wer damit überfordert ist, ist auch vielleicht nicht unbedingt der richtige Ansprechpartner.

    Elisabeth

  10. #80
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    Standard AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Hallo Elisabeth !

    Niemand verschweigt hier irgendwelche Zahlen - diesen Vorwurf möchte ich entschieden zurückweisen.
    Ich habe einzig darauf hingewiesen, dass es Zahlen gibt, die bis 64% gehen, un das ist natürlich ein stärkeres Argument, wie 30% anzugeben. DIe angegebene Studie (erst lesen, dann meckern) beschreibt, dass PTSD bei 0-64% nachgewiesen wurden.

    Könntest Du mir bitte den folgenden Satz genauer erklären ???
    Methodenkompetenz gehört mit zum Berufsbild. Wer damit überfordert ist, ist auch vielleicht nicht unbedingt der richtige Ansprechpartner.

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