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Thema: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

  1. #141
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Wie wir nun festgestellt haben verhallen solche sachen im Nirwana des Vergessens, Ignorierens usw.. Die Feststellung wird nicht besser nur weil die ARD/ Monitor jetzt informiert. Der DPR hat fast wortgleich (ohne Statistik) im Dezember letzten Jahres informiert. http://www.deutscher-pflegerat.de/ba...-1.12.2006.doc

    Wie stehts nun mit Druck auf die Politik durch die Pflegekräfte selbst? hier war die Rede von Petition. Wer schreibt sie?

    Elisabeth

  2. #142
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    Frage AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Zitat Zitat von Elisabeth
    Wie stehts nun mit Druck auf die Politik durch die Pflegekräfte selbst? hier war die Rede von Petition. Wer schreibt sie?

    Elisabeth
    Wie wäre es mit Elisabeth?

    Grüße aus Dem viel zu warmen Reutlingen
    Arnold

  3. #143
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Zitat Zitat von Elisabeth
    Wer schreibt die Petition? Ich kann nur diskutieren- für sowas fehlt mir die Kompetenz. *g*
    http://forum.zwai.net/showpost.php?p=9708&postcount=128
    Aber wenns gar net anders geht... wer hilft mit? Chat gibst hier ja net- wei wäre ein Austausch über ICQ?

    Elisabeth

  4. #144
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Liebes Forum,
    Taten sind immer gut, aber noch ein Verein? Noch eine Pflegekammer?
    Zwang ist immer schlecht...
    ...gegen zwangvolle Registrierung...
    FÜR:
    Gründung einer schlagkräftigen Organisation, die die speziellen Interessen der Pflege vertritt und die Voraussetzungen für eine Gewerkschaft mitbringt.
    Voraussetzungen laut BAG:
    1. Arbeitnehmervereinigung, die für den von ihr beanspruchten Zuständigkeitsbereich insgesamt tariffähig ist.
    2. Um tariffähig zu sein, muss eine Arbeitnehmervereinigung über eine Burchsetzungskraft verfügen, die erwarten lässt, dass sie als Tarifpartner vom sozialen Gegenspieler wahr- und ernstgenommen wird.
    3. Sofern eine Arbeitnehmervereinigung bereits in nenneswertern Umfang Tarifverträge abgeschlossen hat, belegt dies regelmässig ihre Durchsetzungskraft. Das gilt sowohl für den Abschluss originärer Tarifverträge als auch für den Abschluss von Anschlusstarifveträgen.

    Im Übrigen gibt es für die Anerkennung als Gewerkschaft nur das "Richterrecht", d.h. die Arbeitsgerichte entscheiden, ob die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind.
    (Quelle: AiB, Heft 5/2007)

    Ob wir das wohl gebacken bekommen?
    Übersetzt bedeutet dies, die Arbeitnehmervereinigung muss in der Lage sein, einen Arbeitskampf zu bewältigen, der auch eine Wirkung auf die Arbeitgeber ("soziale Gegenspieler") hat.
    Viele liebe Grüße
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  5. #145
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    lieber fridolin,
    betreffs der organisation bin ich so deiner meinung!
    allerdings beginnen hier die probleme, z.b. "streikrecht" - als mittel uns weitesgehend versagt, gewerkschaft - s. caritasrecht, etc. damit ist uns schon ein ganzer teil genommen...
    vertreten weden wir von verdi, ...
    lg kania

  6. #146
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Liebe Kania,
    leider sind die KollegInnen, die in kirchlichen Kh`s arbeiten, deutlich schlechter gestellt als die KollegInnen unter anderer Arbeitgeberherrschaft.
    Die Kirchen weigern sich standhaft, mit ver.di einen Tarifvertrag ab zuschließen, die Mitarbeiter weigern sich standhaft, für ihr Recht der Arbeitnehmerorganisation zu streiken.
    Und - Du hast vollkommen recht - hier beginnen die Probleme.
    Leider habe ich auch keine Lösung "auf der Pfanne" - außer der Organisation aller Pflegekräfte in verdi, um zumindest die Kirchen zu Tarifverträgen zu zwingen.
    Aber vielleicht habt Ihr gute, auch umsetzbare Ideen?
    Viele liebe Grüße
    fridolin
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  7. #147
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Für was wollt ihr denn streiken? Die politische Entwicklung zeigt doch schon, weclhe Lobby Pflege hat.

    Wir fangen wieder von vorne an zu diskutieren. Ohne gesetzlich vorgeschriebene Vorbehaltsaufgaben und Qualifizierungsprofile kannst du streiken so viel du willst- der Geldgeber wird stets die billigste Variante wählen (müssen).

    Warum ist man eigentlich gegen Pflichtregistrierung?

