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Thema: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

  1. #51
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Zumindest scheint auch dem DPR die problematische Situation der Pflege bekannt zu sein! http://www.deutscher-pflegerat.de/ba...5?openDocument Eine wissenschaftliche Untermauerung über den Zusamenhang zwischen qualifizierter Personalausstattung und Patientenoutcomes scheint im Moment einer der wichtigsten Schritte zu sein...

  2. #52
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Bin ganz Deiner Meinung, Relax!

    WmBt

  3. #53
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Zumindest scheint auch dem DPR die problematische Situation der Pflege bekannt zu sein!

    Die Einladung zur Informationsgewinnung und Diskussion des DPR ist makaber, klasse formuliert und teuer. Der Vorstand des DPR scheint sehr akademisch zu sein, wie nahe dieser wohl der Pflegebasis steht?

    Eine wissenschaftliche Untermauerung über den Zusamenhang zwischen qualifizierter Personalausstattung und Patientenoutcomes scheint im Moment einer der wichtigsten Schritte zu sein...

    Warum muß denn eine offensichtliche und bereits wahrgenommene Situation wissenschaftlich untermauert werden, bevor darauf reagiert wird?
    Müssen denn auch in der Pflege Mogule, Manager, Funktionäre leiten?
    Es scheint so.

    Kania

  4. #54
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Eine wissenschaftliche Untermauerung über den Zusamenhang zwischen qualifizierter Personalausstattung und Patientenoutcomes scheint im Moment einer der wichtigsten Schritte zu sein...
    = Festlegung von sogenannten Vorbehaltsaufgaben für Pflegekräfte: welche Tätigkeit erfordert welche Ausbildung. Und da ist der DPR wahrscheinlich nicht der richtige Ansprechpartner. Hier gehts um die Aufgaben einer Pflegekammer. Diese Kammern müssen in den Bundesländern entstehen- eine bundesweite Einrichtung scheitert an den Gesetzesvorgaben.
    Wer ist hier aktiv in solchen Gremien und setzt sich ein für die Festlegung dieser Aufgaben?

    Elisabeth

  5. #55
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    @ Elisabeth

    Zum Tätigkeitsbereich der Intensivpflegekraft (26.10.1990)
    Die zu knapp bemessenen Stellenpläne ... und die zunehmenden Schwierigkeiten Stellen zu besetzen, führen immer wieder zu Diskussionen über den Umfang des pflegerischen Aufgabenbereiches ... und der Abgrenzung gegenüber dem ärztl. Aufgabenbereich.
    ...
    Ausgehend von der Differenzierung zwischen Grund- und Behandlungspflege stellt die DIVI fest, dass beide Tätigkeitsbereiche an das Pflegepersonal ...
    besonders hohe, spezielle Anforderungen stellen.
    ...
    Aus diesen Gründen erfordert der erweiterte pflegerische Aufgabenbereich einen speziellen Personalschlüssel ... rechtfertigt eine höhere tarifrechtl. Vergütung...
    ...
    Die DIVI hält folgende Maßnahmen für dringend geboten, um einer weiteren negativen Entwicklung vorzubeugen:

    a) Definition des Berufsbildes der Intensivschwester/ Pfl. durch !! zutreffende !! Aufgabenbeschreibungen, Tätigkeitsbeschreibungen und Qualifikationsmerkmale.

    ... u.v.m.
    ( DIVI, 5. Auflage, Dezember 2004 )

  6. #56
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Ein wenig ärgerlich ist es schon, denn die Forderungen die diese Diskussionen ausgelöst haben, sind bereits mehrfach gestellt worden, allein die sinnvolle Umsetzung ist offensichtlich nicht geschehen.
    Ob nun eine der "Krankenpflegeorganisationen" ausreichen wird, diese Forderungen tatsächlich zu erfüllen und auch diese die nötige "Power" dazu hat?
    Mich macht es ein wenig traurig, denn im Endeffekt ist es der Patient der unter der zunehmenden Leistungsminderung der Fachpflegenden leiden wird, irgendwann sind die Kompensationsmechanismen erschöpft, vielleicht kommt es dann zu einer Reaktion.
    Kania

  7. #57
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    PC AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    @ Elisabeth,
    deine Frage müsste dir bequem der Vorstand vom DBFK beantworten können. Frag doch mal dort, wo deine Beiträge hinfließen.

