Umfrageergebnis anzeigen: Was haltet ihr von der Einführung eines Intensivtagebuches

Teilnehmer
14. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, unbedingt, weil

    6 42,86%
  • Nein, davon halte ich nichts, weil

    1 7,14%
  • Oh ne, noch mehr Schreibkrams

    7 50,00%
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Ergebnis 91 bis 100 von 125

Thema: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

  1. #91
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    Ausrufezeichen AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Hallo Elisabeth,

    es geht ja nicht darum jeden Tag stupide ins ITS-Buch reinzuschreiben, sondern es gibt verschiedene Herangehensweisen.... manche sammeln und schreiben nach einigen Tagen, andere schreiben von der Aufnahme an schon etwas rein... Man muss und sollte nicht unbedingt jeden Tag irgendwas reinschreiben, sondern eher Lichtblicke.... Aufnahme (sehr wichtig)...Extubation....1. Mobilisation an die Bettkante.... Raus in den Stuhl....das erste Gehen etc etc...

    Ich denke nicht dass man die Angehörigen einweisen sollte was sie schreiben können oder dürfen.... Da es ja nächste Angehörige sind denke ich es tut ihnen gut wenn sie sich alles von der Seele schreiben was sie momentan bewegt.... (würdest du dich nicht gerührt fühlen, wenn deine Angehörigen schreiben würde wie sehr sie möchten dass du gesund wirst etc etc...)...

    Dirk Knück und Peter Nydahl haben in ihren Artikeln geschrieben, dass man am Anfang sich mehr Zeit nehmen sollte... z.B. 10 Minuten.. Das würde sich aber mit öfteren Einträgen wohl verringern... Man kann doch z.B. solche Sachen auch verbinden, mit Rauchen, etwas Trinken etc etc.... Wenn nix dagegen spricht z.B. die Unterlagen mitzunehmen in den Aufenthaltsraum.... Oder z.B. wenn etwas ansteht bei den Patienten und man steht rum und kann momentan nix machen (z.B. nach dem Richten eines ZVK´s, einer Arterie, Thoraxdrainagen legen, Pleuradrainagen legen....), sollte aber trotzdem im Zimmer bleiben wenn der Doc was braucht.... Könnte ich noch mehr Beispiele bringen...

    Ich denke man kann in der Projektgruppe auch z.B. Formulierungen erörtern, oder reflexive Fragen etc. etc... Siehe den guten Beitrag "Von der Idee zur Praxis in der intensiv von Thieme ...

    Cengiz
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  2. #92
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    Standard AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Zitat Zitat von Django
    Hallo Elisabeth,

    es geht ja nicht darum jeden Tag stupide ins ITS-Buch reinzuschreiben, sondern es gibt verschiedene Herangehensweisen.... manche sammeln und schreiben nach einigen Tagen, andere schreiben von der Aufnahme an schon etwas rein... Man muss und sollte nicht unbedingt jeden Tag irgendwas reinschreiben, sondern eher Lichtblicke.... Aufnahme (sehr wichtig)...Extubation....1. Mobilisation an die Bettkante.... Raus in den Stuhl....das erste Gehen etc etc...
    Wenn du es so anfängst sehe ich eher weniger Widerstand. Du hats bereits deine "Wunder" auf Station publik gemacht. Das dürfte ein guter Anfang sein oder wie mancher sagt: die halbe Miete. Wenn du es dann noch schaffst einen Betroffenen in eine Therapie zu bekommen (da sehe ich das allergrößte Problem bei den wenigen verfügbaren Theras) udn der dann noch ein Abschlussfeeback gibt- dann dürftest du keinerlei Hindernisse mehr haben.

    Muss man einen erwachsenen und kompetenten Menschen schulen in: wie formuliere ich was? Geht da nicht die Individualität verloren? Es pflegt ja nicht Station 123, sondern die Betiehung zwischen Pat. und Pflegekraft ist konkret und das sollte sie auch bleiben.

    Wahrnehmung ist immer subjektiv. Verordnete Objektivität kann schnell aus hochmotivierten, kreativen Leuten stupide Marionetten machen.

    Aber vielleicht interpretiere ich deine Aussage auch falsch.

