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Thema: TV-Tipp

  1. #61
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    Standard AW: TV-Tipp

    Moin,
    Sparzwang im Krankenhaus – Was kommt auf die Patienten zu?
    Deutschlands Krankenhäuser sind krank. Sie leiden an chronischer Unterfinanzierung, und das macht sich auch beim Patienten bemerkbar. Rationalisierungen im Personalbereich führen schon jetzt zu einer Unterversorgung, sobald etwas Außerplanmäßiges geschieht. Wenn dem Patienten Krankenhaus nicht bald geholfen wird, ist die medizinische Unterversorgung möglicherweise nur noch eine Frage der Zeit.
    Sendetermin: WDR, Montag, 22. Juni 2009, 18.20
    Mehr Infos: http://www.wdr.de/tv/servicezeit/ges...rankenhaus.jsp
    Gruß

  2. #62
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    Standard AW: TV-Tipp

    Patienten in Not, Schwestern am Limit – heute in NDR3

    Für Schwester Bettina Allen ist es der tägliche Wahnsinn: Sie hat zehn Minuten für 15 Patienten, um ihnen beim Waschen zu helfen, Essen und Medikamente verteilen. Der NDR hat die Schwester begleitet. In seinem dritten Programm zeigt der Fernsehsender am heutigen Dienstag von 21:45 bis 22:30 Uhr die Reportage „Die Krankenfabrik: Patienten in Not, Schwestern am Limit“.
    Der Film zeigt „die dramatischen Zustände in einer großen deutschen Klinik“, wie der NDR in einem Programmhinweis mitteilt. „Pflege im Laufschritt, Risiko Krankenhaus für die Patienten.“ Der Stationsalltag von Schwester Bettina sei keine Ausnahme. Die Pflegerinnen und Pfleger, die ihren Beruf aus Leidenschaft ergriffen hätten, verzweifelten immer häufiger an ihrer Arbeit. Oft fehle die Zeit für eine Pause. Überstunden seien an der Tagesordnung, Burn-out-Syndrome die Regel.
    Die Position der Bundesregierung sei in Sachen Pflegepersonal eindeutig, sagt der NDR: „Die Krankenhäuser sind selbst dafür verantwortlich, ihr Personal richtig einzusetzen und den Patienten genügend Pflege zukommen zu lassen. Wie das aber mit immer weniger Personal funktionieren soll - darauf hat sie keine Antwort.“

    „Die Krankenfabrik: Patienten in Not, Schwestern am Limit“, NDR 3, heute von 21:45 bis 22:30 Uhr.

    Gruß der Randbayer
    At a cardiac arrest, the first procedure is to take your own pulse

  3. #63
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    Standard AW: TV-Tipp

    Dieser Beitrag ist wirklich sehenswert gewesen!
    Hier wäre es schön, wenn dieser Beitrag auch als Viedeo erhältlich wäre um ihn auch den KollegInnen zugänglich machen zu können, die ihn nicht gesehen haben.
    Viele liebe Grüße
    der für diesen TV-Tipp dankbare
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  4. #64
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    Standard AW: TV-Tipp

    Ich kann dem nur zustimmen. Habe den Bericht auch gesehen. Habe mich bei einigen Szenen "wiederfinden" können (Telefone sollten bei manchen Arbeiten verboten sein...) und bei einigen gedacht:" Es geht also noch schlimmer als bei uns...."


    Gruß
    Heike
    Wer zuletzt lacht stirbt fröhlich

  5. #65
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    Standard AW: TV-Tipp

    Zitat Zitat von fridolin
    Hier wäre es schön, wenn dieser Beitrag auch als Viedeo erhältlich wäre um ihn auch den KollegInnen zugänglich machen zu können, die ihn nicht gesehen haben.
    Tut mir leid, aber seit einer der letzten Änderungen des Rundfunkstaatsvertrages sind die Online-Möglichkeiten der öffentlich-rechtlichen Sender deutlich eingeschränkt worden, sodass die gesendeten Inhalte nur unter bestimmten Bedingungen und nur noch sieben Tage nach der Ausstrahlung via Internet zur Verfügung gestellt werden dürfen.

    Soweit ich es herausfinden konnte, war die Krankenfabrik nie online, da wird also auf legalem Wege nichts zu machen sein.
    Der Film ist das erste Mal im Mai 2008 ausgestrahlt worden - bleibt also zunächst nur zu hoffen, dass er nochmal wiederholt wird.

