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Thema: Sterbehilfe

  1. #101
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    Standard AW: Sterbehilfe

    ...Mir fehlt das gesunde Mittelmaß...
    Nicht nur Dir, liebe Elisabeth, nicht nur Dir!

    Arbeiten doch Pflegende fast ausschließlich Arbeitsablauforientiert statt Patientenorientiert!...

    Aber das ist wohl ein anderes Thema.....

    Viele liebe Grüße
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  2. #102
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    Standard AW: Sterbehilfe

    Ich muß dem wirtschaftlichem Ansatz ein wenig entgegensetzen. Ein Patient generiert mit seiner Aufnahmediagnose eine DRG. In dieser DRG ist ein Erlös ausgewiesen. Je weniger das Krankenhaus für die Behandlung des Patienten ausgiebt, desto positiver ist die Bilanz. Erst wenn mit halbseidenen Diagnose- und Indikationseinstellungen gearbeitet wird, kann sich finanziell eine invasievere Maßnahme rechnen.

    Sören
    wat mut dat mut

  3. #103
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    Standard AW: Sterbehilfe

    Die DRG allein bringt nicht den Gesamterlös. Erschwerende Zusatzdiagnosen kommen hinzu.
    Und du kannst zusätzlich über die OPS verdienen. Es gibt meiner Erinnerung nach, analog zu Pflegeleistungen bei der PKMS, eine bestimmte Stundenanzahl für Zusatzentgelte bei der Beatmung.



    Elisabeth

  4. #104
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    Standard AW: Sterbehilfe

    für den schnellen Leser...
    http://www.stryker.de/drg-leitfaden-4.pdf

    hat hoffentlich alles nichts mit Sterbehilfe zu tun...

    so long arnold

  5. #105
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    Standard AW: Sterbehilfe

    Zitat Zitat von Sören Lösche
    Ich muß dem wirtschaftlichem Ansatz ein wenig entgegensetzen. Ein Patient generiert mit seiner Aufnahmediagnose eine DRG. In dieser DRG ist ein Erlös ausgewiesen. Je weniger das Krankenhaus für die Behandlung des Patienten ausgiebt, desto positiver ist die Bilanz. Erst wenn mit halbseidenen Diagnose- und Indikationseinstellungen gearbeitet wird, kann sich finanziell eine invasievere Maßnahme rechnen.

    Sören
    Sören, das ist gelinde gesagt Blödsinn.
    Natürlich wird eine Zusatzdiagnose erhoben mit der man einen höheren Erlös erzielen kann.Da wird dann mal eben eine NIV-Beatmung bei einem 92 jährigen Pat. mit Patientenverfügung durchgeführt. Er hat ja keine infauste Prognose, denn erst bei der greifen die meisten Patientenverfügungen.
    Glück Auf
    Martin
    Der ITS Opa

    Wird die Birne langsam dumm
    greife schnell zum Gingium

  6. #106
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    Standard AW: Sterbehilfe

    Stopp, stopp.
    Ihr habt ja beide Recht.
    Natürlich bedeutet jeder behandelte Pat. einen Erlös nach DRG und der 92-Jährige mit Pat. - Verfügung bringt über die NIV zusätzlich Geld herein - doch die Frage dahinter ist m. E. nach die Frage der Ethik. Ist es menschlich-ethisch vertretbar wegen höherer Erlöse einen Menschen eine Behandlung ggf. auch "auf zu zwingen"?

    Und bitte lasst den Blödsinn der Beschimpfung sein...

    Viele liebe Grüße
    der diskutierende
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  7. #107
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    Standard AW: Sterbehilfe

    Nein,was heute gemacht wird mit Pat. ist ethisch sehr fragwürdig.
    Glück Auf
    Martin
    Der ITS Opa

    Wird die Birne langsam dumm
    greife schnell zum Gingium

  8. #108
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    Standard AW: Sterbehilfe

    Zitat Zitat von Karmainski Martin
    Nein,was heute gemacht wird mit Pat. ist ethisch oft fragwürdig.
    Nicht alles, was uns im ersten Moment unethisch scheint muss es auch der Sicht des Pat. sein.

    Ich habe schon "Wachkomapat." erlebt, die haben stehenden Fußes die Reha verlassen.

    Elisabeth

  9. #109
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    Standard AW: Sterbehilfe

    Hallo E.D.,
    bitte keine Zitate manipulieren!
    Arnold

  10. #110
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    Standard AW: Sterbehilfe

    Von allem stimmt etwas. Zum Glück haben wir eine Unternehmenskultur, die Zusatzdiagnosen nicht nach wirtschaftlichen Kriterien betrachtet. Martin, was du meinst trifft nich auf die Mehrheit der Patienten zu.

    Sören
    wat mut dat mut

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