    Elisabeth

  3. #93
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    Idee AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Zitat Zitat von Elisabeth
    Angehörige kann man anlernen, dass sie selbst etwas beitragen und eintragen.

    Hallo Elisabeth,

    ich hatte deine o.g. Aussage so interpretiert, dass wir sie anlernen sollen wie sie etwas reinzuschreiben haben... Haben wir wohl glaub ich aneinander vorbeigeredet...
    PFLESCHER AUS LEIDESCHAFT

  4. #94
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    Standard AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Dann haben wir uns wirklich mßverstanden. Wobei ich einem Angehörigen auch nicht unbedingt Formulierungen an die Hand gene wollte. Unterstützung im Umgang mit so einer Situation, Reflexion des Gesehenen... da gehe ich mit dir konform- dafür brauchen betroffene Angehörige die Jilfe, die ich meinte mit: anlernen.

    Elisabeth

  5. #95
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    Standard AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Recovering from the psychological impact of intensive care: how constructing a story helps. WILLIAMS SL., Nurs Crit Care, 2009

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19840274

    WomBat

  6. #96
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    Idee AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Ah super,

    wie immer vielen Dank Wombat....

    Django
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  7. #97
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    Standard AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    also an unserer uni gab es dieses jahr eine facharbeit zu dem thema intensivtagebuch da eine beatmung auch bei uns in diese spalte fiel..es wurde eines entwickelt und wurde jetzt auch fest etabliert auf der station die sie auch besucht hat...es wurde wohl sehr positiv aufgenommen sowohl von patientenansicht als auch von pflegerischer und ärztlicher seite

  8. #98
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    Standard AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Wie führt ihr das Tagebuch? was tragt ihr ein? Schreibt ihr täglich etwas hinein? Wie groß ist der (zusätzliche) Zeitaufwand?

    Elisabeth

  9. #99
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    Standard AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    also leider ist es noch nicht bei allen stationen etabliert so das ich es nur am rande mitbekomme was die jeweiligen pflegestationen berichten...
    was ich weiß ist das es wohl versucht wird bei allen patienten zu führen und das jeweils pro schicht eine kleine anektode aufgeschrieben wird...bei besonderen ereignissen wird dies natürlich ein längerer bericht..nennen wir ein beispiel...
    pat. ist agitiert und agressiv gegenüber pflegepersonal,ärzte und angehörige
    dies wird in einem computerprogramm welches wir benutzen als bericht vermerkt und der patient kann es sich später durchlesen um vielleicht besser mit seinen träumen und erlebnissen umzugehen..wer weiß vielleicht fühlte er sich in diesem moment gefangen und dachte er befinde sich im gefängniss..
    es soll wohl sehr gut bei den angehörigen ankommen um besser mit verschiedenen situationen umzugehen denn auch diese dürfen sich das durchlesen...
    der pflegeaufwand ist dadurch nicht erhöht denn normalerweise ist es auch unsere aufgaben pro schicht einen kleinen eintrag festzuhalten..
    und wenn es vielleicht den pat.seelisch oder physisch etwas unterstützt besser mit der situatiuon intensivstation umzugehen oder nach seinen aufenthalt bei uns besser zu verstehen und zu begreifen denke ich kann es keinen schaden machen...wenn der patient sich natürlich nicht dafür interessiert muss er sich dessen auch nicht anschauen

  10. #100
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    Standard AW: Beatmungstagebuch: Aufruf zur Studienteilnahme

    Hallo Ihrse,

    es ist ja mal bisserl ruhig geworden um das Thema... da hab ich mir gedacht schreib ich doch mal wieder drüber 8-).

    Also meine Umfrage ist fertig... ich werde euch die Ergebnisse schon bald auftischen können... Bin momentan bisserl im Stress wegen RL usw. daher hab ich mich schon lange nicht mehr gemeldet. Morgen werd ich die Ergebnisse einsammeln.

    Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen wie das Ergebnis ausschaut.

    Wie schauts bei euch aus an der Intensivtagebuchfront... Habt ihr schon Neuigkeiten aus euren Kliniken??? Befindet es sich in der Testphase oder steckt ihr wie wir noch in der Informationssammlung... Bin gespannt auf eure Antworten...

    Euer Cengiz
    Grüsse ausm guude alde Aschebersch
    PFLESCHER AUS LEIDESCHAFT

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