    *daumendrück*.

    hhe

  6. #66
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    Ausrufezeichen AW: TV-Tipp

    Lieber hhe,
    liebes Forum,
    ich habe eben aus diesem Grunde schon versucht, mit dem NDR Kontakt per Email aufzunehmen - bisher ohne Erfolg.
    Bleibe aber am Ball und werde Euch hier informieren.
    Und - die erste Ausstrahlung 2008 habe ich auch teilweise gesehen, führt doch die Wiederholung noch einmal die Krankenhausmiesere vor Augen.
    Viele liebe Grüße
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  7. #67
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    Standard AW: TV-Tipp

    Moin,
    Mein Wille geschehe – Patientenverfügung
    Einen Monat lang auf einer Intensivstation, mittendrin bei Entscheidungen zwischen Leben und Tod. Patienten, Ärzte, Angehörige und Pflegepersonal - wer bestimmt eigentlich, welche Medikamente, Maschinen und Methoden bei der Behandlung eingesetzt werden?
    Sendetermin: Phoenix, 26.07.09, 23.30 Uhr (Wiederholung vom Mai)
    Infos: http://www.phoenix.de/content/phoeni...tum=2009-07-26


    Odysso - Wissen entdecken
    Thema: Schmerz lass nach
    Sendetermin: SWR, 30.07.2009, 22.00

  8. #68
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    Standard AW: TV-Tipp

    NTV Reportage: Eine Pandemie bedroht die Welt

    Das Szenario H1N1 Pandemie wird vorgestellt, mehrere Termine diese Woche noch, allerdings sehr spät nachts bzw. frühmorgens.
    Lt. TV am Donnerstag ab 22:03 eine weitere Wiederholung.

    WomBat

  9. #69
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    Standard AW: TV-Tipp

    Moin,
    Sterbehilfe - Der Streit um den selbstbestimmten Tod
    Sendetermin: Phoenix, So, 09.08.09, 23.30 Uhr
    Infos: http://www.phoenix.de/sterbehilfe/250964.htm
    Gruß

  10. #70
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    Standard AW: TV-Tipp

    Das Erste, 24.08.2009, 21.00 - 21.45 Uhr
    Wiederholung: Dienstag, 25.08.2009, 3.15 Uhr
    Killerbrut - Die verschwiegene Katastrophe
    Ein Film von Meike Hemschemeier

    Deutsche Ärzte gehen nicht gern ins Krankenhaus, und sie wissen auch, warum. Jedes Jahr infizieren sich in deutschen Kliniken bis zu 1,5 Millionen Patienten mit Bakterien. Bis zu 40.000 Menschen sterben daran – Jahr für Jahr. Das sind weit mehr als hierzulande dem Straßenverkehr zum Opfer fallen, mehr als an AIDS oder jeder anderen meldepflichtigen Infektionskrankheit sterben. Patienten aus Deutschland gelten in Nachbarstaaten als „Hochrisiko-Patienten“. In niederländischen Kliniken kommt jeder, der kurz zuvor in einer deutschen Klinik behandelt worden ist, sofort in Quarantäne. Um zu überprüfen, ob er gefährliche Keime einschleppt.

    Der Film begleitet zwei Patienten auf ihrem Weg durch die Krankenhäuser. Beide haben sich ausgerechnet dort gefährliche Infektionen zugezogen, wo sie gesund werden wollten. Eine Patientin hat nach einer Knieverletzung bis heute 39 Operationen über sich ergehen lassen müssen. Jetzt fürchtet sie um ihr Bein. Der andere Patient verstarb nach einer Operation, weil gegen seine Infektion mit resistenten Keimen kein Antibiotikum mehr half.

    Die Autorin geht den Ursachen der hygienischen Katastrophe nach: Verantwortungsloser Umgang mit Antibiotika, Schlendrian in Kliniken, Vertuschung, Ignoranz und der fehlende politische Wille auf Bundes- und Länderebene, die desaströsen Zuständen zu ändern. Obwohl in Nachbar-Staaten wie den Niederlanden und Dänemark seit Jahrzehnten praktiziert wird, dass und wie man die Problematik bekämpfen kann, passiert in Deutschland nicht viel mehr als die Verantwortung hin- und herzuschieben. Die dringend notwendige Aufklärung der Patienten über die Gefahren durch Krankenhausinfektionen bleibt aus.

    Wer wissen will, welche Kliniken in Deutschland die größten Probleme mit der Hygiene haben, beißt auf Granit. Für Patienten heißt das: Sie müssen sich in Krankenhäusern behandeln lassen, ohne vorher zu erfahren, wie hoch dort das Infektionsrisiko ist.

    Der Film zeigt auch, dass sich gegen die katastrophalen hygienischen Zustände an deutschen Kliniken durchaus etwas unternehmen ließe. Als Vorbild gelten die Unikliniken Münster, die nach schweren Fällen von Infektionen ein beispielhaftes Programm ins Leben gerufen haben. In den meisten Kliniken jedoch ahnen die Patienten nichts von den Risiken, denen sie ausgesetzt sind. Klaus-Dieter Zastrow von der Gesellschaft für Krankenhaushygiene: „Das ist ein gigantisches Problem. Und was das Dramatische ist, und das, was einem allmählich mal die Galle hochkommen lässt: Es ist leicht zu lösen.“
    Redaktion: Jürgen Thebrath

    >>> wdr.de >>>

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