    Thesen:
    Man schätzt sein eigenes Engagement nicht genug ein und befürchtet die Ansprüche nicht erfüllen zu können.
    Man befürchtet die Aufdeckung von Wissensmankos?
    ???

    Obwohl- ich kann mir das bei den hier aktiven Usern eigentlich gar net vorstellen. Die derzeit 30 € Jahresbeitrag beim Eintritt in einen Förderverein zur Gründung von Pflegekammern liegt weit unter dem Beitrag von verdi. Am Geld kanns also auch nicht liegen.

    Warum schaffen wir es nicht uns zu organisieren inklusive Pflichtmitgliedschaft?

    Elisabeth

  8. #148
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    @ Elisabeth - lies meine antwort bitte im zusammenhang mit der vorhergehenden von fridolin!
    @ Fridolin - zweischneidiges schwert, da manche kirchl. arbeitgeber über tarif entohnen...
    LG Kania

  9. #149
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    @ Elisabeth
    - ich bleibe dabei, die finanzierung eines weiteren wasserkopfes gerne, aber ohne mich! weder 30, noch 3 Euro! ( OK? )

  10. #150
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    Standard AW: Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich

    Das beantwortet nicht die Frage. Mit einer neuen Gewerkschaft würdest du auch einen neuen Wasserkopf bezahlen.

    Warum also kein Geld für eine Einrichtung die die Möglichkeit hat Forderungen auf dem kurzen Weg zur Gesetzesfindung zu bringen. Verbände können dies nicht und es ist auch nicht ihre Aufgabe.

    Aufgaben (Handwerks)-Kammer
    Die Handwerkskammern haben nach der Handwerksordnung (HwO) die folgenden Ziele:

    - die Interessen des Handwerks zu fördern und für einen gerechten Ausgleich der Interessen der einzelnen Handwerke und ihrer Organisationen zu sorgen,
    - die Behörden in der Förderung des Handwerks durch Anregungen, Vorschläge und durch Erstattung von Gutachten zu unterstützen,
    - regelmäßig Berichte über die Verhältnisse des Handwerks zu erstatten,
    die Handwerksrolle zu führen,
    - die Berufsausbildung zu regeln, dazu gehört:
    eine Lehrlingsrolle zu führen,
    - Prüfungsvorschriften zu erlassen und Prüfungsausschüsse hierfür zu errichten,
    - Gesellenprüfungsordnungen für die einzelnen Handwerke zu erlassen,
    - Meisterprüfungsordnungen für die einzelnen Handwerke zu erlassen und die Geschäfte des Meisterprüfungsausschusses zu führen.
    Ferner unterstützen die Handwerkskammern ihre Mitglieder sowohl durch eine -Rechtsberatung als auch unternehmensberatend.
    - Sachverständige zur Erstattung von Gutachten über Waren, Leistungen und Preise von Handwerkern zu bestellen und zu vereidigen,
    - die wirtschaftlichen Interessen des Handwerks und die ihnen dienenden Einrichtungen, insbesondere das Genossenschaftswesen zu fördern,
    - Schlichtungsstellen einzurichten
    http://de.wikipedia.org/wiki/Handwerkskammer
    Aufgaben eines Interessenverbandes
    Verbände übernehmen Aufgaben für die Gesellschaft, für die Politik und ihre Mitglieder:

    - Interessenartikulation, das heißt Formulierung einzelner Interessen
    - Interessenaggregation, das heißt Verdichtung individueller Wünsche der Mitglieder zu einem entscheidungsfähigem Gruppenwillen
    - Interessenselektion, d. h. Auswahl bestimmter, gleichgesinnter und umsetzbaren Zielen (geht Hand in Hand mit Interessenaggregation)
    - Interessenpartizipation, d. h. gibt dem Bürger die Möglichkeit seine Wünsche und Interessen jenseits der Wahlen konkreter zum Ausdruck vor den Staatsgewalten zu bringen
    - Interessensvertreter versuchen, wo immer sie können, für ihre Gesichtspunkte zu werben und diese zur Geltung zu bringen (vgl.: Lobbyismus)
    - Staatliche Verwaltung wird von Verwaltung der Verbände kontrolliert (wenn Parlament und Parteien nicht mehr dazu in der Lage sind)
    - Verbandsvertreter sind in ihrer Partei für die jeweiligen Sachgebiete die wichtigsten Vertreter und haben erheblichen Einfluss auf Willensbildung in der Fraktion
    http://de.wikipedia.org/wiki/Interessenverband
    Die Gewerkschaft ist ein Interessenverband der Arbeitnehmer.

    Das freiwillige Engagement wird vom DPR derzeit auf 250.000 Mitglieder beziffert (Quelle unbekannt). Die Freiwillige Registrierung gibt an derzeit 4500 Einträge zu haben.
    Nochmal zur Erinnerung: 1 Mill. Fachpflegekräfte gibt es in Deutschland.

    Elisabeth

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