    @Kania,
    du hast sicher recht, doch nützt es nicht allein die Forderungen aufzulisten. Solange der Organisationsgrad der Pflegenden sowohl in Verbänden, wie in Gewerkschaften so lächerlich gering bleibt. Die Ärzte haben ein System von 100% (Ärztekammer). Die Pflegeverbände können im Ehrenamt nicht mehr leisten. Bei der DGF geht z.B. viel Energie in das Gesalten und Ausrichten von Fortbildungen. Aber auch hier ist der Erfolg zu gering. Bei uns sind die kleineren fachbezogenen Fortbildungen z.B. A+I bei Pflegerischen Veranstaltungen fast leer, bei ärztlichen Veranstaltungen fast voll. Leider sind die Pflegenden hier schwer zu motivieren.
    Sören

  8. #58
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Zitat Zitat von Sören Lösche
    Bei der DGF geht z.B. viel Energie in das Gesalten und Ausrichten von Fortbildungen. Aber auch hier ist der Erfolg zu gering. Bei uns sind die kleineren fachbezogenen Fortbildungen z.B. A+I bei Pflegerischen Veranstaltungen fast leer, bei ärztlichen Veranstaltungen fast voll. Leider sind die Pflegenden hier schwer zu motivieren.
    Sören
    Hallo Sören,
    auch wenn es nicht ganz zum ursprünglichen Thema gehört, das möchte ich nicht unkommentiert lassen.
    Es ist in vielen Fällen nicht ausschließlich ein Frage der Motivation Fortbildungen zu besuchen, sondern häufig einfach nicht leistbar, was die zeitlichen und vor allem finanziellen Ressourcen angeht.
    Meine Erfahrung ist, dass Ärzte ohne groß Fortbildungsanträge zu stellen, während ihrer Arbeitszeit Fortbildungen besuchen können und das mehrmals im Jahr, wenn sie Lust haben. Und wenn sie schlau sind, lassen sie sich das noch von diversen Firmen sponsorn. Pflegende haben es in den Kliniken immer schwerer überhaupt eine Freistellung zu bekommen und wenn dann noch Teilnahmegebühren und Reisekosten dazu kommen, dann gehört schon einiges an Einsatz dazu.

    Aber du hast recht, wenn die Pflegenden es nicht schaffen, sich vernünftig zu organisieren, dann wird es schwer bleiben Forderungen durchzusetzen.

    Gruß tildchen

  9. #59
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Es ist leider nicht zu bestreiten dass wir Pflegende ein großes Problem haben. Wir sind nur ungenügend organisiert und uns fehlt ein gemeinsames Sprachrohr. Das auch mal lauter wird und an entscheidender Stelle sich auch mal durchsetzen kann!

    Was ist los mit unserer Berufsgruppe? Sind die meisten desinteressiert? Sind die meisten resigniert? Liegt es daran das es ein Frauenberuf ist? Hängen uns die alten Zöpfe der Unterwürfigkeit immer noch nach?

    Auch vor 20 Jahren gab es schon Stimmen die nach Pflegekammern schrieen! Nur haben wir sie bis heute noch nicht geschaffen. Warum?

    Die Arbeitsbedingungen scheinen mir heute schlechter als früher zu sein und damals waren sie schon nicht besonders gut. Wie kann das sein, dass wir uns Alles gefallen lassen? Warum schaffen wir es nicht unsere Berufsgruppe zu organisieren?

  10. #60
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    @Kania,
    du hast sicher recht, doch nützt es nicht allein die Forderungen aufzulisten. Solange der Organisationsgrad der Pflegenden sowohl in Verbänden, wie in Gewerkschaften so lächerlich gering bleibt. Die Ärzte haben ein System von 100% (Ärztekammer). Die Pflegeverbände können im Ehrenamt nicht mehr leisten. Bei der DGF geht z.B. viel Energie in das Gesalten und Ausrichten von Fortbildungen.... so beschrieben!

    @Sören Lösche,
    die Motivation im Ehrenamt mag ja groß sein, doch wenn allein die Diskussion über Forderungen und Verbesserungen durch eine "Pflege"- Organisation angeboten wird, für 60 Euro, frage ich mich nicht, ob ich mich einer solchen stellen sollte und ganz und gar nicht ob ich diese in irgeneiner Form unterstützen sollte!
    Ich bin mir sicher das es genügend Möglichkeiten gibt, doch wird durch die
    "Wasserkopfverbände" kaum etwas bewegt und Streik ist uns verboten, die gewerkschaftliche Organisation innerhalb der Caritas ebenso, - also?
    Wie gehabt, lass uns schimpfen das der Frust nicht zu groß wird und alles wird galaktisch gut

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